Release Radar: MARTIN KLEIN, BINDER & KRIEGLSTEIN, STEAMING SATELLITES und mehr

Es gibt neue Veröffentlichungen aus dem Sektor Pop/Rock/Elektronik! Damit euch demnächst die Musik nicht ausgeht, hat Michael Ternai im Release-Radar wieder einmal ein paar Single-Releases von österreichischen Künstlerinnen und Künstlern zusammengefasst.

STEAMING SATELLITES – „Sunshine/Better Days” (VÖ: 22.04.2022)

Neues aus dem Hause Steaming Satellites. Mit der „Sunshine/Better Days” liefert die Salzburger Band genau die richtige Dosis Wohlfühlsound und Optimismus als Gegenprogramm zu den aktuell düsteren Zeiten. Es werden der Sonnenaufgang besungen, das Schöne am Leben thematisiert, bessere Zeiten herbeigesehnt und Hoffnung gegeben. Irgendwann wird es gut wieder werden, genau dieser Message sind auch die beiden Nummern in ihrem Sound verbunden. Schöne catchy Melodien und eine gewisse Leichtigkeit, die einen für Momente in eine andere Welt entschweben lässt. Zwei Songs, die sofort ins Ohr gehen.

Steaming Satellites

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ELAV – „Toxisch“ (VÖ: 22.04.2022)

Schon mit ihrer Debütsingle „diva“ zeigte die Wienerin ELAV, dass sie eine Künstlerin ist, die hoch hinauswill. Was ihr vermutlich auch gelingen wird, lauscht man dem nun erscheinenden zweiten Streich „Toxisch“. Einmal mehr lässt sich attestieren, dass ELAV einfach dieses gewisse Etwas mitbringt, dass in Sachen Pop notwendig ist, um sich abzuheben. Sie trägt bunte Kleidung, ist nicht auf den Mund gefallen, hat eine Message und weiß all das in richtig lässigen Tracks einzufangen. In „Toxisch“ singt sie über eine vergiftete Beziehung und wie sich diese auf jemanden auswirken. Und das mit Melodien, die sofort ins Ohr gehen. Ein weiterer Beweis für ihr großes Talent.

ELAV (Instagram)

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Matho – Murmeltier (VÖ: 22.04.2022)

Wenn einen seine Arbeit nicht mehr erfüllt und man im Grunde eigentlich etwas ganz anderes machen will. Dieses Gefühl kennen vermutlich nicht wenige. Der in Wien lebende Musiker Matho nimmt sich in seinem Song „Murmeltier“ genau diesen Menschen an, die vom Stress übermannt knapp am Burnout entlangschrammen. Ein ernstes Thema, welches er aber in einen durchaus positiven und von fetten Bläsern getragener Popsound verpackt. Es darf schon auch einmal getanzt und mitgesungen werden. Also, nichts wie raus aus dem Hamsterrad und rauf auf die Tanzfläche.

Matho

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Martin Klein – „Niemals“ (VÖ: 15.04.2022)

Ein eindringliche Klavierballade voller Schönheit und berührender Melancholie, die tief unter die Haut geht und für wunderbare Gefühlsschauer sorgt. Martin Klein, seines Zeichens ein im Jazz ausgebildeter Pianist, Singer-Songwriter und Komponist, zeigt sich in seinem neuen Song „Niemals“ als wahrer Experte im Erschaffen von Atmosphäre und Stimmung. Er spricht mit seinem Song die Einladung aus, die Augen einfach für Momente zu schließen, um sich von den ergreifenden Melodien mittreiben zu lassen und das Gefühl der Liebe zu erleben. Ein Hörerlebnis, das viel Lust auf mehr macht.

Martin Klein

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Binder & Krieglstein – „Radieschen“ (VÖ: 09.04.2022)

Binder & Krieglstein bringt mit „Radieschen“ einen Song zu Gehör, der im ersten Moment doch etwas anders wirkt und mit einem wirklich sehr eigenen Sound daherkommt. Wobei man diesen Überraschungseffekt vom Grazer Musiker gewohnt ist, gelingt es ihm nämlich immer wieder, neue spannende Pop-Akzente zu setzen. Ein tanzbarer Beat umhüllt von einem Sample, der an die (Grusel-)Filmmusik der 1960er Jahre erinnert, dazu jazzige Trompeten und Gitarren und eine geheimnisvoll-verführerische weibliche Stimme und fertig ist eine Nummer, die auf aufregende Weise eine neue Seite des Electro-Swing zeigt. Ein spannender Vorbote auf das neue Album von Binder & Krieglstein.

Binder & Krieglstein (Facebook)

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Fuzzybrains – Desire (VÖ: 15.04.2022)

Eine Beziehung geht zu Ende. Was bleibt? Dieser Frage geht das Duo Fuzzybrains in seinem neuen Song „Desire“ nach. Amalia Hauser und Ex-CULK-Bassist Benjamin Steiger stellen in ihrer Nummer die jeweilige Sicht der sich Trennenden, die Schmerz erfahren und die mit dem Auseinandergehen verbundene Unsicherheit erleben, in überaus intimer und aufwühlend stiller Art dar. Der Song, der im Sound die Brücke vom Dream Pop hin zum Trip Hop schlägt, wirkt fragil und entfaltet eine seltsam hypnotische Kraft, die einen mit jedem Ton in den Bann zieht und eine dabei einen ganz eigenen Charakter annimmt. Stark.

Fuzzybrains

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Gazal & Sookee – “Toxisch” (15.04.2022)

Zwei Rapperinnen, die sich kein Blatt vor den Mund nehmen und selbstverliebten Männern, denen es an jeder Selbstreflexion mangelt und ihre Unsicherheit mit ihrem Machogehabe zu übertünchen versuchen, mal ordentlich den Marsch blasen. Die Wienerin Gazal und ihre Berliner Kollegin Sookee thematisieren in ihrer gemeinsamen überraschend bunten und poppigen Nummer das Phänomen der toxischen Maskulinität, das aber durchaus mit Witz und Humor und doch mit der notwendigen Direktheit. „Toxisch“ ist der vierte Song aus Gazals Debütalbum „irgendwann“, das im Herbst 2022 erscheinen wird.

Gazal (Facebook)

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The Sir Teens – „PAIN“ (VÖ: 22.04.2022)

An sich und die eigenen Kräfte glauben und sie dafür nutzen, Schmerzen zu überwinden. Genau darum geht es in der neuen Nummer „Pain“ der Wiener Formation The Sir Teens, die mit dieser Nummer auch eine musikalische Neuorientierung einläuten. Maria Herold, Maria Hruschka und Karl Schönswetter, die drei Köpfe hinter The Sir Teens, haben ihre Instrumente gewechselt und präsentieren sich nun als waschechte Electropopband, die mit Drummachine, E-Bass, Synthesizern, und Loopstation zu Werke geht und dabei eine super Figur macht. Der Song ist catchy und animiert dazu, sich in Bewegung zu setzen, um schmerzerfüllte Zustände und Erlebnisse wegzutanzen.

The Sir Teens

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