
Für die Fach-Jury konnte ein prominenter Vorsitzender gewonnen werden: Friedrich Cerha, der Doyen der Neuen Musik Österreichs. “Der Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis erscheint mir seinem Anliegen und den dafür aufgewendeten Mitteln nach einzigartig und ich halte ihn auf Grund meiner reichen Erfahrung für besonders sinnvoll. Ich habe mich daher gern bereit erklärt, der Jury anzugehören und ihren Vorsitz zu übernehmen”, zeigt sich Friedrich Cerha begeistert von diesem neuen Ö1 Kompositionspreis. Nach einer Vorauswahl an ihren Häusern entsenden die Musik-Universitäten jeweils maximal zwei Finalistinnen bzw. Finalisten, aus denen eine Fach-Jury, die im Herbst 2011 zusammentreten wird, die Siegerin bzw. den Sieger ermittelt. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin erhält den Auftrag für ein kammermusikalisches Werk, das auch elektronische Musik einschließen kann.
Die Uraufführung des neuen Stücks wird im Herbst 2012 stattfinden. Noch eine weitere Besonderheit ist mit dieser Ö1 Neukomposition verbunden: sie muss eines der Streichinstrumente aus den Gruppen Violine, Bratsche oder Cello beinhalten. Denn die OeNB stellt aus ihrer europaweit einzigartigen Sammlung wertvoller alter Instrumente eines davon für die Uraufführung zur Verfügung. Mit dem neuen Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis 2011/2012 stellt die erfolgreiche Ö1 Nachwuchs-Künstler/innen-Plattform, die seit 2004 besteht, nach dem Ö1 Talentestipendium für bildende Kunst ein weiteres Mal ihr Prinzip der Nachhaltigkeit eindrucksvoll unter Beweis.
Die Teilnahmebedingungen zum Ö1 Talentebörse-Kompositionspreis 2011/2012 sind ab Beginn der Ausschreibungsfrist auf der Ö1 Homepage unter http://oe1.orf.at/talenteboerse abrufbar.