Am Montag, den 1. Mai findet das zweite Konzert der eigenen Musikvereins-Reihe des Bruckner Orchester Linz in der Saison 2022.23 statt.
Wir bitten zum Tanz! Strawinskys „Le sacre du printemps“ und „La Valse“ von Ravel entstanden innerhalb weniger Jahre am Beginn des 20. Jahrhunderts und markieren nicht nur in der Musikgeschichte ihre Stellung als Schlüsselwerke, sondern eine Zeitenwende, die man getrost als Tanz auf dem Vulkan bezeichnen könnte.
Der Konzertnachmittag hält zudem mit Johannes Berauers Konzert für Violine, World Perkussion und Orchester „NoWhere NowHere“, eine Wien-Erstaufführung (die Uraufführung findet am 30. April im Brucknerhaus Linz statt) parat. Der gebürtige Oberösterreicher hat sich mit seinen Kompositionen sowohl national als auch international einen Namen gemacht und ist unter anderem OÖ-Landeskulturpreisträger für Musik. Als Solisten fungieren der Geiger Thomas Gould und der Perkussionist Bernhard Schimpelsberger.
- Maurice Ravel (1875–1937): „La Valse. Poème chorégraphique pour Orchestre“, M. 72 (1919–20)
- Johannes Berauer (*1979): „NoWhere NowHere“ Konzert für Violine, World Percussion und Orchester (2020) [UA]
- Igor Strawinsky (1882–1971): „Le sacre du printemps. Tableaux de la Russie païenne en deux parties“ („Die Frühlingsweihe. Bilder aus dem heidnischen Russland in zwei Teilen“) (1910–13)
Brucknerorchester Linz
Thomas Gould // Violine
Bernhard Schimpelsberger // Perkussion
Markus Poschner // Dirigent
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