
„Weniger ist oft mehr“, so etwa könnte das Motto von My Name is Music lauten. Eine Gitarre, ein Bass und ein Schlagzeug reichen Phoebe Hall und Niki Altmann aus, um ihre ganz eigene erfrischende Version von Rockmusik zu verwirklichen. Und diese schallt so richtig schön roh und energetisch aus den Boxen, als wäre sie direkt in einer Garage entstanden. Überhaupt, wüsste man nicht, dass es sich bei My Name Is Music um eine österreichische Band handelt, man wäre geneigt zu sagen: „Die klingen so international, die müssen doch aus dem englischsprachigen Raum kommen“. Irgendwelche elektronischen Spielereien werden, wenn überhaupt, sehr dezent zum Einsatz gebracht. Vielmehr atmen die Songs den Geist des Punks und zelebrieren auf wunderbare Weise den Indierock der etwas rebellischeren Schule. Mitverantwortlich dafür zeigt sich Sängerin Phoebe Hall, die mit ungemein ausdruckstarker und facettenreicher Stimme, den Coolheitsfaktor der Musik im Gesamten eindrucksvoll in die Höhe zu schrauben weiß.

Zusammenfassend kann man sagen, dass My Name Is Music nach ihrem beeindruckenden Debüt „Revolution“, erneut mit einem ungemein starken Stück Musik aufwarten. Phoebe Hall und Niki Altmann haben ganz offensichtlich ihre Lektion in Sachen Indierock vorbildlich gelernt. „We are Terrorists“ macht einfach Spaß und Lust auf mehr. (mt)
Foto My Name Is Music: mariusart 2011
My Name Is Music