
Vierzehn Jahre sind seit der Gründung der Labels klingt.org nun schon vergangen. Und was zu Beginn wohl nicht einmal die größten Optimisten zu hoffen gewagt haben, klingt.org hat sich binnen kürzester Zeit zu einer der bedeutendsten Adressen für die heimische Avantgardeszene entwickelt. Das Ziel des Labels war es, ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Kunstformen und Kunstprojekten abzudecken, Kunstschaffenden eine eigenständige Plattform anzubieten, auf der innovatives und experimentelles Arbeiten auch abseits des kommerzialisierten und subventionierten Kunstbereichs ermöglicht werden sollte. Diesem Motto ist man bis heute treu geblieben.
Das alljährlich stattfindende Festival bietet Liebhabern nicht alltäglicher experimenteller Elektronikklänge die seltene Gelegenheit, sich in geballter Form von der hohen Qualität der Produktionen und Veröffentlichungen von klingt.org zu überzeugen. Die Festlichkeiten dienen natürlich auch als eine Art Leistungsschau, welche alle künstlerischen Schwerpunkte vereinen, für die das Elektronik-, Improvisations- und Klangkunstlabel inzwischen ja auch über die heimischen Grenzen hinaus bekannt ist.
Auch dieses Mal dürfen die BesucherInnen einigen wirklich spannenden und interessanten Konzerten entgegenblicken. Was auf dem Programm steht, sind spannende musikalische Darbietungen zwischen experinemteller Klangarbeit, innovativen elektroakustischen Versuchen, Freejazz, Neuer Musik, Improvisation und Noiserock. Live: Mats Gustafsson & Christof Kurzmann, Couscous & Boris Hauf, Katharina Ernst, Chesterfield, Bulbul, Skylla, Shrack, eRikm, sowie die DJs Stefan Geissler und Susi von Hasen. (mt)
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klingt.org