Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Marisa Carvalho de Matos. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single und Album Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.
Lil Julez – „Lovebyte“ (Fabrique Records // VÖ: 24.04.´26)
Mit „Lovebyte“ veröffentlicht Lil Julez einen treibenden Indie-Pop-Track, der sofort ins Ohr geht und konsequent auf Bewegung und Direktheit setzt. Der Song arbeitet mit einem Uptempo-Beat und einer bewusst etwas kantigen Produktion, die ihn von glatt poliertem Pop abhebt. Besonders der Refrain bleibt schnell hängen und sorgt für einen klaren Ohrwurmcharakter, unterstützt von leichten 90s-Anklängen im Soundbild. Im Mittelpunkt steht die markante, wiedererkennbare Stimme von Lil Julez, die dem Track seine klare Identität gibt. Inhaltlich beschäftigt sich „Lovebyte“ mit digitaler Nähe und Beziehungen im Kontext von KI, inspiriert von realen Entwicklungen rund um Mensch und Maschine. Der Song bleibt dabei eher andeutend als erklärend, funktioniert aber genau dadurch gut als kompakter, eingängiger Vorbote des kommenden Albums „Pleasurecruise“.
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zeronic – „The Hope And The Enemy“ (Commitment/DSP // VÖ: 24.04.´26)
“The Hope And The Enemy” markiert das erste musikalische Lebenszeichen von zeronic seit 14 Jahren. Der gitarrengetriebene Alternative-Track baut sich Schritt für Schritt auf und steuert auf einen starken Refrain zu. Inhaltlich dreht sich alles um Gegensätze, welche gleichzeitig existieren können und sich dabei aber nicht ausradieren. Als Vorbote des kommenden Albums “Modernism” zeigt sich: zeronic bleiben in Bewegung und entwickeln ihren Sound konsequent weiter.
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Skofi – „DNA“ (Skofs Records // VÖ: 24.04.´26)
„Ich spüre, dass ein Teil von dir zu mei’m wird“. Skofi hat sich mit „DNA“ wieder einmal selbst übertroffen. Die poetischen Lyrics in Kombination mit dem eingängigen bouncy Beat von Nicolas Winkler und dem verwaschenen Musikvideo unterstreichen diese wahnsinnige Sehnsucht nach dieser einen Person, die in dem Song thematisiert wird. Einerseits rappt Skofi über die verführerischen Seiten dieses Gefühls und legt aber auch die Schattenseiten offen: „Irgendwas zerreißt mich, Angst mich zu verschätzen“. Es erinnert an ein Spiel mit dem Feuer, bei dem man ganz genau weiß, dass man es lassen sollte, man diesen Menschen aber trotzdem nicht vergessen kann. Der perfekte bittersüße Soundtrack zum Sonnenaufgang, nach einer langen, durchgemachten Nacht. „DNA“ ist bereits der dritte Vorbote des Albums „Halt Mich Fest“ von Skofi (VÖ: 12.06.‘26).
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Kobrakasino – „wenn du ihn küsst jetzt“ (Sirene Records // VÖ: 24.04.´26)
Jede Person, die schon einmal die schmerzliche Erfahrung machen musste, zu realisieren, dass man sich die Liebe nicht aussuchen kann, wird den neuen Song „wenn du ihn küsst jetzt“ von Kobrakasino verstehen. Das Pop-Trio singt von einem offenen Beziehungsmodell und die Kunst damit umzugehen. Dabei fokussieren sie sich auf die Momente, in denen eine Person bewusst die Entscheidung trifft offen zu bleiben, auch wenn es mehr ein aushalten. „No jealousy, I try.“ Die chörischen Keyboard-Synths, die abgestimmten Drums und die einzigartige Stimme von Chris Schlöttel erschaffen einen aufregenden Vibe, um mitten in der Nacht durch die Stadt zu tanzen.
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Boerni – „Bird“ (boernirecords // VÖ: 23.04.´26)
Mit ihrer neuen Single „Bird“ entwirft die Wiener Musikerin Boerni eine cineastische Klangwelt aus epischen Streichern und weiten, atmosphärischen Arrangements. Der Song zelebriert das Gefühl grenzenloser Freiheit, wie ein Flug über unendliche Felder, getragen von einer Stimme, die mühelos über Verletzlichkeit und Stärke schwebt. „Bird“ thematisiert den inneren Ausbruch aus Zwängen und markiert den ersten Vorboten ihrer im Juni erscheinenden EP. Ein Stück moderner Pop, der die Leichtigkeit des Seins mit tiefgreifender Ernsthaftigkeit verwebt.
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Candlelight Ficus – „Gemma Aussi“ (Ficus Records // VÖ: 24.04.´26)
„Gemma Aussi“ von Candlelight Ficus strahlt eine sommerliche Leichtigkeit aus. Das dazugehörige Musikvideo ist farbenfroh und humorvoll gestaltet. Die Message hinter dem Song: Geh raus, treff dich „mit deiner Grupp’n“ und hab Spaß. Candlelight Ficus singt erstmals im steirischen Dialekt und schafft damit einen lustigen „Feel-Good-Sound“. Begleitend zum kommenden Album „Nach Art des Hauses“ fertigt die Band ein Kochbuch mit drei Gerichten pro Song an, die die Idee hinter der Musik, über die Geschmacksknospen transportieren sollen. Die Rezepte werden dabei von einem Freund der Band Paul Öllinger kreiert. „Gemma Aussi“ leitet offiziell die warme, gemeinschaftliche Sommerzeit ein!
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Ajla – „Violet“ (Ajla// VÖ: 24.04.´26)
Mit „Violet” zeigt Ajla eine verletzliche, ehrliche Seite und erzählt vom Loslassen in Beziehungen und dem Versuch, wieder Vertrauen zu finden. Der Song beginnt ruhig, bevor ein spürbarer Tempowechsel die innere Unruhe und das Festhalten hörbar macht. Ein offener Gitarrenklang leitet diesen Umschwung ein und bringt einen subtilen, rockigen Vibe hinein. Zeilen, wie “I just wanna be Yours” bleiben hängen und geben dem Track eine klare, emotionale Klammer.
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Holli – „Eins” (Problembär Records// VÖ: 24.04.´26)
„Eins” von Holli kreist um das, was nach einer Beziehung übrigbleibt und dessen Spuren man nicht mehr so leicht loswird. Holli geht mit Selbstzweifel und Erinnerungen, schonungslos und ehrlich um. Musikalisch überrascht der Track mit einer ruhigen Indie-Pop-Ästhetik, getragen von einer eingängigen Synth-Hook. Hollis Stimme bleibt dabei tröstlich warm. „Eins” ist ein Song, der ehrlich, nahbar und mit viel Gefühl Nostalgie und Weitergehen thematisiert.
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