SHIRABE FESTIVAL 2024

Das Shirabe Festival erlebt vom 17. bis zum 21. Mai 2024 in Wien in seine nächste Auflage. Bei Shirabe geht es um interkulturellen Austausch und gegenseitiges Verständnis. Das Festival will Menschen miteinander verbinden – unabhängig davon, wer sie sind, woher sie kommen oder woran sie glauben. Kunst und Kultur verbindet Menschen.

Andere Menschen zu verstehen, eröffnet ein wertschätzendes Miteinander. Beim Shirabe Festival soll diese Überzeugung durch neue, mitreißende und interagierende Konzertformate vermittelt werden. Das festival ist ständig auf der Suche, was mit Musik alles ermöglicht werden kann. [しらべ shirabe, jap.: Klang, Suche]

Programm 2024

Den großen Bogen über das Shirabe Festival 2024 spannt die Frage nach der eigenen Identität. Wer bin ich? Woher komme ich? Wofür existiere ich? Fragen, die sich wohl jede*r von uns schon einmal gestellt hat. Aber nicht nur die individuelle Seinsfrage wird hier angestoßen, sondern ebenso die Frage nach der kulturellen Identität. Was ist das überhaupt? Und: kann ich mich mit einer anderen Kultur identifizieren? Von Klassik, Jazz und Pop, bis hin zur Avantgarde kommt kein Genre zu kurz. Denn am Ende zählt doch eins: die Vielfalt macht es aus.

17. Mai: KlangBildKlang (Studierendenkonzert)
Haydn-Saal (mdw), 19:00; 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1

Junge Talente aus Musik, Tanz und visueller Kunst bauen Klänge zu Bildern und Bilder zu Klang. Was passiert, wenn Kunstgenres mit unterschiedlicher kultureller Prägung sich überschneiden und zu einem werden? Zu hören und zu sehen sind Nachwuchskünstler*innen aus Österreich, Norwegen, Frankreich und Dänemark.

20. Mai: „Who am I?“ – Highlight
Ehrbar Saal, 19:30, 1040 Wien, Mühlgasse 30

Eine kammermusikalische Operngala mit Meisterwerken der Klassik, Operette, Jazz und Pop, sowie zwei Uraufführungen der Komponisten Bjørn Kruse und Kjell Habbestad. Erzählt wird die Geschichte von zwei jungen Frauen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Eine sucht ihn in der Liebe, die andere über ihre Karriere – doch wo findet man den Sinn des Lebens letztendlich?

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21. Mai: Schwanengesang – Schubert des 21. Jahrhunderts?!
Ehrbar Saal, 19:30; 1040 Wien, Mühlgasse 30

Eine Gratwanderung zwischen Klassik und Pop. Unterhaltsam, frisch und überraschend interpretieren Frank Havrøy und Gunnar Flagstad Schubert’s Meisterwerke neu. Noch Klassik – oder schon Pop?

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Mitwirkende:

Sophie Steiner ist eine österreichische Harfenistin und Artistic Director dieses Festivals. Sie begann ihre Ausbildung mit 4 Jahren und gewann zahlreiche nationale und internationale Preise. Sie spielte mit renommierten Orchestern wie den Hamburger Symphonikern und der Lübecker Kammerphilharmonie. Als Preisträgerin des Masefield Preises 2015 initiierte sie innovative Projekte in Europa und Asien, darunter “BreakingBorders”, das kulturelle Grenzen durch Musik überwindet. Als künstlerische Leiterin von “SoundColours” schuf sie einen Raum, in dem Musik zu visueller Kunst wird. Sophie arbeitet mit Komponist*innen zusammen, um das Harfenrepertoire zu erweitern, und gründete das Shirabe Festival zur Förderung des interkulturellen Verständnisses durch Kunst. Ausgezeichnet u.a. beim Maria-Ladenburger-Wettbewerb 2022 und als Preisträgerin der Vienna International Music Competition 2023.

Bild Sophie Steiner
Sophie Steiner (c) Sophie Wolter

Catherine Michel wurde in Amiens geboren. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter nahm Pierre Jamet das junge Mädchen unter seine Fittiche und sie trat in das Nationale Konservatorium für Tanz und Musik (CNSM) in Paris ein, wo sie im Alter von 15 Jahren ein Diplom mit dem ersten Preis erhielt. Sie gewann internationale Wettbewerbe und trat dem Nationalorchester von Radio France bei. Ihre Karriere führte sie zur Pariser Oper und zu Aufnahmen mit renommierten Labels wie EMI. Sie kooperierte mit Künstlern wie Karl Böhm, Leonard Bernstein und Michel Legrand und erhielt den französischen Preis Victoires de la Musique. Als Lehrerin war sie in verschiedenen europäischen Städten tätig, bevor sie sich 2010 ihrer Solokarriere widmete.

Gunnar Flagstad studierte Klavier und schloss mit Bestnote ab. Als stellvertretender Direktor und außerordentlicher Professor an der norwegischen Akademie hat er europaweit sowie in den USA und Asien Konzerte gegeben. Flagstad ist einer der künstlerischen Leiter der Konzertreihe Resonans in Gjøvik und hat Aufnahmen mit renommierten Künstlern veröffentlicht, darunter Bård Monsen, Mari Samuelsen und Frank Havrøy. Seine Arbeit wurde von führenden norwegischen Zeitungen als eine der besten klassischen Aufnahmen des Jahres 2021 anerkannt.

Eli Kristin Hanssveen aus Hadeland machte ihr Debüt 2002 an der Norwegischen Nationaloper und wurde 2007 Solistin im Ensemble der Oper. Sie ist bekannt für ihre Interpretation von starken Frauenrollen in Werken wie “Rigoletto”, “La Bohème” und “Die Zauberflöte”. Neben ihrer Arbeit in der Opernwelt hat sie auch in Produktionen des Norwegischen Nationalballetts mitgewirkt. Als vielseitige Künstlerin beherrscht sie sowohl das klassische als auch das Popgenre. Sie leitet das Operafest Røykenvik und hat mehrere CDs veröffentlicht, darunter “Sempre libera” von 2013.

Frank Havrøy ist ein in Oslo lebender Sänger und Komponist, der als Mitglied der Nordic Voices in der ganzen Welt auf Tournee war, zahlreiche Aufnahmen gemacht hat, mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurde und auch als Chorleiter und Schauspieler u. a. am Norwegischen Nationaltheater tätig war. Er ist Professor an der Norwegischen Musikakademie.

Benedikte Sofie Ribe ist eine renommierte norwegische Sopranistin mit einem vielseitigen Repertoire und großer Erfahrung. Sie arbeitet eng mit Komponist Helge Iberg an der Kammeroper “Det Lille Livet” und tourt mit “Scenebetennelse”, einer Produktion in Zusammenarbeit mit dem Opernsänger Nils H. Sødal, bei verschiedenen Opernfestivals in Norwegen.

Aine Suzuki ist preisgekrönte Bratschistin aus Japan. Sie ist Mitglied der Norwegischen Nationaloper und Solistin des Orquesta Sinfonica de Barcelona. Sie tourte weltweit, trat in renommierten Sälen und Festivals auf und unterrichtet als Professorin. Ihre Ausbildung umfasst Studien in Budapest, London und an der Escuela Superior de Musicas Reina Sofia. Suzuki wurde mit mehreren internationalen Preisen, darunter dem ersten Preis beim Leo Weiner International Music Competition in Ungarn ausgezeichnet.

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Win Tickets: mica – music austria verlost 2×2 Festivalpässe für das Shirabe Festival von 17. bis 21. Mai 2024 in Wien mit verschiedenen Spielstätten. Bei Interesse schreiben Sie bitte bis zum 13.05.2024 eine E-Mail an office@musicaustria.at mit dem Betreff: „SHIRABE“.

Link:
Shirabe Festival (Instagram)