Zehn Jahre KünstlerInnensozialversicherungsfonds (KSVF) / Open Space mit anschließendem Podium

Zehn Jahre ist es her, seit der KünstlerInnensozialversicherungsfonds (KSVF) seine Geschäfte aufnahm: Praktisch ident mit dem Zeitraum, in dem Wünsche und Forderungen an die Verbesserung und/oder generelle Umgestaltung dieses Förderinstruments formuliert wurden. Die letzte Novelle des KSVF-Gesetzes im Jahr 2008 brachte wenig substanzielle Veränderungen, dafür zumindest einige zumindest potentielle und vorübergehende Verbesserungen auf individueller Ebene. Anlässlich des Jubiläums lädt der Kulturrat Österreich am 29. November KünstlerInnen aller Sparten, Studierende und Interessierte zu einem in der Aula der Akademie der bildenen Künste Wien stattfindenden Open Space mit anschließender Podiumsdiskussion.

Im Rahmen der Veranstaltung soll das KSVF-Gesetz erneut auf den Prüfstand zu stellen. Es soll sich Zeit genommen werden, gemeinsam mit Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden (verhinderte und tatsächliche ZuschussbezieherInnen, von Rückzahlungen Betroffene und solche, bei einen der KSVF auf eine Rückzahlung verzichtet hat, …) in einem Open Space Brennpunkte und Anliegen zu sammeln, zu diskutieren und Resümee zu ziehen.

Anschließend gibt es Gelegenheit die Ergebnisse dieses Open Space an das Podium der am selben Abend stattfindenden Diskussionveranstaltung zu adressieren: Der Kulturrat Österreich hat Kultur- und SozialsprecherInnen der Parlamentsparteien und den Geschäftsführer des KSVF eingeladen, um ihre Positionen und Visionen bzw. konkrete Entwicklungsvorschläge darzulegen.

14h-18h Open Space

Moderation: Sabine Prokop (Verband feministischer Wissenschafterinnen, Kulturrat Österreich)

19h-21h Podiumsdiskussion

Podium:
Renate Csörgits (SPÖ)
Silvia Fuhrmann (ÖVP)
Otmar Stoss (KSVF)
Wolfgang Zinggl (Grüne)
Moderation: Maria Anna Kollmann (Dachverband der Filmschaffenden, Kulturrat Österreich)

Mit Unterstützung der AK Wien.

 

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