
Neben den hörbaren instrumentalen Fähigkeiten, die über das Abspielen der üblichen vier Akkorde hinausreichen, zeigen sich der aus den USA stammende Ian Miller (Schlagzeug, Gesang) und Lelo Brossmann (Gitarre, Gesang), die beiden führenden Köpfe der Band (Bassist Markus Reiter zählt erst seit Oktober 2011 zur Besetzung), auch in Sachen Songwriting sehr beschlagen. Sich eben nicht den bekannten Formaten entlang hantelnd, gestalten sie ihre Stücke überaus abwechslungsreich, was auch daran liegt, dass Miller und Brossmann im ihrem kompositorischen Stil sehr variantenreich an die Sache herangehen.
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Sich zwischen dynamischen gitarrenorientierten und von Punk beseelten Passagen und richtig entspannten und melancholisch balladesken Einlagen bewegend, entwerfen Destroyed but Not Defeated ihr eigene Version des Indie-(Post-) Rock, welche, auch wegen des sehr unterschiedlich erklingenden Gesangs der Protagonisten, in einer für dieses Genre eher ungewöhnlichen Vielschichtigkeit ihren Ausdruck findet. Wiewohl auch eine gewisse Affinität zur Einfachheit und Melodiebetontheit des Pop hörbar ist, gelingt es der Wiener Truppe dann doch diese gewisse Rohheit und Unangepasstheit zu bewahren, die den Songs letztlich auch den notwendigen und zündenden Kick geben. (mt)
Termine:
09.01. Xpedit Keller (BAWAG Contemporary), Wien
11.01. frei:raum, St. Pölten
01.02. Wakuum, Graz
28.03. Kamot, Klagenfurt
16.04. Chelsea, Wien
Foto Destroyed but Not Defeated: Nico Ostermann