
Am 19. Mai kommt es im Wiener Radiokulturhaus zur Fortsetzung der im Vorjahr mit Musik von Elliott Carter begonnenen Konzertreihe “Musik im Diskurs”. Auf dem Programm stehen drei zeitgenössische Stücke, die von namhaften Ensembles gespielt und im Anschluss von Fachleuten diskutiert werden. Letztlich entscheidet das Publikum, welches wiederholt wird.
Ganz im Zeichen der Neuen Musik und der Auseinandersetzung mit dieser steht der Konzertabend am Dienstag im Wiener Radiokulturhaus. Zur Aufführung gebracht werden drei in ihrer Art sehr unterschiedliche Stücke. So stehen das vom Kairos-Quartett rund um die Klagenfurter Universitätsprofessorin Simone Heilgendorff interpretierte “Night Turn” von Dimitrii Kourlianski sowie Liza Lims Streichquartett “Hell” auf dem Programm. Dazu gibt es Karlheinz Essls “Sequitur IV” für Cello und Live-Elektronik, gespielt vom Cellisten des Ensembles Claudius von Wrochem.
Im Anschluss an die Konzerte stellen die Mitglieder des Quartetts sowie Musikkritiker Daniel Ender unter der Leitung von Irene Suchy das Gehörte zum Diskurs. Das Publikum darf schließlich noch darüber abstimmen, welches der drei Stücke es zum Abschluss des Abends nochmals hören will. Eine Veranstaltung der IGNM-Österreich in Kooperation mit dem RadioKulturhaus und Ö1.