Das Donaufestival 2011 ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Krems erfolgreich zu Ende gegangen

Wien (OTS) – Das siebente donaufestival (28. April bis 7. Mai 2011) unter der Leitung von Tomas Zierhofer-Kin ist vergangenes Wochenende erfolgreich zu Ende gegangen. An zwei dicht programmierten verlängerten Wochenenden gastierten internationale KünstlerInnen aus den Bereichen Performance, neue Theaterformen, Medienkunst, Film & Video, bildende Kunst, Installation, Klangkunst und avancierter Popmusik in Krems a.d. Donau.

Gemäß dem diesjährigen Motto  “NODES, ROOTS & SHOOTS”  standen Netzwerke als kreative Pools von sich austauschenden KünstlerInnen, aber auch Netzwerke als Verbindung unterschiedlicher künstlerischer Medien im Mittelpunkt des Festivals.

Zahlreiche Projekte fanden daher auch in enger inhaltlicher Kooperation mit anderen lokalen Kulturinstitutionen wie Kunsthalle Krems, Kino im Kesselhaus, Klangraum Krems Minoritenkirche, Galerie Stadtpark und Galerie Schauraum/35NULLNULL statt.

Zu den Höhepunkten zählten neben dem restlos ausverkaufte Konzert von James Blake im Klangraum Krems Minoritenkirche u.a. Auftritte von Laurie Anderson, Owen Pallett, Gonjasufi, Death From Above 1979, Tim Heckers neues elektronisches Orgelprojekt in der evangelischen Kirche sowie Projekte der Artists in Residence Ben Frost und Carla Bozulich. Besonderes Publikumsinteresse fanden aber auch die zahlreichen Veranstaltungen an den kleineren Spielstätten wie z.B. Jonathan Meeses Lecture-Performance, Dries Verhoevens interaktive Theaterinstallation, die Projekte der KünsterInnen der Wiener Art Foundation, Chris Watsons Klanginstallation oder die Kurzfilmprogramme.

Als große Performance-Projekte standen “New Black” von Gintersdorfer/Klaßen am 1. Wochenende und “Kindertotenlieder” von Gisèle Vienne am 2. Wochenende im Stadtsaal auf dem Spielplan. Das  Konzept der inhaltlichen und örtlichen Ausweitung und Vernetzung des Festivals wurde einen großen Schritt weiter vorangetrieben und vom Publikum sehr positiv angenommen.

An den sechs  Festivaltagen wurden 103 Vorstellungen an 20 Spielstätten –  Konzerte, Performances, Installationen, Ausstellungen und Filmprogramme – von rund 11.500 Personen besucht, was einer Auslastung von rd. 82% entspricht. Menschen aus zumindest 19 Nationen besuchten das diesjährige donaufestival.

Foto: schultephotography

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