mica-Interview mit Karl Ritter

Mit zwei CDs legte der Gitarrist Karl Ritter zuletzt einen umfassenden Einblick in seinen persönlichen Klangkosmos vor: Ein rot verpacktes Album voller intensiver Rocksounds und ein blaues Album voller Stücke, die die Klangmöglichkeiten der akustischen Gitarre ausschöpfen, zeigen das Spektrum des Experimentalmusikers, der einem breiten Publikum vor allem durch seine Zeit in Ostbahn Kurtis “Chefpartie” in Erinnerung ist. Parallel erschien auf dem Label “Windhund Records”, das Ritter gemeinsam mit dem Akkordeonisten Otto Lechner betreibt, die CD des Sprach-Improvisations-Projekts “Weiße Wände”. In seinem Studio in Stockerau sprach Ritter mit Michael Huber über seine ungebrochene Experimentierfreude. Abtauchen, Musik hervorholen

MH: Wie ist das rote und das blaue Album herangewachsen, wie ist es zur Zweiteilung gekommen?

KR: Die beiden Platten, die blaue und die rote, gehen auf eine Arbeitstrilogie zurück, die ich mir jetzt schon vor 5,6 Jahren ausgedacht habe. Ich habe mir gedacht, das Ziel wäre, meine verschiedenen Interessen auf eine Trilogie zusammen zu fassen. Das habe ich grob für mich unter dem Titel “Welt”, “Wahnsinn” und “Pur” eingeteilt. Im 04er Jahr habe ich “Atmen” herausgebracht – das war nur akustische Gitarre. Jetzt habe ich mich eben noch mal hingesetzt und die beiden anderen Sachen gemacht – für meinen Arbeitstitel “Welt” die blaue CD, wo ich viel Material gehabt habe, das in die Richtung World Music im weitesten Sinn gegangen ist. Dann habe ich auch viel Material von elektrischen Sachen gehabt, wo es um Energien und Sounds geht. Im Jänner habe ich einfach hingesetzt und mit der Platte angefangen. Es gibt ja doppelt so viel Material, als auf der Platte drauf ist, ich habe das eben zusammengekürzt.

“Atmen” war also der Pur-Teil.

Ja, das war die erste, wo ich mich so hingesetzt habe und, ohne Overdubs, nur mit der Gitarre einfach gespielt habe. Ich habe ein paar Themen hergenommen – doch für mich ist ja die Improvisation sehr wichtig, das ist für mich wirklich das, was am Anfang stand. Ich habe die Geschichte eh schon oft erzählt: Ich habe mit vier Jahren Geige gelernt, und es hat mich nicht so gefreut, weil ich jeden Tag eine Stunde üben habe müssen. Da habe ich dann immer geübt, wenn meine Mutter daheim war, mein Vater hat nämlich etwas Ahnung von Musik gehabt, meine Mutter hatte keine. Ich habe jeden Tag eine Stunde gespielt, und da habe ich schon improvisiert, ich habe für mich gespielt und mir Sachen ausgedacht. Mit Improvisation bin ich quasi aufgewachsen. Ich finde es ja streng genommen fast ein bisschen antiquiert, wenn man heute hergeht und sich Wochen oder Monate in einen Proberaum stellt, etwas eintrainiert und dann auf die Bühne geht und spielt. Selbst in der Popmusik würde ich es interessant finden, wenn es Leute gäbe, die Popmusik improvisieren, was viel spannender wäre.

Wie gehst du an Stücke heran, wenn du komponierst?

Einen Großteil der Wege, die man als Musiker so abgehen kann, bin ich ja schon ein bisschen abgegangen. Ich habe einen ganzen Schrank voll mit 5000 Stunden Musik von mir, bei der es neben der Improvisation auch sehr viel ausgedachte Musik gibt. Da kommt man dann mit der Zeit drauf, wie es am besten funktioniert, so dass es auch authentisch ist. Ich versuche, den Bauch so mit dem Kopf zu verbinden, dass es für mich auch stimmig ist. Ich sitze ja jeden Tag ein, zwei Stunden am Instrument und spiele einfach – es geht nicht ums Üben, sondern ums Spielen. Da kommen die einen oder anderen Sachen daher, die man dann halt zu einem Lied werden lässt.

Kannst du mir etwas über die übergeordneten Konzepte “Welt”, “Wahnsinn” und “Pur” erzählen? Warum gerade diese drei Kategorien?

Weil das meine Interessen sind. Ich habe mich ja schon für alle möglichen Musikgenres interessiert. Mir ist es nicht darum gegangen, dass ich alles über alles weiß, sondern dass ich weiß, welche Regeln es gibt, wie das funktioniert. In den 70er Jahren habe ich Jazzrock gespielt und habe mich dann überreden lassen, dass ich in einer Punkband Gitarre spiele, um die Erfahrung zu machen, was da dahinter steckt. Über den Zappa bin ich dann zum Edgar Varese gekommen und darüber zur Zwölftonmusik. Ich habe dann von der dritten Symphonie vom Ernst Krenek den ersten Satz transkribiert, weil ich einfach wissen wollte, wie so etwas kompositorisch funktioniert. Ich habe viel mit Avantgardemusikern gearbeitet, mit dem Komponisten Thomas Pernes arbeite ich etwa heute noch zusammen. Es ist immer für mich interessant gewesen: Wo kann ich was lernen? Sich von überall etwas rauszuholen und das zu einer eigenen Sprache verweben, das ist es für mich.

Ich würde mich ja eher als Rockmusiker bezeichnen. Ich habe zwar schon mit allen möglichen Jazzmusikern gespielt, ich weiß, wie’s funktioniert. Mir geht’s immer nur darum, dass man die verschiedenen Sprachen, die überall gesprochen werden, versteht und überall mitreden kann. Ich kann keine 2000 Jazzstandards, wie das der Ratzer Karl kann, es hat mich auch nicht interessiert. Ich habe mir die Gitarre genommen und gleich experimentiert drauf – ich habe mit zwölf Jahren zum Gitarrespielen angefangen, bin stundenlang gesessen und habe auf der tiefen E-Saite irgendeine Groove gespielt – einfach aus dem Instrument irgendeinen Sound rausgeholt. So, wie die “Atmen”-CD ist, so hab ich im weitesten Sinn mit 13, 14 Jahren daheim gespielt, natürlich technisch nicht so gut. Das war natürlich etwas, wo dir damals jeder gesagt hat: Was willst du denn mit dem – das klingt ja nicht so wie aus dem Radio. Neben der Begabung, die man halt gekriegt hat, habe ich auch das Glück, dass ich was zum Erzählen habe mit meinem Instrument. Da bin ich sehr dankbar, dass ich das habe – es gibt viele Musiker, die können alles mögliche spielen, aber eine Gschicht erzählen, da gibt’s schon wieder nicht so viele. An dem habe ich mein ganzes Leben, so lange ich Musik mache, gearbeitet – dass ich meine eigenen Gschichterln erzähle.

Du erzählst die Geschichten aber am Instrument, nicht so, wie du sie mir jetzt erzählst – wo liegen die Verbindungen zwischen deinem Instrument und deiner persönlichen Geschichte?

Ich behaupte einmal, wenn du Musiker persönlich ein bisschen kennst, dann deckt sich das zu 99 Prozent – wie sie spielen, so sind sie. Ich weiß, dass ich eine große Stärke habe, vor allem wenn ich allein spiele – dass ich sehr viele Leute berühre, die Gefühle zulassen können. Das ist sehr interessant, denn auch unter den Musikerkollegen gibt es halt auch immer wieder Leute, die halt ein bissl kritisch sind, und bei denen ist mir aufgefallen, dass sie auch persönlich ein bisschen verschlossen sind – die suchen dann halt im Technischen eine Beurteilung. Aber sonst treffe ich die Leute mit meinem Ton mitten ins Herz, wenn du so willst. Das sind halt immer Leute, meistens sind sie selbst Künstler, die etwas reinlassen. Die, die nichts reinlassen, kommen dann halt her und sagen: Naja, technisch ist das halt schon komisch.

Du warst unter anderem in Zimbabwe unterwegs – was sind die tatsächliche Reisen und die Reisen im Kopf, von denen du in der Musik erzählst?

Das ist eine Summe von Eindrücken. Wenn du Zimbabwe ansprichst – da war ich zum ersten Mal in Afrika, 2002 mit den Windhund-Kollegen, allein wenn man dort ist, man spürt die Luft und die Muskeln anders, es ist einfach eine andere Welt, das allein ist schon beeindruckend. Dann kam natürlich diese unglaubliche Musik, die die Tonga gemacht haben – das ist so eine Minderheit in Zimbabwe und Zambia, die vor 40 Jahren von einem fruchtbaren Land in ein völlig unfruchtbares Land ausgesiedelt worden sind, weil sie einen Staudamm gebaut haben. Das sind an die 100 Leute, da gibt es vier oder fünf Gruppen mit je vier oder fünf Leuten, die diese Antilopen-Hörndln haben. Die haben jeweils nur einen Ton und sind unterschiedlich gestimmt, und die Leute blasen rein und blasen quasi eine Groove, die stehen da zusammen, mit ein paar Trommlern und einem Haufen Frauen, die singen. Auf der blauen CD habe ich einen Mitschnitt, “Tonga ba Tonga”, wo die dann einsteigen. Wenn du da drunter stehst, ist das unglaublich – diese Energie. Es gibt keine Eins, es hört sich eigentlich an wie 20 Coltranes, die jeder irgendwas spielen. Und bei dem habe ich gedacht, dass ich schon 15 Jahre nichts mehr gehört habe, was mich so inspiriert hat. Man lernt ja überall etwas – ich habe das immer so gehalten, wie’s der Zawinul immer gesagt hat – du steigst als schlechtester in eine Band ein und steigst als bester wieder aus. Ich habe auch immer geschaut, dass ich mit denen spiele, die besser sind als ich.

Wie hat sich dann die Ostbahn-Zeit ausgewirkt?

Das ist mir irgendwie passiert -die Schmetterlinge haben am Bisamberg ein Studio gehabt, wo ich immer zum Aufnehmen hingefahren bin, und ich bin dann dem Willi (Resetarits) über den Weg gerannt. Irgendwie hat es sich dann ergeben, dass mich der Willi gefragt hat, ob ich da mitspielen will. Obwohl das für mich eigentlich nicht so spannend war – ich habe halt immer ein bissl herumgekoffert, weil ich mir gedacht habe, das ist ja ein alter Schas, was die da machen. Ich hab’ diese Blues-Geschichten schon abgehakelt gehabt – da ist ja schon Punk und was weiß ich alles gewesen, und dann kommen die mit dem alten Zeug daher. Aber es hat mich dann doch interessiert, weil es doch ein Spaß war – man war beim Ostbahn ein autonomer Musiker. Ich hab gesagt, wenn ich mir selbst meinen Weg suchen kann, ist das ja auch wieder kreativ. Das hat mir auch Spaß gemacht und war eine super Zeit, ich habe viel gelernt, und außerdem kommst du ja, wenn du wie ich eher Nischen-Zeug machst, nicht so schnell dazu, dass du vor 20.000 Leute spielst. Das war sicher eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Wie lang dauert es normalerweise, bis du etwas abhakst?

Bis ich’s auf einem Tonträger herausgebracht habe. Abgehakt ist dann einmal das Lied, mit der Art von Musik beschäftige ich mich da so zwei bis drei Jahre. An der akustischen Gitarre hat mich etwa interessiert, dass man da nicht die traditionellen Harmonien und Melodien verwendet, sondern mit dem Ding selbst arbeitet. Mich interessieren die Obertöne, die akustische Gitarre ist für mich ein Klangraumorchester – da kannst du vom leisesten Oberton bis zum mächtigsten Sound alles damit machen. Mir geht es auch darum, die Formen aufzubrechen – in der Rock- und Popmusik hat sich ja die letzten 50 Jahre da praktisch nichts geändert.

Inwiefern hast du dich mal in einer Form wohl gefühlt und dir gedacht, die passt mir jetzt?

Ich bin Rockmusiker, und da sind die 16 Takte die normale G’schicht. Die Form breche ich dann manchmal, indem ich die Form so verwende, wie sie in der klassischen Musik vorkommt – wie sich da etwas aufbaut, wann was kommt und wieder geht. Nicht als Strophe-Refrain-Bridge, sondern so, wie man ein längeres Stück in eine Form bringt. Die letzte Nummer auf der blauen CD besteht aus 52 akustischen Gitarrenspuren, mit denen ich quasi so ein kleines Symphonisches Werk gemacht habe. Das ist eine Form, die überhaupt nichts mit der Pop- oder Rockmusik zu tun hat. Es gibt auch einen normalen Blues auf der Platte, dann wieder etwas, wo man aus Formen ausbricht, indem man etwa mit Collagen arbeitet.

Ein Stück, das mich weggeblasen hat, ist “Zaffka” auf der roten CD – (ein fast zehnminütiges Stück mit treibendem Rockgroove und Gitarrenlärm, Anm.) – wie kam es dazu?

Das zeigt eine meiner Arten, mit einer E-Gitarre umzugehen. Zum einen heißt es jetzt ja schon seit Jahren, dass Gitarrensoli überhaupt das letzte sind – und ich habe mir gedacht, grade weil es keinen interessiert, druck’ ich da jetzt mal ein zehnminütiges Gitarrensolo hinaus. Da geht’s mir um die Energie und um den Sound. Als Jugendlicher hat mich natürlich der Hendrix fasziniert – der geballte Sound von dem Trio, und auch diese völlige Freiheit, die der Hendrix gehabt hat. Ich habe den Woodstock-Film als 14- oder 15 jähriger gesehen und war fasziniert, dass der eigentlich so frei mit seinem Instrument agieren kann. Das war etwas, was ich mir als Jugendlicher gedacht habe, dass ich das auch gern können möchte. Nicht so spielen wie der Hendrix, aber mich mit meinen Mitteln so frei bewegen. Die Nummer (Zaffka) ist aus dem Gedanken raus entstanden, so was zu machen – 10 Minuten reine Energie, wo’s nicht um Harmonie oder sonst was geht, sondern um die Energie. Und auch um die Dramaturgie, dass es 10 Minuten hält. Für mich ist es auch das zentrale Stück auf der roten Platte, und das hat mich eigentlich dazu veranlasst, eine zweite Platte zu machen. Ursprünglich habe ich mir gedacht, ich mach eine, doch eigentlich hab ich mir gedacht, irgendwie geht das nicht z’samm.

Denkst du, wenn du Musik machst, darüber nach, ob die Musik leicht oder schwer zugänglich ist?

Ich möchte ja die Leute für Ideen gewinnen. Es gibt ja viele Leute, die sich so eine Musik gar nicht anhören, und ich versuche da schon, einen Weg zu freimachen, so dass, wenn man sich das anhört, es für jeden fast logisch erscheint. Ich habe die Erfahrung bei der CD “Atmen” gemacht, die, wenn man als Musiker redet, eh nix Schräges ist, aber für den Normalverbraucher ist es halt doch nicht so leicht verdaulich. Da erlebe ich dann immer wieder so Leute, die Normalmusikverbraucher sind und sich die Platte ein paar Mal angehört haben und sagen, die verstimmten Gitarren hören sich jetzt gar nicht mehr verstimmt an. Da denk ich mir, hat man auch wieder was erreicht, dass die Leute offener sind. In der heutigen Zeit wird ja überall nur Mainstream-mäßig Musik produziert, es ist ein gesellschaftlich bedingtes Phänomen, weil niemand irgendwo etwas behauptet.

Stichwort “Behaupten”: Ist es dir wichtiger, ein starkes Statement abzugeben, oder ist es dir wichtiger, etwas zu machen, das sonst niemand macht?

Den Anspruch, dass ich etwas Einzigartiges mache, habe ich in dem Sinn nicht. Ich sage nur jedem, der ein Musikinstrument spielen will: “Nicht Üben, Spielen”. Das ist genau das, was ich mein ganzes Leben mache, und das was ich spiele, gib ich von mir. Ich weiß jetzt nicht, ob das einzigartig ist oder nicht. Ich glaube schon, dass ich einen eigenen Sound auf meinem Instrument habe. Aber auf das habe ich nicht hingearbeitet, ich habe einfach gemacht.

Und das Behaupten?

Das Behaupten ist schon ein wichtiger Teil. Beim Musikmachen muss man ja immer etwas behaupten. Die nächste Platte, die ich machen will, ist eben eine Soloplatte, wo ich behaupte, dass ich nichts behaupte. Mit einem Wort, ich setz’ mich jetzt dann hin und spiele eine Stunde Gitarre, so, wie ich halt immer spiele, und nehme das auf. Da fällt das Behaupten quasi weg, man spielt einfach nur, ohne jetzt einen Anspruch zu haben, ob das ein Lied oder eine Form oder sonst etwas ist.

Was behauptest du mit den beiden Alben rot und blau?

Dass die Töne, die ich jetzt grade spiele, in dem Moment eine Wichtigkeit haben. Dass man hört, dass das ein Lied ist, oder eine Komposition.

Zusätzlich zur roten und blauen Platte gibt es noch das Projekt “Weiße Wände”.

Ich habe den Christian Rainer das erste Mal gehört, wie er mit Achim Tang Texte gelesen hat, das hat mich diese Energie sehr fasziniert. Es hat dann zwei Jahre gedauert, bis wir uns dann wirklich kennen gelernt haben, und da ist es relativ schnell gegangen. Er ist zu mir gekommen, wir haben ein bissl geredet, dann ist es recht schnell gegangen. Ich habe dann noch den Herbert Pirker gefragt – wir sind dann ins Studio gegangen, haben einen Tag aufgenommen, und das war’s. Das funktioniert witzigerweise auch wieder so gut, weil da drei Leute zusammengekommen sind, die alle einen ähnlichen Horizont haben, alle dasselbe wollen. Diese Kombination mit Sprache und Musik – wie das sich gegenseitig befruchtet und entwickelt –  das ist etwas, das ich in der Form mit der deutschen Sprache noch nicht gehört habe. Wo Christian Reiner eine Geschichte erzählt, gehen wir mit, aber wir können umgekehrt auch mit der Musik die Geschichte woanders hinlenken.

Ich finde es spannend, aber auch etwas frustrierend, dass die Geschichte in den Stücken nie zu einem Ende kommt.

Es geht ja auch um die Rhythmik der Sprache und darum, wie die in die Musik eingebettet ist, um die Reine Sprache sozusagen. Die Geschichten sind die, die sich im Kopf dann weiter bilden, man kann sich da selbst seine eigene Welt aufbauen. Das ist sehr faszinierend, und es ist genau das, woran ich meinen Spaß habe – frei zu agieren, keine Form beachten zu müssen. Der Name Weiße Wände steht für etwas, das auch schon vor 20 Jahren Faszination auf mich ausgeübt hat – ein weißes Blatt Papier zu bemalen. Zu sagen, ich kann jetzt selbst da bestimmen, welche Regeln es gibt – das hat mich immer schon fasziniert.

Fotos Karl Ritter: Robert Holler

 

 

Karl Ritter