
„Die Wahl”
Im Zentrum des Festivals steht ein Projekt der besonderen Art, das erstmals die BewohnerInnen der Gemeinde Lunz auf die Bühne bittet: „Die Wahl“ von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf (wenn es soweit ist) versteht sich als Projekt zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Menschen aus Lunz stehen im Mittelpunkt, Kornmüller und Wolf hinterfragen ihre Beziehungen, Verknüpfungen und Verwandtschaften und öffnen einen Raum für Diskussionen über das Leben von Menschen in einer Gemeinschaft. Lunz am See mit seinen rund 1800 EinwohnerInnen steht dabei stellvertretend für jeden Ort dieser Größe.
Eröffnung und Highlights
Das Eröffnungskonzert am 10. Juli bestreitet die Formation Christian Mühlbacher´s USW,… die seit fast zwei Jahrzehnten Größen der heimischen Musikszene vereint. Die Arbeit am Gesamtklang eines Orchesters steht hier weniger im Vordergrund als die individuelle Entfaltung der einzelnen MusikerInnen. Christian Mühlbacher´s USW,… verspricht ein wuchtiger Auftakt auf der Seebühne zu werden, mit Klängen zwischen Noise und Harmonie. Als Vorprogramm ist wie schon im Jahr zuvor der Auftritt einer Artistik-Gruppe geplant.

gipfelklaenge – wandern mit den wellenklaengen und dem Mostviertel Tourismus
Sa, 6. Juni & So, 7. Juni
Dieses Mal führt der Weg durch den Naturpark Ötscher-Tormäuer, begleitet von renommierten Musikgruppen wie der mitreißenden, siebenköpfigen Formation da Blechhauf’n, dem trio akk:zent, das Jazz, Folklore und Balkanklänge vereint oder den fünf Frauen von Madame Baheux, die vergangenes Jahr den World Music Award gewonnen haben.
www.gipfelklaenge.at
nachtklaenge – ein Schweigekonzert
Sa, 27. Juni 2015
Ein weiterer Programmpunkt im Vorfeld der wellenklaenge sind die neu ins Leben gerufenen nachtklaenge. Simon Zöchbauer (Trompete, Zither, Stimme) und Julia Lacherstorfer (Geige, Stimme) spielen auf einem abgeschiedenen Platz in der Nähe von Lunz ohne Verstärker, ohne Licht und ohne Nebengeräusche. Um die Reinheit in der Verbindung von Kunst und Natur richtig erleben zu können, sind die BesucherInnen, sowohl beim Konzert als auch beim Hin- und Rückweg, gebeten, zu schweigen.
Das Festivalkonzept
Die wellenklaenge wurden 1996 von Suzie Heger mit dem Anspruch ins Leben gerufen, die Kunst aus dem Lärm der Großstädte in die Natur zu bringen, wo sie konzentriert und ohne Ablenkung genossen und erlebt werden kann. Der Lunzer See gibt eine unübertreffliche Naturkulisse für ein Festival ab, das sich die Freiheit nimmt, im kleinen Rahmen Experimente zu ermöglichen und neue Wege in der Performance zu suchen. Im Jahr 2014 konnten sich die VeranstalterInnen des Festivals über ca. 3400 BesucherInnen freuen.
http://www.wellenklaenge.at