Virtuelle Musikwelten – Teil 5: Die Musik-Majors in den virtuellen Musikwelten

Welche Rolle spielen nun die Musik-Majors bei der Entwicklung virtueller Musik-Avatare? Führen Universal, Sony und Warner die Innovation durch die Schöpfung eigener KI-MusikerInnen an oder reagieren sie nur auf bereits bestehende Trends und sind bloße Technologie-Folger? Diese Fragen werden nun in Teil 5 der Serie zu „Virtuellen Musikwelten“ beantwortet.

Warner Music Group: Whet Records, Authentic Artists, Noonoouri

Die Musik-Majors Universal, Sony und Warner, sind nicht als Pioniere virtueller und insbesondere KI-generierter KünstlerInnen aufgefallen. Im Juli 2021 hat das chinesische Sublabel der Warner Music Group, Whet Records, die virtuelle Künstlerin Ha Jiang gesigned. Zu diesem Zeitpunkt war der Avatar bereits eine einflussreiche Influencerin, die auch als Rap-Musikerin positioniert wurde.1 Mit dem Whet/Warner-Deal sollte nun die virtuelle Künstlerin als Musik-Star aufgebaut werden, was offensichtlich nicht gelang. Vier Jahre später findet man so gut wie keine Spur mehr von Ha Jiang im Internet. Auf dem YouTube-Kanal von Whet Records, der lediglich 26 Videos und 3.420 AbonnentInnen aufweist und seit drei Jahren nicht mehr upgedated wurde, findet sich nur ein „Drunk Groove“-Remix der blauhaarigen virtuellen Sängerin, der bescheidene 109.637 Aufrufe (Stand: 02.09.2025) verzeichnet.2

Ein weiteres finanzielles Engagement in der virtuellen Musikwelt scheint für Warner ebenfalls nicht nachhaltig zu sein. Im Juni 2022 führte die Warner Music Group ein Investmentkonsortium an, das der KI-Firma Authentic Artists, die Chris McGarry 2019 in San Francisco gegründeten hatte, Mittel in Millionen US-Dollar zur Verfügung stellte.3 Das Ergebnis war die Entwicklung von zwölf Prototypen übernatürlicher virtueller Künstler-Avatare, deren Palette vom Cyborg bis zum Iguana-DJ reichte, und die auf dem hauseigenen Label WharpSound gefeatured wurden.4 Das Angebot, das sich offenbar vor allem an die GamerInnen-Community richtete, schien allerdings nicht auf die nötige Resonanz getroffen zu sein. Das letzte Interview von Chris McGarry für den New Yorker stammt aus dem Februar 2023 und stellt die Frage, ob KI von den KünstlerInnen stiehlt.5 Danach wurde es ruhig um Authentic Artists und seinen Gründer. Die Homepage „authentic-artists.ai“ ist genauso wenig verfügbar wie Webpage des WharpSound-Labels. Warner wird wohl das Investment in Authentic Artists bereits abgeschrieben haben.

Ein neues Signing eines Avatars erfolgte durch die Warner Music Germany im September 2023. Die Fashion-Influencerin Noonoouri, die für die Modemarken Dior, Lacoste, Balenciaga, Valentino und Versace bereits als Model tätig war und unter anderem Kim Kardashian, Naomi Campbell und Lewis Hamilton zu ihren Fans zählt,6 nahm den Song „Dominoes“ mit dem deutschen DJ Alle Farben für die Warner auf. Die Stimme von Noonoouri ist genauso wie ihre virtuelle Erscheinung KI-generiert, aber der Text des Songs wurde von einem SongwriterInnen-Kollektiv beigesteuert.7

Hinter Noonoouri steht Joeg Zuber, der seit mehr als 20 Jahren die Kreativagentur Joerg Zuber Studio in München leitet. Zuber hatte die Idee, eine digitale Influencerin zu erschaffen und auf den Markt zu bringen. Ursprünglich ist Zuber mit seinem Konzept auf Ablehnung gestoßen und hat sich dann entschieden, ohne finanzielle Unterstützung auf eigenes Risiko den im Computer erschaffenen Avatar im Februar 2018 der Öffentlichkeit vorzustellen. Als dann aber Celebrities wie Naomi Campbell und Marc Jacobs sich als FollowerInnen einstellten und bekannte Modemarken Noonoouri für sich entdeckten, war der Erfolg nicht mehr aufzuhalten.8 Mittlerweile zählt Noonoouri auf ihrer Instagram-Seite an die 500.000 FollowerInnen9 und das Musikvideo zu „Dominoes“ wurde rund 300.000-mal aufgerufen (Stand: September 2025).10 Der Erfolg des Debüt-Albums veranlasste Warner 2024 die beim Sublabel Atlantic unter Vertrag stehende albanisch-stämmige New Yorkerin Enisa Nikaj mit Noonoouri im Song-Projekt „Up All Nite“ zusammenzuspannen. An den Erfolg der Debüt-Single konnte aber „Up All Nite“ nicht anschließen. Auf YouTube wurde der Song rund 180.000-mal aufgerufen11 und bei Spotify liegt er mit knapp 394.000 Plays12 weit abgeschlagen hinter „Dominoes“. Trotzdem wurde 2025 ein weiterer Versuch unternommen, Noonoouri auch als Pop-Star zum Durchbruch zu verhelfen, als die dritte Single „Release Me“, die der Avatar gemeinsam mit den Zwillingsbrüdern Harvey Kitt und Max Luca Mills, die als Gesangsduo Max and Harvey bei der TV-Castingshow „The X Factor: Celebrity“ den zweiten Platz belegt haben, im Mai 2025 veröffentlicht hat.13 Der Erfolg ist aber bislang überschaubar. Das YouTube-Video konnte in den ersten vier Monaten rund 273.500 Aufrufe erzielen14 und auf Spotify kommt „Release Me“ auf ein bisschen mehr als 292.500 Plays.15 Damit reicht Noonoouri bei Weitem nicht an menschliche Pop-Stars heran und bleibt daher in erster Linie immer noch eine erfolgreiche Fashion-Influencerin.

Universal Music Group: Kingship, FN Mekka, Genies Inc.

Die Universal Music Group ist ebenfalls 2021 ins Geschäft mit virtuellen Pop-Stars eingestiegen. Fünf Monate nach der Warner Music Group, kündigte das Universal-Sublabel „10:22PM“ die Gründung der virtuellen Band Kingship an.16 Die „Bandmitglieder“ waren vier Figuren aus dem erfolgreichen NFT-Projekt „Bored Ape Yacht Club“, das nach dem Verkauf aller 10.000 NFTs der ikonischen Affen mit dem „Mutant Ape Yacht Club“ und weiteren 20.000-Affen-NFTs fortgesetzt wurde. Universal bzw. „10:22PM“ hoffte von der Popularität der NFT-Affen zu profitieren und lizenzierte die Charaktere, um daraus eine Band zu formen.17

Die Kult-Affen sollten ihren Auftritt im Metaverse haben und dazu wurden von der Universal im Mai 2022 5.000 NFT-Schlüsselkarten verkauft, die es den KäuferInnen ermöglichen sollten, Zugang zur virtuellen Welt der Band, ihrer Musik sowie anderen tokenisierten Produkten und Erlebnissen zu erhalten. Der Preis für die NFTs, die auf der Etherium-Blockchain gehandelt werden konnten, betrug anfangs 0,19 Ether, was in etwa US $286 entsprach. Bis Ende Juli 2022 konnten alle NFT-Cards verkauft werden, was der Universal US $1,43 Millionen an Einnahmen bescherte.18

Was sich wie der Beginn einer Erfolgsgeschichte liest, endete in einem Desaster. Ende Dezember 2024 deaktivierte Universal sämtliche Social Media Accounts der Affen-Band und löschte alle ihre YouTube- sowie Discord-Kanäle.19 Was war geschehen? Schon im November 2023 hatte die Schöpferin von Kingship, Celine Joshua, das „10:22PM“-Label Richtung BMG Rights Management verlassen.20 Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der NFT-Boom bereits als Spekulationsblase entpuppt, in der sich 95 Prozent aller NFT-Sammlungen als wertlos herausgestellten. Über 23 Millionen InvestorInnen in NFTs hatten ihr Geld verloren.21 Universal musste die Notbremse ziehen, um nicht selbst in einen Strudel mit Klagen von Anlegerbetrug hineingezogen zu werden. Denn ausgerechnet der Preis der NFTs des „Bored Ape Yacht Club“ war ins bodenlose gesunken und AnlegerInnen hatten den Hersteller der NFT-Affen, Yuga Labs sowie Prominente wie Justin Bieber, Madonna, Snoop Doog, Post Malone, Serena Williams aber auch Unternehmen wie Adidas und das Auktionshaus Sotheby’s verklagt, die mit ihrer Werbung für den „Bored Ape Yacht Club“ den Preis der NFTs künstlich in die Höhe getrieben hätten, um ahnungslose Klein-AnlegerInnen abzucashen.22 Universal war zwar nicht in der Klage verwickelt, aber das so hoffnungsvoll gestartete Projekt mit den virtuellen Affen-Avataren, scheiterte durch die Fehleinschätzung des NFT-Marktes krachend.

Ein noch größeres Desaster war das pompös angekündigte Signing des „Robot Rappers“ FN Mekka durch die Universal US-Tochter Capitol Records im August 2021. Mit Verweis auf die zehn Millionen FollowerInnen des kontroversen Avatars auf TikTok, wurde zwischen Capitol Records und der Entwicklerfirma von FN Mekka, Factory New, ein Deal zur Produktion der Single „Florida Water“ geschlossen. Der Song entstand in der Zusammenarbeit zwischen dem US-Rapper Guna und dem professionellen Fortnite-Gamer Clix und wurde von einem Team unter der Leitung von Travis Scott produziert.23 Daraufhin erhob sich ein Sturm der Entrüstung, vor allem in der US-amerikanischen Black Community. Die Bürgerrechtsgruppe Industry Blackout kritisierte die Zusammenarbeit von Capitol mit Factory New massiv: „[W]e find fault in the lack of awareness in how offensive this caricature [Anm. FN Mekka] is. It is a direct insult to the Black community and our culture. An amalgamation of gross stereotypes, appropriative mannerisms that derive from Black artists, complete with slurs infused in lyrics.“24 Nach nur zwei Wochen der Zusammenarbeit musste Capitol Records aufgrund des massiven öffentlichen Drucks den FN Mekka-Deal wieder aufkündigen und sich bei der Black Community entschuldigen: „We offer our deepest apologies to the Black community for our insensitivity in signing this project without asking enough questions about equity and the creative process behind it.“25 Kurz nach dieser Pressemitteilung wurde die Single „Florida Water“ von allen Streamingplattformen entfernt.

2021 versuchte Universal nicht nur den NFT- und TikTok-Boom für sich zu nutzen, sondern wollte auch im Web 3.0 und vor allem in Mark Zuckerbergs Metaverse vertreten sein. Dazu ging Universal eine Kooperation mit der in Los Angeles ansässigen Tech-Firma Genies Inc. ein,26 die sich selbst als führendes Unternehmen bei der Erstellung von Avataren für das Metaverse bezeichnet.27 Monate zuvor hatte bereits die Warner Music Group die Zusammenarbeit mit Genies angekündigt.28

Genies Inc. wurde 2017 von Akash Nigam und Evan Rosenbaum gegründet, die sich zuvor als College-Studenten an der University of Michigan kennengelernt und die Foto-Tausch-App Blend ins Leben gerufen hatten. Da der Erfolg von Blend überschaubar war, wandten sich Nigam und Rosenbaum der Entwicklung personalisierter Avatare mithilfe von KI zu.29 Diese Idee stieß auf große Resonanz und es stellten sich erste Investoren ein, die zwischen 2017 und 2019 insgesamt US $40 Millionen an Risikokapital zur Verfügung stellten.30 Mit dem frischen Kapital schufen die Genies-Gründer ein Software Development Kit (SDK), mit dem NutzerInnen auf ihren mobilen Endgeräten ihre eigenen Avatare erstellen konnten. Der eigentliche Durchbruch gelang Genies aber mit der Schaffung von Avataren für Celebrities, darunter viele Pop-Stars, die in Web 3-Anwendungen und vor allem im Metaverse ihre Künstlermarke verbreiten wollten. Justin Bieber und Shawn Mendes waren die ersten namhaften Stars, die sich von Genies Avatare erstellen ließen. Darüber hinaus begann Genies, NFTs für Accessoires der Star-Avatare und für andere gebrandete Produkte auf der Blockchain von Dapper Labs anzubieten. Nach diesem Vorbild wollten Warner und Universal nun auch für ihre Stars Avatare in Auftrag geben.31

Das erregte natürlich die Aufmerksamkeit zusätzlicher InvestorInnen und im Mai 2021 stellte die in San Francisco ansässige Risikokapitalgesellschaft BOND zusammen mit einem Investmentkonsortium US $65 Millionen der Genies Inc. zur Verfügung. Im Gegenzug wurde die BOND-Mitbegründerin Mary Meeker ins Executive Board des Unternehmens aufgenommen.32 Dort erhielt sie im März 2022 Gesellschaft vom CEO der Walt Disney Inc., Bob Iger, der sich ebenfalls am Avatar-Entwickler beteiligte.33 Bereits einen Monat später gelang Genies der bislang größte finanzielle Coup als sich die US-Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake, die auch Anteile an Dell, Alibaba, William Morris Endeavor, Seagate Technology und an der New Yorker Tech-Börse NASDAQ hält, dem Unternehmen US $150 Millionen zur Verfügung stellte, was den Unternehmenswert auf US $1 Milliarde trieb.34

Trotz dieser Erfolgsgeschichte ist das Geschäft mit den Star-Avataren im Metaverse noch nicht so recht vom Fleck gekommen. Das Metaverse, wie wir bereits an anderer Stelle gezeigt haben, erweist sich mehr und mehr als riesige Fehlinvestition und Unternehmen, die auf dieses Pferd gesetzt haben, beginnen bereits ihre Investments zu hinterfragen. Das gilt natürlich auch für die beiden Musik-Majors, die sich den Star-Avataren im Metaverse zusätzliche Einnahmen versprochen haben, das aber bislang ausgeblieben sind.

Die VTuber-Projekte von Sony Music Entertainment Japan

Die Sony Music Entertainment ist bislang noch nicht in das Geschäft mit KI-generierten Musik-Avataren eingestiegen, aber die als selbständiges Unternehmen unter den Sony-Konzerndach agierende Sony Music Entertainment Japan (SMEJ) hat 2022 mit dem PRISM-Projekt einen ersten Vorstoß ins Avatar-Business in Japan gewagt. Das im Januar 2021 gestartete Projekt zielte auf die VTuber-Community ab. Dabei handelt es sich um einen aus Japan stammenden Trend, bei dem YouTuberInnen – auch Virtual YouTubers genannt – einen computergenerierten virtuellen Avatar anstelle ihrer eigenen Person verwenden, um Inhalte zu erstellen und zu streamen.35 Diese Potenzial wollte die SMEJ mit dem PRISM-Projekt nutzen und schrieb im August 2022 eine Audition für VTuberInnen in Japan aus, die sich mit ihren Avataren beteiligen konnten.36 Der große Durchbruch blieb aber aus. Am erfolgreichsten war bislang Shiki Miyoshino, die auf YouTube 160.000 AbonnentInnen aufwies und mit ihren erfolgreichsten Musikvideos um die 300.000 Aufrufe generieren konnte.37

Und auch ein anderes Musik-Avatar-Projekt von SMEJ – „VEE Virtual Entertainment“ – war bislang noch nicht von Erfolg gekrönt. Ähnlich wie beim PRISM-Projekt sollten VTuberInnen aufgebaut werden, um mit ihren Musik-Avataren ein breiteres Publikum zu erreichen. Im Mai 2022 wurden die ersten drei virtuellen VTuber-Talente der Öffentlichkeit vorgestellt, die auf YouTube, Twitch und Spotify gefeatured wurden.38 Ein Jahr später verzeichneten die Musik-Videos der Avatare auf YouTube ein paar zehntausende Views und blieben bei Spotify und Twitch unter der Wahrnehmungsschwelle.39

Die Majors haben im Geschäft mit den Musik-Avataren bislang keine gute Figur gemacht. Sie haben, geblendet von großen NutzerInnen-Zahlen, versucht, auf bestehende Hypes aufzuspringen, ohne diese selbst zu schaffen, wie die Desaster von Universal bei den NFT-Affen oder beim TikTok-Rapper FN Mekka belegen. Es fehlt einfach das Verständnis, wie diese neuen Technologien funktionieren und welches Potenzial sie haben. So wurde die wirtschaftliche Bedeutung des Metaverse massiv überschätzt genauso wie der VTube-Hype in Japan. Anders als die südkoreanischen und chinesischen Entertainment-Konzerne, investierten die Musik-Majors bislang nicht in eigene Musik-Avatar-Projekte, sondern kaufen sich wie im Fall von Warner bei Noonoouri lediglich ein, wobei die Erfolge meist bescheiden ausfallen. Die Musik-Majors sind keine Trendsetter, sondern nur Technologie-Folger, die Gefahr laufen, abgehängt zu werden, wenn eine durch die KI ausgelöste Erfolgswelle von Musik-Avataren sich Bahn bricht.

Peter Tschmuck

Dieser Artikel erschien erstmal am 3. November 2025 auf der Seite https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2025/11/03/virtuelle-musikwelten-teil-5-die-musik-majors-in-den-virtuellen-musikwelten/

Virtuelle Musikwelten – Teil 1: Ein historischer Rückblick
Virtuelle Musikwelten – Teil 2: Hatsune Miku
Virtuelle Musikwelten – Teil 3: ABBA Voyage
Virtuelle Musikwelten – Teil 4: KI-generierte KünstlerInnen


Peter Tschmuck ist Professor am Institut für Popularmusik (ipop) der mdw.


Endnoten

  1. Music Business Worldwide, „This virtual artist just inked a major record deal in China. One-off gimmick – or a sign of the future?“, 29. Juli 2021, Zugriff am 02.09.2025. ↩︎
  2. YouTube, „Whet Records“, o.D., Zugriff am 02.09.2025. ↩︎
  3. Music Business Worldwide, „Warner’s latest web3 move is an investment in virtual artist and metaverse platform Authentic Artists“, 23. Juni 2022, Zugriff am 02.09.2025. ↩︎
  4. Variety, „Virtual-Musician Startup Authentic Artists, Backed by James Murdoch and Mike Shinoda, Comes Out of Stealth“, 7. April 2021, Zugriff am 02.09.2025. ↩︎
  5. The New Yorker, „Is A.I. Art Stealing from Artists?“, 10. Februar 2023, Zugriff am 02.09.2025. ↩︎
  6. Forbes, „Virtual Influencer Noonoouri Lands Record Deal: Is She The Future Of Music?“, 5. September 2023, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  7. Ibid. ↩︎
  8. So erzählt des Joerg Zuber zumindest in einem kurzen Video auf YouTube, „Noonoouri: Abgelehnte Idee wird zum Riesen-Erfolg“, 16. Februar 2025, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  9. Instagram, „Noonoouri“, o.D., Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  10. YouTube, „noonoouri & Alle Farben – Dominoes (Official Music Video)“, 1. September 2023, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  11. YouTube, „noonoouri & ENISA – Up All Nite“, 28. Juni 2024, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  12. Spotify, „Noonoouri“, o.D., Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  13. FAZEMag, „noonoouri: von der Modewelt ins Musik-Business mit ‚Release Me‘ (Warner Music)“, 9. Mai 2025, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  14. YouTube, „noonoouri & Max and Harvey – Release Me“, 9. Mai 2025, Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  15. Spotify, „Noonoouri“, o.D., Zugriff am 03.09.2025. ↩︎
  16. Universal Music Group Pressemitteilung, „10:22PM Forms Kingship, the First-ever Group Consisting of NFT Characters from Bored Ape Yacht Club“, 11. November 2021, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  17. Music Business Worldwide, „Meet KINGSHIP, a new virtual group launched by Universal label 10:22PM“, 12. November 2021, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  18. Music Business Worldwide, „Universal’s virtual band KINGSHIP just sold out its entire collection of 5,000 NFT ‚Key Cards’“, 21. Juli 2022, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  19. Digital Music News, „So Long, Kingship — Bored Ape ‚Supergroup‘ Deletes Social Handles, YouTube Channel, and Website As NFT Fallout Continues“, 27. Dezember 2024, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  20. Ibid. ↩︎
  21. Digital Music News, „95% of NFT Collections, Held by Over 23 Million People, Are Now ‚Worthless,‘ Study Finds“, 21. September 2023, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  22. Digital Music News, „Federal Judge Rejects Dismissal Motions in Bored Ape NFT Lawsuit Against Justin Bieber, Madonna, and Many Others“, 21. August 2024, Zugriff am 04.09.2025. ↩︎
  23. Music Business Worldwide, „Capitol Records just signed a virtual artist, FN Meka. He has over 10 million followers on TikTok“, 12. August 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  24. Music Business Worldwide, „Capitol drops ‚robot rapper‘ FN Meka, as project is accused of being an ‚insult to the Black community’“, 24. August 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  25. Ibid. ↩︎
  26. Universal Music Group Pressemitteilung, „Universal Music Group and Genies Announce Global Patrtnership to Develop Avatars and Digital Wearable NFTs for the Company’s Iconic Roster of Artists“, 9. Dezember 2021, Zugriff am 08.09.2025. ↩︎
  27. Crunchbase, „Genies“, o.D., Zugriff am 08.09.2025. ↩︎
  28. Music Business Worldwide, „Warner Music Group partners with tech company Genies to develop avatars and NFTs for WMG artists“, 30. April 2021, Zugriff am 08.09.2025. ↩︎
  29. TechCrunch, „Meet ‚Genies,‘ the lifelike personalized avatars that reenact news“, 8. Dezember 2017, Zugriff am 08.09.2025. ↩︎
  30. Crunchbase, „Genies“, o.D., Zugriff am 08.09.2025. ↩︎
  31. Engadget, „Rihanna, Migos and more are getting official metaverse avatars“, 13. Dezember 2021, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  32. TechCrunch, „Avatar startup Genies scores $65 million in funding round led by Mary Meeker’s Bond“, 3. Mai 2021, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  33. The Wall Street Journal, „After Walt Disney, Robert Iger Heads to the Metaverse“, 14. März 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  34. TechCrunch, „Avatar startup Genies hits $1 billion valuation in latest raise“, 12. April 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  35. Wikipedia, „VTuber“, Version vom 3. September 2025, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  36. PR Newswire, „Virtual Talent Management Agency PRISM Project Announces 2022 Auditions“, 9. August 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  37. YouTube, „Shiki Miyoshino“, o.D., Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  38. Anime News Network, „Sony Music Entertainment (Japan) Inc. Announces VTuber Project ‚VEE‘, Five 1st Gen Talents to Debut“, 23. Mai 2022, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎
  39. Music Business Worldwide, „Meet the virtual artists backed by some of the world’s biggest entertainment companies“, 22. Mai 2023, Zugriff am 09.09.2025. ↩︎