Die einzigartige Seebühne, die imposante Naturkulisse und ein ungemein abwechslungsreiches Musikprogramm machen die Wellenklänge in Lunz am See seit mehr als zehn Jahren zu einem der interessantesten Festivals des heimischen Kultursommers. 2009 steht die Veranstaltung unter dem Thema “Wellengischt und Wolgastrand”. Einmal mehr wird das Publikum Zeuge einiger hochklassiger Konzerte zwischen Jazz, Welt- und klassischer Musik. Eröffnet werden die Wellenklänge am 2. Juli.
Das Programm der Wellenklänge bietet einmal mehr Kulturgenuss pur. Wie schon in den vergangenen Jahren ist es Suzie Heger, der Intendantin des Festivals, auch dieses Mal gelungen, ein wirklich abwechslungsreiches wie auch qualitativ hochkarätiges Festival auf die Beine zu stellen. Drei Wochen lang hat das Publikum die Gelegenheit, sich mit der Vielfalt und dem Facettenreichtum der unterschiedlichsten musikalischen Kunstformen im interdisziplinären Kontext auseinanderzusetzen. Zu Gast sind wie schon in den vergangenen Jahren sowohl heimische Szenegrößen wie auch internationale renommierte Künstler. Neben den insgesamt 14 Konzerten bekommen die BesucherInnen zusätzlich auch die Gelegenheit, an zahlreichen Workshops, Diskussionsrunden und Lesungen teilzunehmen.
Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert von dem russischen Alphornbläser Arkady Shilkloper, der an diesem Abend mit dem Oktavian Ensemble, der Scheibbser Stadtmusik und der Scheibbser Bigband musizieren wird. Tags darauf sorgt die Pocket Brass Band rund um den Posaunisten Ray Anderson für gediegenen Musikgenuss in der Tradition des New Orleans Jazz.
Unter dem Titel „junge Wilde“ stehen die Veranstaltungstage vom 5. Bis zum 10. Juli. Mit dem Fokus auf die Kunstformen HipHop und Breakdance stehen unter anderem ein Breakdance-Workshop, eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Erfolg in der Kunst?” sowie drei hochkarätig besetzte Konzertabende auf dem Programm. Es spielen unter anderem die Jazzcombo Threeo, das Lukas König Trio mit Gerald Huber von Bauchklang, Amenofils samt Band und die oberösterreichischen HipHop Veteranen Texta.
Die zweite Woche steht dann ganz im Zeichen des russischstämmigen Geigenvirtuosen, Dirigenten und Komponisten Aleksey Igudesman, der jeden Abend mit anderen MusikerInnen und Ensembles bestreiten wird. In Lunz tritt der vielseitige Künstler unter anderem mit Viktoria Mullova, Julian Rachlin sowie Stermann & Grissemann auf.
Ein aus musikalischer Sicht erstklassiges wie abwechslungsreiches Programm bietet die dritte und abschließende Woche der Veranstaltung. Auf die BesucherInnen wartet ein wilder Stilmix von Jazz über Blues bis hin zur Weltmusik. Auf der Bühne zu sehen sind unter anderem der Akkordeonist Stefan Sterzinger, Georg Breinschmids Brein`s Cafe, die New Yorker Jazzformation Hazmat Modine, sowie das BassistInnen-Sextett Bass Instinct. Ebenfalls geboten werden russische Literatur (gelesen von Peter Uray) sowie eine Vernissage mit dem russischen Performancekünstler Aleksander Petlura.(mt)
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