PECHVOGEL – “ZUVERSICHT”

Nach einer Phase der künstlerischen Neuorientierung präsentieren PECHVOGEL eine Debüt-EP, die die österreichische Pop-Punk-Szene so richtig aufmischt: „Zuversicht“ heißt das musikalische Meisterwerk, regt zum Nachdenken an und vermischt verträumte Texte mit mächtigen Instrumentals.

Sie klingen ein wenig wie die Nachfolger-Version von DIE ÄRZTE – und doch haben sie ihren ganz eigenen Stil, Musik zu machen. Das Bandprojekt rund um Paul Krismer (Gitarre, Vocals), Manuel Fiegl (Bass, Vocals) und Gregor Mair (Drums) stellt sich in ihren neuen Songs gesellschaftskritischen Themen, von Selbstzweifeln bis zu Meinungsfreiheit.

Die Musik von PECHVOGEL fühlt man bis in die Knochen: Mit der richtigen Kombination aus Emotionen und lautem Bass überzeugt die EP „Zuversicht“ auf ganzer Linie. Punkten können vor allem die deutschen Lyrics, die melancholischer und poetischer kaum sein könnten. Langweilig wird es durch die unüberhörbare Präsenz von Gitarre, Schlagzeug und Bass jedoch definitiv nicht.

EP-Cover “Zuversicht”
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EIN NEUANFANG, DER ANDERE WEGE ENTSTEHEN LÄSST

Auch wenn es sich hier um eine Debüt-EP handelt, ist es nicht das erste Mal, dass die drei von PECHVOGEL gemeinsam Musik rausbringen: Mit der Pop-Punk-Band BOARDING LINE sind sie gemeinsam bereits auf zahlreichen Bühnen gestanden. Nachdem sich diese Band schlussendlich aufgelöst hatte, versuchten sie sich an anderen Projekten, ehe sie wieder zueinander fanden und nun unter neuem Namen und mit leicht verändertem Sound auftreten.

Brandneu sind die sechs Tracks der EP genau genommen nicht, denn der Release war ursprünglich schon für Herbst 2020 angedacht und hat sich aufgrund der Pandemie verzögert. Währenddessen ist weiterhin intensiv an den Songs gearbeitet worden – und diese können dem Publikum nun endlich präsentiert werden.

Katharina Reiffenstuhl

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