Irmie Vesselsky zu Gast im Kulturhaus Emailwerk

Wunderbaren weiblichen und anspruchsvollen Singer/Songwriter-Pop dürfen am 25. November die BesucherInnen des Kulturhauses Emailwerk in Seekichen am Wallersee erwarten. Zu Gast ist mit Irmie Vesselsky eine junge hochtalentierte Künstlerin, die 2009 mit ihrem Erstlingswerk “Parantheses Of Antitheses” in der heimischen Musikszene mehr als nur viel Staub aufwirbeln konnte. Mit ihrem ausgeprägten Gespür für gefühlvolle Melodien und dem Wissen, diese auch perfekt in Szene zu setzen, lässt die Niederösterreicherin Songs entstehen, die, getragen von einer ungemein dichten Emotionalität, einfach nur wunderschön anzuhören sind. Am 26. November macht die Künstlerin auch Halt in der LocalBühne in Freistadt.

Beim Durchhören der Tracks ihres Debütalbums „Parantheses Of Antitheses“ war eines sofort klar. Hier ist eine Musikerin am Werken, von der man in der Tat viel erwarten kann. Irmie Vesselsky bringt alles mit, was eine Songwriterin haben muss, um sich langfristig als erfolgreiche Künstlerin zu etablieren. Eine ungemein ausdrucksstarke, vielschichtige und berührende Stimme, exzellente spielerische Fähigkeiten sowie ein ausgezeichnetes Gespür für Songwriting.

Es ist nicht so, dass diese Voraussetzungen andere MusikerInnen nicht auch erfüllen, die Art und Weise aber, wie die junge Niederösterreicherin es versteht, alle diese Elemente in Einklang zu bringen, sprich in exzellente und abwechslungsreiche Songs umzumünzen, nötigt schon großen Respekt ab. Wüsste man nicht, dass es sich hier um eine Liedermacherin handelt, die gerade einmal ihr Debüt auf den Weg gebracht hat, man wäre geneigt zu sagen, es handle sich bei Irmie Vesselsky um eine bereits lange Jahre etablierte Musikerin. Für das, dass die 1984 geborene Sängerin und Pianistin erst am Beginn ihrer Karriere steht, klingt ihre Musik schon ungemein reif.

Musikalisch geht die junge Niederösterreicherin eher zurückhaltend und still an die Sache heran. Im Zentrum des klanglichen Universums stehen alleine ihr Gesang und ein Piano. Um diese Grundpfeiler spinnt die vielschichtige Songwriterin auf behutsame Weise mit vereinzelten elektronischen Spielereien und Violinpassagen – auf dem Album eingespielt von Sir Tralala alias David Hebenstreit – ein Soundgewand, das gleichsam zurückhaltend und melancholisch aber auch sehr kraftvoll und intensiv erklingt. Stilistisch im Pop angesiedelt, scheut die Niederösterreicherin auch nicht vor klanglichen Experimenten zurück und lässt in ihren Gesamtsound auch einmal jazzig verspielte und klassische Elemente mit einfließen.

Mit „Parantheses Of Antitheses“ ist es der jungen Niederösterreicherin gelungen, sich als eigenständige und in ihrem Stil unverwechselbare Künstlerin zu positionieren, von der man in Zukunft mit Sicherheit noch einiges hören wird. (mt)

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