„POESIE IST FÜR MICH AUCH WIDERSTAND – PIPPA GALLI IM MICA INTERVIEW“

Irgendwann kommt der Moment, an dem das einzig Widerständige auf der Welt die Poesie ist. Sie hält inne, wo alles rast, verdichtet Gedanken, wo Sprache verwässert. PIPPA GALLI weiß das – und fängt genau diese Spannung auf ihrem neuen Album „Träume auf Zement” (VÖ: 28.03.25 auf RAIN) ein. Zwischen Tagträumen und harter Realität, Nostalgie und Neuanfang, fragilen Melodien und kantigen Brüchen erschafft die Künstlerin einen Sound, der sich nicht festhalten lässt, aber hängen bleibt. Im Gespräch mit Ania Gleich erzählt PIPPA GALLI von den Inspirationsquellen hinter dem Album, vom Glück und der Gefahr des Tagträumens, von Poesie als Form des Widerstands – und warum manche Lieder erst um ein Uhr nachts ins Radio dürfen.

Ich hatte beim Hören des Albums ein Gefühl von Nostalgie, als würde ich durch Erinnerungen treiben, die nicht meine eigenen sind. Kannst du damit etwas anfangen?

Pippa Galli: Ich finde es richtig schön, dass du das sagst, denn es war genau dieses Gefühl, das mich beim Schreiben begleitet hat. Ich wollte zu meinen musikalischen Wurzeln zurückgehen, egal ob ich diese bewusst miterlebt habe, oder nicht. Grunge-Bands wie Nirvana waren in meiner Teenagerzeit wichtig für mich, weil sie diese rohe Energie und Unmittelbarkeit hatten. Gleichzeitig habe ich aber auch die Beatles gefeiert, und später kamen dann Bands wie Wir sind Helden dazu. Die werden jetzt oft als Referenz für mein Album genannt, was mich freut, weil sie eine große Masse erreicht haben, ohne dabei inhaltsleer zu sein. Das war eine dieser Bands, die sowohl auf Ö3 als auch auf FM4 liefen – und das gibt es nicht so oft.

Bild der Musikerin Pippa auf einem Polster liegend
Pippa © Emil Hildebrand

War diese Zeit für dich prägend?

Pippa Galli: Du meinst die späten 90er, frühen 2000er?

Genau. Was bedeuten sie für dich?

Pippa Galli: Ich bin 1985 geboren, also war ich in dieser Zeit tatsächlich Teenager, aber ich habe nicht nur gute Erinnerungen daran – ich glaube, das geht vielen so. Es war eine Umbruchphase, aber Musik war definitiv ein Ventil. Und gerade Nirvana ist da wieder ein gutes Beispiel: Selbst wenn man sie nicht direkt miterlebt hat, trifft irgendwann fast jede:n diese „Nirvana-Phase“. Es gibt Musik, die für diese frühen Phasen des Erwachsenwerdens genau die richtige Mischung aus Wut und Umbruch verkörpert.

Hast du das Gefühl, diese Stimmung wird gerade wieder relevant?

Pippa Galli: Absolut! Und es ist spannend, dass sich das auch musikalisch widerspiegelt. Gitarrenmusik kommt zurück, was mich besonders freut. Ich habe damals Radiohead und Co. geliebt, und es ist schön zu sehen, dass das wieder relevant wird. Persönlich mag ich es, wenn sich organische Instrumente mit elektronischen Sounds mischen. Aber meine ersten Songs habe ich auf der Gitarre geschrieben, das ist für mich total natürlich.

„ICH WOLLTE DIE TRAUMWELT DER REALITÄT GEGENÜBERSTELLEN“

Wie entscheidest du, welche Elemente du einsetzt?

Pippa Galli: Bei diesem Album habe ich die Elektronik gar nicht aktiv gesucht – es kam nur rein, wenn es sich wirklich aufgedrängt hat. Mein Hauptfokus lag auf Kontrasten. Das hat sich beim Schreiben ganz organisch ergeben. Beim letzten Album hatte ich ein klares Konzept, für das ich die Songs geschrieben habe. Dieses Mal war es eher so, dass ich erst Songs geschrieben habe und sich die thematische Klammer dann von selbst gebildet hat. Ich mag Brüche – sowohl musikalisch als auch textlich. Ich finde es spannend, Erwartungen zu durchbrechen.

Das merkt man! Solche Momente lenken auch die Aufmerksamkeit auf den Text.

Pippa Galli: Genau! Wenn ich musikalisch nichts breche, dann versuche ich es inhaltlich. Es muss immer eine unerwartete Wendung geben.

Gab es Themen, die dich beim Schreiben überrascht haben?

Pippa Galli: Ich wollte die Traumwelt der Realität gegenüberstellen – und diese Ambivalenz erforschen. Einerseits brauche ich das Träumen, aber es kann auch eine Gefahr sein, sich darin zu verlieren. Gleichzeitig ist die Realität – mit all ihrem Stress und Hamsterrad-Charakter – auch nicht immer das Wahre. Im Grunde wollte ich diese zwei Ebenen in den Songs gegeneinander stellen.

Das Gefühl hatte ich auch! Ich bin selbst eine große Tagträumerin.

Pippa Galli: Oh, spannend! Ich habe vorhin mit einem anderen Journalisten über das Träumen gesprochen – er konnte mit dem Konzept aber gar nicht so viel anfangen. Mich würde interessieren, wie es bei dir ist: Stellst du dir auch ganze Szenarien vor?

Absolut! Ich stelle mir nicht nur Gespräche vor, sondern ganze Abläufe, Emotionen, was jemand sagen könnte…

Pippa Galli: Ja, genau. Ich mache das auch oft in Bezug auf Beziehungen – besonders, wenn ich verliebt bin, aber weiß, dass es unerreichbar ist. Dann passiert das in meinen Tagträumen.

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Genau!

Pippa Galli: Das ist genau dieses Gefühl auf „Weck mich nicht auf“. Es geht um einen Menschen, den es so nur in meinem Traum gibt. In der Realität würde das nie passieren. Es ist irgendwie auch tröstlich, oder? Wenn man sich Dinge im Kopf ausmalt, die im echten Leben vielleicht nicht möglich sind.

Meine Mutter ist Malerin, und ich glaube, ich habe das Tagträumen von ihr geerbt. Sie hat mir immer gesagt, ihr könne nie langweilig werden – das ist unendlich tröstlich. 

Pippa Galli: Voll lustig, meine Mama ist nämlich auch Künstlerin! Ja, das ist total ähnlich bei mir. Ich habe das auch nie verstanden, denn man muss ja nichts tun, ich konnte mich einfach wegträumen.

Manchmal ist es aber auch anstrengend.

Pippa Galli: Ja. Einerseits verstehe ich es nicht, wenn Leute Langeweile empfinden. Andererseits sehne ich mich manchmal sogar nach dem Gefühl, nichts tun zu müssen – einfach mal stillstehen zu können. Das musste ich mir selbst antrainieren, weil ich mich damit oft gestresst habe. Inzwischen habe ich damit gar kein Problem mehr und auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich mal eine Woche nur auf dem Sofa liege und nicht rausgehe.
Dieses träumende Getriebenheitsgefühl hat auch einen Backlash …

Pippa Galli: Ja, total! Mein Denken kommt oft nicht zur Ruhe, es ist wie eine Gedankenspirale. Und das kann auch eine Gefahr sein – besonders, wenn man sich alles so genau ausmalt. Am Ende bleibt es ja trotzdem nur ein Traum. Die Gefahr ist, dass man vergisst zu leben. Besonders in depressiven Phasen neige ich dazu, mich noch mehr zurückzuziehen – und dann ist das Träumen gar nicht mehr gut.

Bild der Musikerin Pippa
Pippa © Emil Hildebrand

Man kann sich hoch- oder runterträumen. Das raubt auch oft den Schlaf.

Pippa Galli:
Wenn es einfach zu viel war – zu viele Eindrücke, zu viel Aufregung. Dann habe ich immer Einschlafstörungen. 

Dein Album heißt ja auch „Träume auf Zement“ – ich finde das Bild spannend, weil es etwas Weiches mit etwas Hartem kombiniert.

Pippa Galli: Ja, genau das ist auch im Album drin!

Hast du dieses Gefühl bewusst verarbeitet?

Pippa Galli: Ja, das steckt da auf jeden Fall drin – dieses Gefühl, wenn man morgens aufsteht und sich noch in einem Traum gefangen fühlt. Es gibt auf dem Album durchaus lebensbejahende Momente, aber ich schreibe meine Songs oft gerade dann, wenn ich eine düstere Phase habe. Und da ist dieses „Ich will nicht aufstehen“-Gefühl ganz stark. Man möchte einfach in diesem Traum bleiben, weil die Realität zu hart reinkickt.

Du hast in den letzten Jahren fast jedes Jahr etwas veröffentlicht. Siehst du deine Songs als Tagebucheinträge?

Pippa Galli: Das ist ein schöner Gedanke. Tagebucheinträge sind sicher der Ausgangspunkt. Ich verarbeite darin, was mich gerade beschäftigt – oder was ich mir ausmale. Ich schreibe nicht nur über Erlebtes, sondern auch über Dinge, die ich mir vorstelle. Gleichzeitig habe ich eine Sehnsucht nach Form. Wenn sich die einzelnen Tagebucheinträge ansammeln, überlege ich mir irgendwann: „Wie kann ich das jetzt in eine Klammer packen?“

Ja, die Klammer hatten wir ja schon als Thema.

Pippa Galli: Genau. Und das ist dann der nächste Schritt. Ich liebe den Prozess des Schreibens. Ich bin ja auch Schauspielerin und für mich ist der Probenprozess oft fast noch schöner als die Aufführung selbst. Genauso ist es mit dem Musikmachen. Das Schreiben und die Entwicklung sind für mich das Schönste – wenn das Album dann draußen ist, fühlt es sich fast wie ein Abschied an. Es bleibt zwar, aber man selbst ist schon wieder weitergezogen. Ich schreibe jetzt schon wieder neue Sachen. Das heißt nicht, dass das alte Album weniger wert ist – aber man muss auch loslassen können.

Ich finde, Interviews sollten eigentlich während des Produktionsprozesses geführt werden. Dann sind die Gedanken am frischesten.

Pippa Galli: Ja, total! Da spürt man die Spannung noch.

Über Kunst zu sprechen, während sie entsteht, ist oft das Spannendste.

Pippa Galli: Ja! Obwohl das Album jetzt noch recht frisch ist, bin ich in Gedanken schon wieder woanders. Man entwickelt sich eben weiter.

Lass uns kurz über die Musikvideos sprechen.

Pippa Galli: Meinst du „Verstand“ und „Hotel Soupir“?

„ICH WOLLTE EINEN ORT SCHAFFEN, DER WIE EIN HAUCH IST.“

Ja! Was hat dich zu dem Doppelvideo inspiriert?

Pippa Galli: Ich habe ja schon gesagt, dass Kontrast für mich ein zentrales Thema ist. Das fand ich allein vom Gedanken her passend, weil die Songs sehr unterschiedlich sind. „Verstand“ hat diese fröhliche Melodie, aber eigentlich einen melancholischen Text. Und „Hotel Soupir“ ist dann gewissermaßen die Konsequenz davon – wenn man die Kontrolle loslässt und in den Kaninchenbau hinunterstürzt, dann landet man vielleicht an diesem seltsamen Ort. Ich stelle mir das wie einen David-Lynch-Film vor. Deshalb fand ich die Idee spannend, das visuell zusammenzuführen.

Wenn du das ganze Album als Film inszenieren würdest – wäre das ein David-Lynch-Film?

Pippa Galli: Ja, teilweise würde das passen, aber nicht für alle Songs. „Hotel Soupir“ kommt auf dem Album relativ spät, und am Schluss steht dann „Die Neugierde, ein seltsames Tier“. Das ist für mich so eine Art Aufwachmoment.

Gab es einen Song, der besonders schwer zu schreiben war?

Pippa Galli: Eigentlich sind alle Songs ziemlich intuitiv entstanden. Aber es gibt einen Song, den ich ursprünglich gar nicht aufs Album nehmen wollte – „Nie wieder“. Das ist der poppigste Song auf der Platte. Ich hatte den Text recht früh, der ging mir auch leicht von der Hand, aber musikalisch hat mir irgendwas daran nie gefallen. Moritz Kristmann, mit dem ich produziere, liebt den Song allerdings. Und ich war die ganze Zeit so: „Nein, ich will das nicht.“ Ich glaube, ich habe ihn mit diesem Song echt genervt. Aber jetzt bin ich froh, dass er drauf ist. Also das war wirklich eine Baustelle, während die anderen Songs einfach passiert sind.

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Wie schreibst du deine Texte? Arbeitest du mit Fragmenten, die du sammelst?

Pippa Galli: Ja, das ist bei mir ganz unterschiedlich. Einerseits habe ich einen Ordner, in dem ich Worte und Gedanken sammle, die mir gefallen – das machen wahrscheinlich viele. Andererseits gibt es Songs wie „Hotel Soupir“, wo ich mir gezielt eine Idee setze: „Ich will über einen Ort schreiben, der eine Zwischenwelt ist.“ Dann setze ich mich hin und schreibe das durch – das ist anstrengender, aber es geht. Manchmal schaue ich auch einfach in meine Notizen, um mich auf eine neue Spur zu bringen. Oft verwende ich dann auch gar nicht das, was ich dort finde, aber es bringt mich auf eine neue Idee. Manche Texte entstehen in zwanzig Minuten, andere dauern ewig, weil ich jedes Wort genau durchdenke. Ich überlasse das nicht dem Zufall.

Warum hast du diesen Ort in deinem Song eigentlich „Hotel Soupir“ genannt?

Pippa Galli: Soupir bedeutet Seufzen und ich wollte einen Ort schaffen, der wie ein Hauch ist – wie ein leises Ausatmen. Ich kann das gar nicht genau erklären. Es sollte ein Ort sein, der Sehnsucht ausstrahlt, schön ist, aber gleichzeitig auch unheimlich ist.

Ich finde, das Wort „unheimlich“ ist im Deutschen viel zu negativ besetzt. 

Pippa Galli: Ja, voll! Dabei steckt in dem Wort ja auch heimlich – und das ist an und für sich ja nichts Schlechtes. 

Dieses poetische Denken zieht sich durch deine Ideenwelt. Wie schaffst du es, auch die Leute abzuholen, die von der Schnelligkeit der Welt so abgelenkt sind, dass sie gar nicht mehr in so etwas eintauchen können?

Pippa Galli: Ganz ehrlich? Ich kann überhaupt nicht einschätzen, was wen abholt – und bis zu einem gewissen Grad will ich auch gar nicht darüber nachdenken. Natürlich will ich, dass Menschen meine Musik hören, aber während des Schreibens kann ich nicht darüber nachdenken, ob es „ankommt“.

„POESIE IST EINE VERDICHTETE, KONDENSIERTE FORM VON GEDANKEN”

Ja, das verstehe ich.

Pippa Galli: Aber ich glaube, dass alle, die Musik hören, diesen Moment suchen – eine Pause von der Schnelligkeit. Die Medien könnten das auch steuern. Zum Beispiel wurde mir oft gesagt, dass meine Songs „zu poetisch“ für Ö3 sind. Und ich denke mir: warum? Ihr habt einen Auftrag und solltet die Menschen mit Poesie füttern! Vielleicht hören sie ja genau dann hin.

Poesie kann eine Gegenkraft sein – gegen die Schnelligkeit, die Künstlichkeit und die Eckigkeit der Politik. 

Pippa Galli: Ich glaube, Poesie ist eine total revolutionäre Kraft. In Wahrheit ist sie eine der wenigen echten Antworten auf das, was gerade auf der Welt passiert. Natürlich gibt es auch politischen Widerstand, aber Poesie ist für mich auch Widerstand.

Warum eigentlich?

Pippa Galli: Weil sie Impulse setzt. Poesie ist eine verdichtete, kondensierte Form von Gedanken. In diesem Zustand, in dem kein Wort zu viel ist, entsteht so etwas wie ein konzentrierter Geist. Und genau das ist es doch, was die Welt verändern kann: neue Gedanken, Erkenntnisse, ein Aufwachen.

Oft finden Menschen erst durch Krisen oder Schicksalsschläge einen Zugang zu Poesie. Vielleicht, weil man dann ganz nah an einer Grenze ist, an diesem transzendenten Moment, in dem Realität aufhört und Traum beginnt – manchmal auch als Albtraum?

Pippa Galli: Ja, das hat etwas sehr Existenzialistisches. Wenn man mit etwas zutiefst Persönlichem und Verletzlichem konfrontiert ist, dann öffnet sich dieser Raum, in dem Poesie plötzlich Sinn ergibt.

Gleichzeitig soll das nicht heißen, dass Poesie immer etwas Schwieriges oder Schmerzhaftes sein muss. 

Pippa Galli: Nein, nein. Poesie kann auch leicht und fröhlich sein. Aber ich verstehe, was du meinst – es gibt eine Schwelle, ab der sie anders empfunden wird. Deswegen legt Ö3 meine Musik wahrscheinlich erst um ein Uhr nachts ins Programm. 

Da haben die Leute dann tiefere Gedanken!

Bild der Musikerin Pippa
Pippa © Emil Hildebrand

Pippa Galli: Füttert die Menschen halt nachts mit Poesie – warum nicht? Aber ich glaube, es ist auch so, dass man Poesie nicht immer rational verstehen kann. Manche Menschen tun sich schwer damit, dass nicht alles hier oben im Kopf funktionieren muss. Manchmal ist es ein anderes Wissen – eines, das sich mit der Zeit einstellt.

Ich glaube, viele denken nur in „Kopf“-Wissen, aber es gibt auch ein tieferes Wissen, das über den Körper, die Intuition oder die Erfahrung kommt. Und genau das geht oft verloren.

Pippa Galli: Das merke ich auch. Ich habe nicht immer den Anspruch, Kunst zu „verstehen“. Ich war letztens wieder in einer Ausstellung, und oft sagen Menschen: „Ich verstehe das nicht.“ Aber ist das überhaupt ein sinnvolles Kriterium?

Man merkt bei Kunst meistens sofort, ob sie etwas mit einem „macht“. 

Pippa Galli: Ganz genau. Ich bin ja auch Schauspielerin und merke oft, dass gerade auch das Theater hier viel zu verkopft agiert. Deswegen mag ich auch viel Theater nicht. Dabei ist genau das Theater eigentlich ein sinnlicher Ort. Theater braucht nicht mal Sprache – es reicht eine Bühne und ein Mensch, und es passiert etwas. Aber je mehr man es verkopft, desto unsinnlicher wird es.

Zum Abschluss: Gibt es noch einen Aspekt zum Album oder generell, den du für besonders wichtig hältst?

Pippa Galli: Ich glaube, wir haben alles abgedeckt – vor allem die Metaebenen zum Album. Das war ein richtig erfülltes Gespräch!

Danke dir! 

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Ania Gleich 

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