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JK HABE (c) Pressebild

JK HABE – „Life`s Too Short“

Ein Sound, bei dem man einfach mitmuss. JÖRG HABERL alias JK HABE liefert mit „Life`s Too Short“ (ATS Records) ein Album ab, das ausgesprochen lässig groovt und die Einladung ausspricht, das Tanzbein schwingen zu lassen.

Blickt man auf das musikalische Betätigungsfeld von Jörg Haberl, kann man durchaus sagen, dass dieses mehr als nur breit gefächert ist. Die zahlreichen Bandprojekte (Beefólk, Trio Infernal) und Kollaborationen mit Musiker*innen (u.a. Maria Bill, Karl Ratzer, Wolfgang Muthspiel, Susana Sawoff, Marina Zettl) aus verschiedenen Genres zeigen, dass sich der Mann am Schlagzeug in den unterschiedlichsten musikalischen Welten wohlfühlt.

Grooves, die mit lässiger Note in Bewegung versetzen

So gesehen überrascht es auch wenig, dass er als JK HABE auch den Funk meisterlich beherrscht. Jörg Haberl schlägt auf seinem Soloalbum – auf dem er als Multiinstumentalist auftritt und quasi alles im Alleingang eingespielt hat – den tanzbaren Ton an. Mit Grooves, die mit lässiger Note in Bewegung versetzen, Melodien, die unweigerlich den Weg in die Gehörgänge finden, und einem wunderbar warmen Gesamtsound, der einen mit viel Gefühl einfängt, entzünden die Songs ein in vielen Farben loderndes musikalisches Feuerwerk, bei dem man einfach mitmuss.

Man merkt, dass Jörg Haberl weiß, welche Knöpfe er drücken muss, um seine Lieder zu einem schweißtreibenden Erlebnis werden zu lassen, und er versteht es auch vortrefflich, da und dort einmal etwas Tempo aus der Sache herauszunehmen, um den Hörer*innen für Momente eine Verschnaufpause zu gönnen.

Mit „Life`s Too Short“ legt Jörg Haberl auf jeden Fall ein Album vor, das viel Freude bereitet und so richtig fein abgeht. Man darf definitiv gespannt sein, was man von diesem Musiker noch so alles zu hören bekommen wird.

Michael Ternai

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