Mit „FEST“ veröffentlicht DAS TROJANISCHE PFERD weder ein reguläres Album noch eine Kompilation, sondern eine einzigartige Doppel-EP: limitiertes Vinyl, gefüllt mit Raritäten, Live-Momenten und dem unverwechselbaren Stil der Wiener Band.
Nur 250 Exemplare existieren
„FEST“ heißt die neue Platte der österreichischen Band Das Trojanische Pferd. Und ja, Sie haben richtig gehört: die neue Platte. Denn dieses Werk erscheint ausschließlich physisch und ist auf exakt 250 handnummerierte Vinyl-Exemplare limitiert. Keine CDs, keine Streams, keine Downloads. Das ist mutig in der heutigen digitalen Welt – und zugleich unfassbar erfrischend. Musik, die nicht auf den endlosen Markt der Streamingplattformen geworfen wird, sondern mit Bedacht nur wenige – in dieser Kollektion – zu hören bekommen. Diese Platte wird also etwas ganz Besonderes sein. Die schwarzen Scheiben werden ausschließlich in ausgewählten Plattenläden wie Recordbag, Rave Up, Substance, Schallter oder Sissysound erhältlich sein. Auf der A-Seite sind Seltenheiten wie Theatermusik, Sessions und Demos zu hören. Die B-Seite enthält Mitschnitte eines Konzerts im Wiener Chelsea vom 24. August 2024. Der bekannte und geliebte Klassiker „Da Woif“ ist ebenso vertreten wie altbekannte Lieder à la „Wien brennt“ oder „Es geht si aus“. Auf den sechs Live-Aufnahmen sind nicht nur Hubert Weinheimer und Judith Filimónova zu hören, die seit 2020 den innersten Kern der Band bilden, sondern auch das zweite Gründungsmitglied Hans Wagner – erstmals nach zehnjähriger Pause wieder am Cello. So schließt sich der Kreis – und genau deshalb trägt die Veröffentlichung den Titel „FEST“. Als zusätzliche Überraschung befindet sich mit „Geschenke“ – feat. Pippa & Neuschnee – sogar ein Weihnachtslied aus dem Jahr 2020 an Bord.
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Ein undefinierbarer Stil
Das Trojanische Pferd lässt sich keinem festen Genre zuordnen – genau das macht die Band aus. Am ehesten kann man ihren Stil als Mischung aus Indie, Alternative, Singer-Songwriter und experimenteller Popmusik beschreiben, geprägt von literarischen und oft poetischen Texten. Die Lyrics sind durchdacht, humorvoll, manchmal scharf und manchmal sehr feinfühlig. Musikalisch treffen warme, akustische Klänge auf kleine Experimente, Cello auf E-Gitarre und neben ruhigen Momenten gibt es auch etwas Theatralik. Diese Mischung macht den besonderen Reiz aus: Die Songs können forsch oder verspielt sein, dann wieder ganz zurückgenommen und intim. So entsteht ein Sound, der sich nicht einordnen lässt und dennoch sofort zu erkennen ist – eigenwillig und lebendig. Die Band kommt aus Wien, wurde 2007 gegründet und hat seitdem mehrere Alben veröffentlicht, die ebenfalls sehr hörenswert sind. Am Sonntag, den 14.12., findet im Wiener Chelsea von 14:00 bis 19:00 Uhr eine Plattenbörse bei freiem Eintritt statt. Das Trojanische Pferd ist dort mit einem kleinen Stand vertreten und bietet nicht nur „FEST“ an, sondern auch rund 150 gebrauchte Platten aus privatem Bestand, außerdem CDs, DTP-Shirts und Bücher.
Romy-Christin Theune
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