
“Das Viertelfestival Niederösterreich ist ein Festival, das aus der Region für die Region organisiert wird”, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. 160 Einzelveranstaltungen und die intensiven Vorbereitungsarbeiten würden zeigen, wie abwechslungsreich das Festival ist. “Wir wollen mit dem Viertelfestival NÖ zeigen, welch kreatives Potenzial in einer Region vorhanden ist”, so Pröll. Das Viertelfestival sei demnach “eine Leistungsschau für kreatives Schaffen”. Dass das Interesse an derartigen Kulturveranstaltungen groß sei, sei an den Besucherzahlen zu sehen: “Insgesamt wurden bei den Viertelfestivals bereits über 500.000 Besucher registriert. Seit Bestehen des Festivals wurden außerdem über 1.000 Kulturprojekte organisiert und präsentiert” so der Pröll.
Mit dem Viertelfestival NÖ wolle man die “Identifikation in der Region mit der Region forcieren”, so Pröll. Die Identifikation mit der Region lasse die Verwurzelung in der Region intensiver werden. “Je verwurzelter man ist, desto weltoffener kann man am Weg nach vorne gehen”, so Pröll. Zudem sei das Viertelfestival NÖ ein “entscheidendes Instrument, um die Hemmschwelle zur Kultur Schritt für Schritt zu beseitigen”. Durch die Schulprojekte soll das Sinken der Hemmschwelle auch für die Jugend spürbar werden. “Wir wollen den Jüngsten die Chance und die Möglichkeit geben, ihr kreatives Schaffen spürbar zu machen”, so Pröll. Ziel des Viertelfestival NÖ sei es, “das gesamte künstlerische Potenzial einer Region herauszufordern und zu fördern”, so der Landeshauptmann.
“Es gibt in Österreich und darüber hinaus kein vergleichbares Festival”, so Festivalleiter Mag. Stephan Gartner, der vom Viertelfestival NÖ als einem “Spezialitätenladen” sprach. Künstler, Kulturinitiativen, Gemeinden, Musikkapellen, Theatervereine und Schulen haben sich unter dem Motto “Naturmaschine” mit den Themen Mensch und Maschine, Kunst und Natur sowie dem behutsamen und respektvollen Umgang mit Wasser und Umwelt auseinandergesetzt. “Am 10. Mai werden 68 Naturmaschinen ihre Motoren anwerfen – zwischen Litschau und Persenbeug und zwischen Gmünd und Horn”, so Gartner.