Chili and the Whalekillers (c) Archiv Band

„Eine Band ist wie ein lebender Organismus. Es gibt verschiedene Organe, die alle notwendig sind, um zu atmen“ – CHILI TOMASSON (CHILI AND THE WHALEKILLERS) im mica-Interview

Mit ihrer neuen CD „Are You Happy“ (PEACECASTLEMUSIC/Rebeat) beweist die ursprünglich aus Salzburg stammende Band erneut ihren Status als versierte Pop-Combo, die mit allen musikalischen Wassern gewaschen ist. Sich selbst aktuell als „zwischen Alltagsromantik und Sunshine Swing“ verortend gehen CHILI AND THE WHALEKILLERS aber auch diesmal weit über diese beiden Pole hinaus und zeigen dabei erneut ihre kongeniale Meisterschaft in Sachen abwechslungsreicher Pop-Musik. Dabei führt sie die Are-You-Happy-Tour auch nach Salzburg, wo sie am Freitag, dem 5. April 2019 in der ARGE auftreten werden. Zuvor traf sich aber noch Didi Neidhart mit CHILI TOMASSON zum Gespräch.

Fehlt beim Albumtitel „Are You Happy“ eigentlich ein Fragezeichen oder ist das bewusst offengehalten?

Chili Tomasson: „Are You Happy“ ist eine zentrale Frage, die sich immer wieder stellt bzw. immer wieder gestellt wird. Sie zielt auf eine sehr breite Fläche und ist – je nach Intention und Gesichtspunkt – auch sehr wandlungsfähig. Bist du glücklich? Bist du glücklich mit dem, was du hast? Wenn ja, warum? Wenn nicht, warum nicht? Und letztendlich ist es ja auch eine sehr politische Frage, die vielleicht in der ersten Instanz ihren politischen Gehalt versteckt.

Hier öffnet sich auf sehr leichte Art und Weise ein sehr weites Feld. Ein Fragezeichen hätte hier bereits zu viel vorweggenommen und es zu sehr in eine bestimmte Richtung geleitet. „Are You Happy“ ist nicht bloß eine Frage, sondern auch eine Aussage.

Während der Aufnahmen sollen „36 Songs, 21 Gedichte, 42 dokumentierte Fragmente und noch ein Song und noch ein weiterer Song“ entstanden sein. Auf dem Album sind nun 14 Tracks gelandet. Wie gestaltete sich die endgültige Auswahl?

Chili Tomasson: Nach Beendigung eines Aufnahmeprozesses, also mehrerer Sessions und eines Rough-Mixing, geht die ganze Band spätabends in ein Wettcafé. Dann trinken wir Kaffee und Bier, während wir eine Auswahl gestalten. Meistens haben sich aber bereits während des Arbeitsprozesses eine gewisse Linie, ein Rahmen abgezeichnet. Das erleichtert den Prozess der Auswahl.

Manche Songs fallen da schon von vornherein raus. Alle wissen es und alle haben es auch schon immer gewusst.

Aber vor 23:00 Uhr traut sich niemand, etwas in eine derartige Richtung zu sagen. Ab 23:15 Uhr kicken wir dann gemeinschaftlich die ersten Songs raus. Ab 23:40 Uhr wird es dann emotionaler, weil bestimmte Lieder manchen Bandmitgliedern viel bedeuten. Hier tritt auch immer wieder das Gefühl auf, dass Lieder verloren gehen, wenn sie keinen Platz auf einem Album finden. Das stimmt zwar überhaupt nicht, aber es fühlt sich trotzdem immer wieder so an. Gegen 00:30 Uhr sind dann die ersten groben Emotionen überwunden. Dann erarbeiten wir eine finale Auswahl. Um 3:00 Uhr gehen wir nach Hause.

Zwei Tage später treffen wir uns wieder auf Kaffee und Bier, um eine Reihenfolge zu bestimmen.

Das Thema des 2012er-Albums „The Banker on the Run“ war die Finanzkrise, 2018 wurde der Song „Viktor Orbán Builds a Wall“ veröffentlicht, der kurzzeitig auf YouTube und Facebook wegen angeblicher „Hassrede im Netz“ gesperrt worden ist. Nun lautet das Motto „Zwischen Alltagsromantik und Sunshine-Swing“. Bedeutet das jetzt einen Rückzug ins Private?

Chili Tomasson: Nein, auf keinen Fall! Ein Rückzug ins Private ist in der momentanen politischen Lage keine Option. In einer Situation, in der so vieles wieder sagbar wird und neofaschistische Parteien wie die FPÖ und ÖVP mit ihren Führungsfiguren Kurz und Strache in regelmäßigen Abständen ein repressives, menschenverachtendes Korsett enger und enger schnüren, darf kein Rückzug ins Private passieren.

Aber „das Politische“ hat viele Gesichter. Ich glaube, es ist einerseits wichtig, klare und eindeutige politische Positionen zu beziehen und ohne Metaphern und Blumenschmuck Umstände anzusprechen und zu thematisieren. Andererseits erachte ich es auch als Fehler, ausschließlich auf aggressive, schonungslose Art politisch zu arbeiten. Neben dem Schreiben von politischen Parolen wie „Viktor Orbán Builds a Wall“ – die auch so leicht einer Zensur unterliegen können – haben auch Erzählungen von Alltagssituationen ein politisches Moment.

Tanzen, Musik hören, Straßenbahn fahren, das alles trägt eine politische Komponente in sich. Man kann nicht „nur tanzen“ und auch nicht „nur Musik hören“.

In allem, was Menschen angreifen, betrachten und verhandeln steckt eine politische Komponente und es ist wichtig, sich dieser bewusst zu sein. Insofern würde ich nie sagen, „Are You Happy“ wäre ein unpolitisches Album. Vielleicht ist es in manchen Punkten nicht unmittelbar und offensichtlich politisch, weil es sich nicht um Parolen bemüht, aber es ist kein Rückzug ins Private und bestimmt nicht unpolitisch.

Chili and the Whalekillers (c) Archiv Band

2011 fand der Umzug von Salzburg nach Wien statt. Was hat sich dadurch geändert? War die Entscheidung richtig?

Chili Tomasson: Für uns war es damals wichtig, in eine größere Stadt zu gehen. Hier war Wien dann irgendwie naheliegend.

Ich glaube auch, dass es eine richtige Entscheidung war. Es war gut, andere Dinge zu sehen, Zusammenhänge und Spielregeln einer Großstadt in Bezug auf Kunst kennenzulernen. Und nicht zuletzt gibt es in Wien einfach aufgrund der Größe der Stadt mehr Möglichkeiten live zu spielen, was aus einem ganz banalen ökonomischen Grund heraus nicht unwichtig ist.

Sie haben 2016 das Kompositionsstipendium des Landes Salzburg erhalten. Wie hat sich das auf die Musik der Band ausgewirkt?

Chili Tomasson: Das war eine großartige Unterstützung. Es ermöglichte mir, längere Zeit an Kompositionen, Arrangements und Texten zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich auch sehr großes Interesse an klassischen Kompositions- und Arrangement-Zugängen entwickelt. Auch wenn dieses Interesse in meinem Fall zu einer Ablehnung geführt hat und ich mich permanent gegen gewisse Normen in der Musik entscheide, ist das Interesse an dem, was ich verneine, sehr groß und ich konnte aus dieser intensiven Auseinandersetzung sehr vieles lernen und mitnehmen.

Ich glaube, die Hauptauswirkung auf die Band war, dass ich mit noch mehr Zetteln und einem noch größeren Chaos im Kopf in Probenprozesse gestiegen bin. Ich habe sehr lange nach Richtungen und Wegen gesucht und durch das Stipendium auch die Möglichkeit gehabt, danach zu suchen.

Letztendlich habe ich dann gemeinsam mit den Whalekillers auch eine Linie gefunden. Das ist das, was wir jetzt „Sunshine Swing“ nennen. Wir arbeiten daran, in einem Shuffle-Groove die „Unds“ zu betonen.

Von den 2009 gegründeten Chili and the Whalekillers ist mittlerweile nur noch Chili Tomasson übrig. Wie hat sich das ergeben und wie beeinflussen solche Personalwechsel den Gesamtsound?

Chili Tomasson: Es ist immer schade, wenn Bandmitglieder die Gruppe verlassen. Aber Leben entwickeln sich oft in verschiedene Richtungen, auch im Kunstbereich. Manche wollten ihren vollen Fokus auf ihr Studium setzen, manche sind krank geworden, manche wollten einfach in eine andere Stadt ziehen.

Ich glaube, ein Kommen und Gehen passiert immer und hat einen traurigen, aber auch einen schönen Aspekt. Aber alle Besetzungswechsel der letzten Jahre haben auch eine Soundentwicklung maßgeblich beeinflusst.

Musikerinnen und Musiker haben immer ihre eigene Handschrift. Zwei Musikschaffende spielen die gleiche Linie auf dem gleichen Instrument, aber es klingt absolut verschieden. Es ist andere Musik. Diesen Umstand empfinde ich als etwas unglaublich Schönes und Bereicherndes.

Eine Band ist wie ein lebender Organismus. Es gibt verschiedene Organe, die alle notwendig sind, um zu atmen. Das Interagieren dieser Organe bestimmt den Puls, die Langatmigkeit, die Geschwindigkeit, die Bewegung des Ganzen. Und dieser Organismus setzt sich mit jedem Wechsel neu zusammen, entwickelt neue Dynamiken und kann neue Geschichten erzählen.

Und plötzlich spielt eine neue Band ein Konzert und ein Song dauert zehn Minuten, weil das Tenorsaxofon in ein Jazz-Solo verfällt. Dann beginnt die Rhythmusgruppe mitzugehen, baut sich auf, bis sie beschließt, ein Ende zu spielen. Sie lässt einen Schlussakkord ausklingen. Wenn dann das Jazz-Solo-Saxofon immer noch nicht aufhört … ja, dann müssen alle wieder einsteigen. Und die Straßenbahn fährt weiter in Richtung eines neuen dramaturgischen Höhepunkts.

Kurz: Es kommt zu einer neuen Dynamik.

In den letzten Jahren gab es Tourneen durch Island, Großbritannien, Deutschland, Österreich und Frankreich. Wie sind diese Gigs zustande gekommen und wie wirken sich solche Tourneen auf eine Band aus?

Chili Tomasson: Das Zusammenstellen von Tourneen ist immer irrsinnig viel Arbeit. Es gibt Hunderte Telefonate, E-Mails und Recherchen, bevor man den ersten Kilometer auf einer Autobahn zurücklegt. Aber die Arbeit zahlt sich aus und es ist jeden Zentimeter des Aufwands wert.

Manchmal fliegen einem auch Sachen zu. Das ist zwar eher selten, aber es passiert. Als wir z. B. das erste Mal nach Berlin gekommen sind, bin ich am Morgen nach dem Konzert vor unserem Hostel in der Aprilsonne an der Gehsteigkante gesessen, habe Kaffee getrunken und eine Zigarette geraucht. Dann sind zwei Frauen die Straße runtergekommen und haben ein Fahrrad neben sich hergeschoben. Während sie das Fahrrad an einem Laternenpfahl abgesperrt haben, hat mich eine der beiden ungewöhnlich lange angesehen. So wie du Menschen ansiehst, die du kennst. Als sie dann auch noch auf mich zugegangen ist, hat es in meinem Kopf zu rattern begonnen. „Du kennst sie irgendwoher. Woher kennst du sie? Woher könntest du sie kennen? Oder woher könnte sie dich kennen? Und das wäre dann doch sehr, sehr unwahrscheinlich …“ Ich hatte überhaupt keine Ahnung. Ich war dann sehr erleichtert, dass sie zuerst gesprochen hat. Letztendlich hat sich dann herausgestellt, dass sie auch geglaubt hat, mich zu kennen, aber ebenfalls keine Ahnung gehabt hat, woher. Also das Fazit war: Wir kannten einander nicht.

Aber das war der Beginn einer sehr schönen Freundschaft und der Grundstein für unsere zweite Tournee durch Deutschland. Diese Frau war Yule Post, Sängerin der Band ACHSO. Im darauffolgenden Herbst spielten wir gemeinsam in Berlin, im Frühling danach in Wien und um jedes dieser Konzerte gestalteten wir weitere herum: eine Tournee.

In London lernte ich während unserer UK-Tournee einen argentinischen Straßenmusiker kennen. Zwei Jahre später wohnte ich gemeinsam mit ihm in Wien. Leider scheiterte unsere Argentinien-Tour an der bürokratischen Schwierigkeit, ein Arbeitsvisum für die ganze Band zu erhalten. Hier war der Anzug dann eine Nummer zu groß. Also es gestaltet sich immer unterschiedlich.

Manchmal funktionieren Sachen einfach, manchmal nur sehr schwer und manchmal überhaupt nicht.

Eine Band wird durch Tourneen auf alle Fälle sehr eng zusammengeschweißt. Du verbringst viel zu viele Stunden auf viel zu engem Raum, streitest dich zeitweise bis auf die Knochen und weißt trotzdem, dass nie irgendjemand gehen wird. Ich finde, dass Freundschaften, die gemeinsam Tourneen durchlebt haben, eine zusätzliche Komponente von Nähe erhalten, eine Art tiefe Vertrautheit, die sich sonst oft erst nach Jahren einstellt.

Aber ich glaube, das ist auch naheliegend. Du sitzt jeden Tag stundenlang im gleichen Auto, trinkst den gleichen Kaffee und liest dieselben Zeitungen. Irgendwann weißt du dann nicht mehr, worüber du reden könntest, bleibst aber trotzdem am gleichen Tisch sitzen. So etwas verbindet.

Chili and the Whalekillers (c) Archiv Band

Chili and the Whalekillers spielen auch immer wieder auf Showcase-Festivals. Wie sind Ihre Erfahren mit diesem Format?

Chili Tomasson: Showcases funktionieren meiner Meinung nach eigentlich so wie andere Konzerte. Von der Bühne aus merkst du keinen Unterschied, ob der Großteil deines Publikums in der Branche arbeitet oder nicht. Manche Menschen tanzen, andere trinken. Manche sind euphorisch, manche zeigen kein Interesse. Ich mag das Format Konzert. Und ich mag das Format Showcase-Konzert.

Ich weiß noch, unser erstes Konzert der UK-Tour war in Brighton auf einem Showcase-Festival. Zwei Minuten vor Showbeginn habe ich meine Gitarre auf die Bühne getragen und der Publikumsraum war gähnend leer. Ich habe mir in dem Moment gedacht: „Ja, toll. Eh klar. Wer kommt in Brighton schon zu einem Chili-and-the-Whalekillers-Konzert.“ Ich bin dann eher frustriert in unseren Backstage-Raum gekrochen. Zwei Minuten später sind wir dann von den Organisationsmenschen auf die Bühne geführt worden und im Publikumsraum war die Hölle los. Der Saal war zum Bersten voll und nach den ersten beiden Songs ging die Post ab. Das war ein wunderbar tolles Konzert.

Also hier liegt vielleicht der einzig wirklich merkbare Unterschied zu einem Publikum, das nicht aus der Branche ist: Die Menschen betreten und verlassen die Konzert-Locations unheimlich schnell.

Im Vergleich mit dem „Frühwerk“ klingt „Are You Happy“ geradliniger und weniger verspielt. Würden Sie dem zustimmen?

Chili Tomasson: Ja, im Grunde schon. „Are You Happy“ ist mit starken, kräftigen Linien gezeichnet. Ich glaube, dass das aber nicht unbedingt konträr zu Verspieltheit und Verzierungen steht. Diese starken Linien werden von Ornamenten und psychedelischen Klängen verziert, aber die Grundlinie bleibt ein starker, konkreter Strich.

Das spiegelt sich auch auf der lyrischen Ebene wider. Die erzählten Geschichten haben einen klaren Ablauf, der im Mittelpunkt steht. Um diesen herum entstehen Nebenszenen und kleine Erzählungen, aber die Haupthandlung ist eindeutig.

Das war in früheren Kompositionen und Narrationen oft anders. Da standen viele parallele Handlungsstränge gleichzeitig auf einer Bühne, dann wurde der Vorhang zur Seite gezogen und alles war Zirkus und Ballett. Ich habe das geliebt. Eine riesengroße Zaubershow. Aber der verhandelte Inhalt ist dadurch oftmals in den Hintergrund getreten. Das ist bei „Are You Happy“ anders. Hier geht der Vorhang auf und ein Thema wird vorgestellt. Anstelle einer Inszenierung und eines überbeanspruchten Arrangements stehen hier eine Erzählung und die damit einhergehende Komposition im Mittelpunkt. Der Fokus ist klar.

Chili Tomasson Video-Shoot (c) Archiv Band

Aktuell beschreiben Sie ihre Musik ja als „zwischen Avantgarde-Pop-Klängen und Sunshine Swing“ pendelnd und geschmückt mit „psychedelischen Ornamenten“. Wieso ausgerechnet Swing?

Chili Tomasson: Weil Swing ein zentrales Element sehr vieler Songs geworden ist. Ein tanzbares Element bleibt hier auch bei langsameren Tempi erhalten und über allem liegt eine gewisse Leichtigkeit, die uns vor allem beim Spielen sehr viel Freude bereitet. Außerdem schwingt für mich persönlich bei Swing oder Shuffle eine gewisse Ironie mit, die ich sehr gerne mag. Wenn du zum Beispiel einen aggressiveren Text über einen tänzelnden Swing-Groove sprichst, entsteht ein Sarkasmus, der sehr spannende Metaebenen transportieren kann. Zu diesem Zweck also der Swing.

Nachdem auch Sie „Psychedelic“ ins Spiel bringen: Was hat es damit auf sich? Geht es da um eine Art Sixties-Nostalgie oder um mehr?

Chili Tomasson: Es geht uns nicht um eine Sixties-Nostalgie, aber auch nicht um mehr. Ornament in der Musik ist, finde ich, sehr oft sehr schnell psychedelisch. Das Arbeiten mit tonalen Verzierungen ist ein sehr bewusstes Arbeiten mit dem Raum, in dem ein Musikstück stattfindet. Dieser bewusste Umgang und die bewusste Entscheidung für oder gegen einen Raum stehen, glaube ich, auch in einer psychedelischen Tradition. Und erst im Kontrast zu Ornament und Verzierung oder einem Raum, in welcher Form auch immer, kann Minimalismus entstehen. Es geht hier um den Umgang mit den beiden Extremen „viel zu viel“ und „fast gar nichts mehr“.

Aktuell gibt es Konzerte in Deutschland und Österreich. Wird es auch im nicht deutschsprachigen Ausland Gigs geben?

Chili Tomasson: Wir spielen im Rahmen dieser Tournee auch in Prag. Also ja, ein klein wenig. Ursprünglich wollten wir Norditalien noch bespielen, aber leider ergaben sich dort zu wenige aneinandergereihte Termine. Wir arbeiten auch noch immer an Argentinien, obwohl mein erklärtes Lieblingsziel Paris bleibt.

Und was passiert jetzt mit den 22 restlichen Songs?

Chili Tomasson: Manche spielen wir bei Konzerten, andere spielen wir bei anderen Konzerten, aber die meisten liegen in einer Schublade. Irgendwann werden sie dann vielleicht wieder hervorgekramt. Aber das liegt in einer Zukunft. Vielleicht verschenke ich den einen oder anderen einmal an einen besonderen Menschen oder zeichne ein Bild daraus.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Didi Neidhart

Chili and the Whalekillers Bandmitglieder:
David Bitschnau: Drums, Gesang
Jakob Willner: Tenorsaxofon, Sopransaxofon
Katharina Weinkamer: Elektroklavier, Elektroorgel, Gesang
Chili Tomasson: Gesang, Elektrogitarre, Harmonika
Jakob Weinhäupl: Bass, Akustikgitarre

Links:
Chili and the Whalekillers (Website)

Tour-Daten: 
30. März 2019: Huse Jazzt Festival, Hausach (DE)
04. April. 2019: Black Horse Inn, Wels (AT )
5. April 2019: ARGE, Salzburg (AT)
6. April 2019: Kulturlabor Stromboli, Hall in Tirol (AT)
11. April 2019: Barkett, Berlin (DE)
13. April 2019: Noch Besser Leben, Leipzig (DE)
26. April 2019: Chelsea, Wien (AT)
4. Mai 2019: Milla Club, München (DE)
29. Mai 2019: Gürtelconnection Weberknecht, Wien (AT)