Zoa Festival 2013

Nach der erfolgreichen ersten Auflage im vergangenen Jahr geht das im niederösterreichischen Ardagger angesiedelte Zoa-Festival nun am 10. und 11. Mai  in seine zweite Runde. Blickt man auf die Namen der an den beiden Tagen auftretenden Bands und Ensembles, kann man durchaus auch das übergeordnete Motto der Veranstaltung herauslesen. Was nämlich in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird, ist einzig die musikalische Vielfalt. Die BesucherInnen erhalten die Gelegenheit, viel Neues zu entdecken und sich mit den unterschiedlichsten Formen der Weltmusik bekannt zu machen. Geboten werden Klänge des Balkans ebenso, wie solche der Neuen Volkmusik, des Wienerlieds oder des Jazz. Unter anderem live zu sehen sind Catch-Pop String-Strong, das Duo Georg Breinschmid/Thomas Gansch, so wie die Bläsertruppe Federspiel.

Es gibt wohl kaum einen anderen Musikstil, der sich in seinem Stil so vielfältig und facettenreich zeigt, wie es die Weltmusik tut. Die Einflüsse aus den unterschiedlichsten Klangtraditionen beziehend, ist eine exakte Zuschreibung in eine bestimmte Kategorie kaum möglich. Jedes Ensemble, jede Band, jede Truppe hat einen eigenen Stil und kreuzt die Spielformen auf unterschiedlichste Art und Weise miteinander. Wie verschieden die einzelnen musikalischen Entwürfe aussehen und erklingen können, werden auch die sechs Formationen zeigen, die sich im Rahmen des zweitägigen Zoa-Festivals auf der Bühne einfinden werden.

Catch-Pop String-Strong, Folksmilch, das Herbert Pixner Trio feat. Manuel Randi, Dobrek Bistro, das Duo Georg Breinschmid/Thomas Gansch sowie Federspiel gehen alle auf ihre ganz eigene Art mit dem um, was unter dem Begriff Weltmusik zusammengefasst ist. Die einen, wie etwa Catch-Pop String Strong, versuchen sich an der Verbindung balkanesker Klangtraditionen mit anderen Formen des Folk, die anderen, wie etwa die Formation Dobrek Bistro an der Kreuzung von Kammermusik, Musette, Funk, Klezmer, Gypsy Swing und anderen Volkmusiken. Federspiel, die siebenköpfige Bläsercombo aus Niederösterreich, wandelt wiederum auf ganz anderen Pfaden und versucht die Volkmusik in einem zeitgenössischen und genreübergreifenden Kontext neu aufgehen zu lassen. Bei dem Duo Georg Breinschmid/Thomas Gansch ist es der Jazz, der als Ausgangspunkt für die Reise durch die verschiedensten Musikwelten dient.

Den BesucherInnen des Zoa-Festivals bietet sich ein in der Tat sehr abwechslungsreiches, vielfältiges und unterhaltsames Musikerlebnis, das reich an Höhepunkten, wohl für jeden etwas auf Lager hat. (mt)

http://www.zoafestival.at