Ausbrechen aus dem kleinkarierten Denken. Genau das will KOAN AKKU mit ihrem Debütalbum „Kleinkariertes Denken“ schaffen. Das Album vereint Tiroler Dialekt und Alternative Rock und wurde am 2. Oktober 2026 veröffentlicht.
KOAN AKKU bestehen aus Johannes Tilg (Gesang), Laurenz Loidl (Gitarre), Stella Veit (Bass) und David Erharter (Schlagzeug). Drei der vier Mitglieder haben Tiroler Wurzeln, gegründet wurde die Band jedoch in Wien. 2026 stand die Band unter anderem beim Finale der Planet Festival Tour im Wiener Gasometer sowie bei Kufstein Unlimited auf der Bühne. Der Bandname entstand in einer Phase, in der der eigene „Akku“ leer war. Heute steht KOAN AKKU für die Suche nach einer Energie, die nicht von außen kommt, sondern im Inneren beginnt.
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Musikalisch ist die Band zwischen Alternative Rock und Nu Metal einzuordnen. Druckvolle Gitarren und dynamische Arrangements treffen auf atmosphärische Melodien und persönliche Texte. Der Dialekt ist dabei selbst Teil jener Herkunft und Prägung, die das Album reflektiert. Für KOAN AKKU ist er die Sprache, die von innen kommt, die Sprache, in der die Band denkt, fühlt und ihre Erfahrungen am unmittelbarsten ausdrücken kann. So macht der Tiroler Dialekt die eigene Prägung hörbar und wird gleichzeitig zu der Sprache, mit der sie hinterfragt wird.
In zehn Songs beschäftigt sich die Band mit Prägungen, gesellschaftlichen Normen, Selbstreflexion und dem Versuch, festgefahrene Denkmuster zu erkennen und aufzubrechen. Dabei richtet sich der Blick nicht nur nach außen. Das Album stellt immer wieder die eigene Perspektive infrage: Welche Vorstellungen haben wir von „daham“, unserem Umfeld und früheren Generationen übernommen? Was davon bestimmt unser Denken bis heute? Und was passiert, wenn wir beginnen, diese Muster bewusst zu erkennen und zu hinterfragen?
Auf ihrem Album setzen sich KOAN AKKU mit persönlichen und gesellschaftlichen, insbesondere ländlichen Prägungen auseinander: mit Rollenbildern und Vorstellungen davon, was als „normal“ gilt, sowie mit Identität, Leistungsdruck, mentaler Gesundheit und der eigenen Wahrnehmung. Manchmal beginnt Veränderung dort, wo man sich eine eigene Meinung bildet, die eigene Prägung reflektiert und sich erlaubt, einen anderen Weg zu gehen.
Anna Ploy
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Live:
21.10.2026 – Wien, Chelsea
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