Mit „Can I Be Your Friend?“ (Morinoko) legt Mario Fartacek alias farmar eine Debüt-EP vor, die bewusst anders klingt als das, was man von ihm – etwa mit Mynth oder Bon Jour – kennt. Pulsierende Beats, repetitive Strukturen und dichte Synth-Texturen treiben die Tracks nach vorne, zwischen Club-Ästhetik und rauen Industrial-Spuren. Man hört: Hier hat jemand seine eigene Klangsprache gefunden – und genießt sichtlich die Freiheit, genau das zu tun, was er will. Im Interview mit Michael Ternai spricht Mario Fartacek über seine wiederentdeckte Liebe zum Basteln von Sounds, den Mut, die eigene Stimme zu einem tragenden Element seiner Musik zu machen, und darüber, was er aus dem Soloprojekt in seine anderen Projekte und seine Produktionstätigkeit mitnehmen möchte.
Vor kurzem ist deine Solodebüt-EP „Can I Be Your Friend?“ erschienen. Und jeder, der dich kennt, war dann wohl erst einmal ein bisschen überrascht von dem, was er zu hören bekommen hat. Das ist nämlich deutlich experimenteller und wesentlich weniger songorientiert als das, was du mit Mynth machst. Vielleicht zu Beginn: Warum ein Solo-Projekt?
Mario Fartacek: Irgendwie war das in den letzten Jahren schon latent vorhanden. Was ich vermisst habe, war die Zeit ganz am Anfang, als ich zu produzieren begonnen habe. Diese Abende, an denen ich einfach dagesessen bin und nur für mich Sounds gemacht habe. Ohne irgendeinen Gedanken nach einem Verwertungszweck.
Über die Jahre habe ich gemerkt, wie sehr mir dieses Sich-am-Abend-Hinsetzen, mir bewusst Zeit nehmen und einfach für mich Sound machen fehlt – selbst wenn das Ergebnis am Ende vielleicht auf der Festplatte verstaubt.
Einfach nur das machen, was aus mir herauskommt. Das ist mir mit der Zeit verloren gegangen, weil ich permanent in aktive Projekte eingebunden war, gespielt habe, bei anderen Dingen dabei war oder sehr viel für andere produziert habe. In den letzten drei, vier Jahren ist mir immer klarer geworden, dass ich genau das wieder in meinem Leben haben möchte.
Gleichzeitig habe ich gemerkt: Wenn ich mir das nicht wirklich bewusst vornehme, werde ich mir die Zeit dafür nicht nehmen, weil es immer irgendetwas anderes gibt. Also habe ich tatsächlich begonnen, mir fixe „Me-Abende“ einzuplanen – Abende, an denen ich wieder nur für mich selbst Sounds mache.
Und es hat dann schon ein bisschen gedauert, aber irgendwann hatte ich doch einiges zusammen, sodass ich mir dachte, eigentlich wäre es doch total fein, das auch rauszubringen.
Ich wollte zudem auch einmal dieses Erlebnis haben, meine Musik alleine auf die Bühne zu bringen. Ich war in den letzten Jahren ja fast ausschließlich im Bandkontext unterwegs. Diese Erfahrung wollte ich einfach einmal machen. Und ich war zwar wahnsinnig aufgeregt, als ich dann zum ersten Mal alleine auf der Bühne gestanden bin, aber ich bin total froh, dass ich es gemacht habe.
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Dieses Soloprojekt wirkt von außen, als wäre es so eine Art Spielwiese für dich ist. Du hast neue Dinge ausprobiert und Dinge zugelassen, die im Kontext von anderen Projekten nicht gehen. Inwieweit ist das für dich auch ein befreiender Prozess?
Mario Fartacek: Extrem befreiend, weil der Zugang so anders war. Ich versuche wirklich so einen Moment zu schaffen, wo etwas aus mir rauskommt, und das dann festzuhalten und erst dann im Nachhinein zu reflektieren, was war das jetzt? Sonst ist es oft so – gerade bei Bandproduktionen oder wenn eine Band schon einen eigenen Sound hat, oder auch bei einem eigenen Projekt: Wenn man dann ein Album macht, ist ein bestimmter Rahmen oft schon vorgegeben. Ein solcher Rahmen ist im Produktionsprozess unglaublich wichtig: Wie setzt man ihn so, dass die ganze Geschichte einen roten Faden behält? Ich bin da auch total ein Fan davon, weil ich Alben liebe, die diesen roten Faden konsequent durchziehen.
Bei diesem Projekt wollte ich genau das jedoch nicht – mir keinen festen Rahmen setzen. Und das hat sich wirklich wieder so angefühlt wie früher, als ich noch kaum Ahnung hatte. Ich habe versucht, wieder in diese Naivität hineinzukommen. Es ist mir dabei wichtig, immer etwas dabei zu haben, das ich vielleicht noch nicht beherrsche – sei es ein Sampler, den ich noch nicht ganz verstehe, oder die Gitarre so ungewöhnlich umzustimmen, dass ich selbst nicht genau weiß, was ich gerade tue. Für dieses Projekt habe ich genau das gebraucht. Dadurch fühlt sich alles wieder so richtig frei an.
Du arbeitest auf der EP sehr viel mit Brüchen: Es gibt ruhige, sanfte Passagen, die dann manchmal wie aus dem Nichts in eine tanzbare, energetische Richtung wechseln. War dieses Spiel mit Gegensätzen bei der EP Teil deiner musikalischen Formel?

Mario Fartacek: Mir sind zwei Dinge besonders wichtig. Ich liebe die Energie auf der Bühne. Für mich ist sie das, was am Ende wirklich zählt – vielleicht sogar das Einzige, das heute noch uneingeschränkt funktioniert.Diese Energie kann uns keine A.I. nehmen. Und sie darf auch ein wenig wehtun. Genau das ist mir wichtig. Ich mag diese Unmittelbarkeit, ich höre sie selbst gern. Gleichzeitig weiß ich, dass ich ebenso in der Lage bin, eine dichte, melancholische Stimmung zu erzeugen. Das sind die beiden Impulse, die ganz automatisch aus mir herauskommen, wenn ich nicht lange darüber nachdenke: Entweder entsteht etwas sehr Energetisches oder etwas melancholisch Getragenes. Zwischen diesen beiden Polen bewege ich mich, sie geben den Rahmen vor. Und genau diese Spannung versuche ich in meine Songs zu legen. Ich mag es, wenn etwas aufbricht – wenn man gerade noch im Flow treibt und plötzlich ein Cut kommt, der auch einmal schmerzen darf.
Vor allem im Live-Kontext bekommt das für mich eine besondere Bedeutung. Nachdem ich meine Richtung gefunden hatte, habe ich vieles vom Live-Moment her gedacht. Bei jedem Song stellte ich mir die Frage: Wie würde ich ihn auf der Bühne umsetzen? Ich brauche diese Energie, diese Beats, die auch einmal körperlich spürbar werden dürfen – einfach, weil es live ist. Wenn ich mir vorstelle, wie das in einem Club über eine große Anlage klingt, welche Wucht so ein Beat in dieser Lautstärke entfalten kann. Mein Ziel ist, dass die Musik etwas auslöst bei der Person, die sie hört. Dass sie etwas bewegt. Mehr ist es eigentlich nicht – aber genau darum geht es mir.
Wie war es für dich, der du jahrelang quasi im Band-Kontext gearbeitet hast, wieder zu deinen eigenen Wurzeln zurückzukehren? Wie groß war der Respekt davor, sich von den gewohnten Strukturen und vorgegebenen Mustern zu lösen?
Mario Fartacek: Ja, da war schon sehr viel Respekt dabei. Vor allem war es tatsächlich nicht einfach, von den Mustern und Strukturen, die ich über Jahre eingeübt hatte, loszulassen. Und ich merke jetzt auch wirklich, dass ich die Erfahrungen, die ich bei der Arbeit an diesem Soloprojekt gemacht habe – vor allem dieses freiere Denken – in Projekte mit anderen mitnehme. Es ist völlig egal, ob die Teile jetzt nach dem Schema A, B, A, B, C, A angeordnet sind. Das ändert nichts daran, was die Musik beim Hörer auslöst. Diese Überlegungen waren von Anfang an präsent, und das Loslösen von den gewohnten Mustern war ein sehr bewusster Prozess. Es ist mir dabei auch nicht immer leichtgefallen. Am schwierigsten war, das Wissen um das, was ich alles kann, beiseitezulassen, um diese Freiheit zu spüren.
Ich habe gemerkt, wie das Projekt für mich funktioniert: Ich habe keinen einzigen Song im Studio geschrieben, weil eben dort alle Möglichkeiten und Instrumente verfügbar gewesen wären. Eigentlich brauchte ich nur Kopfhörer. Die Gitarre war immer dabei, ebenso zwei Effekt-Pedale, die mich inspirierten. Durch die Reduktion der Mittel wollte ich die Kreativität entfachen und so arbeiten, wie ich es früher getan habe – als ich kaum Equipment hatte, ohne Studio, und trotzdem spannende Dinge entstanden.
Fertig gemacht werden die Songs natürlich im Studio, aber für diese ursprünglichen Song-Impulse brauchte ich ein ganz anderes Setting. Das hat mir sehr geholfen.
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Die Songs der EP klingen sehr vielschichtig und durchdacht. Sie leben von den vielen kleinen Details, und man merkt, dass du deine Experimentierfreude voll ausgelebt hast. Aber wie schwer war es für dich, auf den Punkt zu kommen? Beziehungsweise: Wie vermeidest du, das Ziel aus den Augen zu verlieren und in der Detailarbeit hängen zu bleiben?
Mario Fartacek: Ich nenne es immer so: Ich bin ein Sammler. Meistens sammle ich eine Viertelstunde lang Loops – einfach alles, was mir einfällt. Irgendwann braucht es dann einen kurzen Break, danach sortiere ich noch einmal aus: alles, bei dem ich das Gefühl habe, dass es nicht nötig ist.
Es kommt nur sehr selten vor, dass ich mit einer Songskizze quasi fertig bin und das Gefühl habe, da fehlt noch etwas. Viel häufiger frage ich mich: Was könnte ich weglassen? Dabei versuche ich, ein bisschen radikaler zu werden und auch Dinge zu streichen, die zwar cool sind, aber eigentlich keinen Sinn ergeben oder nichts zum Gefühl des Songs beitragen.
Ich glaube, das ist vor allem eine Übungssache, die ich durch das Produzieren gelernt habe. Ab einem bestimmten Punkt geht es in erster Linie darum, Entscheidungen zu treffen. Das hast du eigentlich bei jeder Produktion. Als Produzent ist man oft in dieser Rolle. Am Ende braucht es eine Instanz, die die Entscheidung übernimmt, weil es vielleicht drei unterschiedliche Meinungen gibt.
Ein Stück weit geht es darum, zu lernen, darauf zu vertrauen, dass sich eine Entscheidung für mich richtig anfühlt – auch wenn sie komplett subjektiv ist. Ich glaube, genau das braucht es. Und dabei haben mir auch die anderen Produktionen geholfen.
Das Interessante ist ja auch, dass der Anteil Gesungenen eigentlich relativ gering ist – oder, wenn er vorhanden ist, sehr repetitiv eingesetzt wird. Die Stimme wird zudem mehr als Klanginstrument genutzt. Das unterscheidet die Songs auch vom klassischen Songaufbau.
Mario Fartacek: Ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass ich mir lange nicht sicher war, ob ich in diesem Projekt überhaupt singen soll. Für Backing-Vocals habe ich zwar immer gesungen, aber meine Identifikation als Vokalist ist im Vergleich zu meiner als Gitarrist eher gering. Irgendwann – das war beim ersten veröffentlichten Song „Give Me A Call“ – dachte ich mir dann: Eigentlich wäre es gut, das jetzt einfach auszuprobieren.
Dabei habe ich eine Form der Berührung erlebt, die ich beim Musikmachen so noch nie gespürt hatte. Die Stimme ist nun einmal der direkteste Emotionsbote. Und ich habe gemerkt, wie sehr mich das berührt – auf eine Weise, wie es ein Instrumentalstück zuvor nie getan hat. Daraus entstand die Idee, die Stimme verstärkt als Sample einzusetzen. Anfangs war das sicher auch eine Art Schutz, weil ich noch nicht besonders selbstbewusst war. Doch durch das Live-Spielen wächst dieses Selbstvertrauen zunehmend.

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass ich mir mehr zutrauen kann – auch in die Richtung, dass nicht alles immer stark verfremdet oder „samplig“ klingen muss. Dass die Stimme stellenweise dennoch so klingt, hat also auch mit diesem anfänglichen Schutzmechanismus zu tun. Wenn ich ehrlich bin, war das zum Teil genau das.
Die Erfahrung, dass Gesang emotional so viel mehr mit mir macht als ein reines Instrumental, bestärkt mich jedenfalls darin, diesen Weg weiterzugehen. Gleichzeitig habe ich viel über Prozesse gelernt, die ich zuvor nicht wirklich verstanden habe.
Im Produktionsprozess geht es oft um Loslassen. Früher konnte ich nur schwer nachvollziehen, warum sich manches so lange zieht – etwa wenn nach einer Aufnahme alle das Gefühl haben, der Gesang sei perfekt, und am nächsten Tag kommt die Nachricht: „Ich würde das gerne noch einmal einsingen.“
Was dahintersteckt, wie fragil dieses Empfinden ist und wie verletzlich man sich in solchen Momenten fühlt, habe ich als Produzent oft unterschätzt. Deshalb bin ich heute sehr froh über diese Erfahrung.
Wie sieht es auf der EP inhaltlich aus? Welche Themen greifst du in deinen Songs auf? In der titelgebenden Nummer „Can I Be Your Friend“ wirfst du zum Beispiel einen kritischen Blick auf das Musikbusiness.
Mario Fartacek: Ich war letztes Jahr in L.A. bei einem Writing Camp. Dort war auch ein Showcase-Festival dabei. Grundsätzlich ist das eine tolle Sache – man lernt großartige Leute kennen.
Am Abend gab es oft Netzwerktreffen, bei denen weniger die Musikerinnen und Musiker zusammenkamen, sondern eher die Businessmenschen. Dabei habe ich gemerkt, wie unangenehm es mir ist, dort hinzugehen, um mich selbst zu vermarkten und in eigener Sache Werbung zu machen.
So geht es mir eigentlich bei all diesen Netzwerktreffen im Rahmen von Showcase-Festivals: Es fühlt sich seltsam an, sich dort selbst „verkaufen“ zu müssen. Gleichzeitig bin ich total beeindruckt von all den Artists und Musikbusiness-Leuten, die perfekt beherrschen, sich oder ihr Produkt zu präsentieren. An dem Abend war ich jedenfalls ziemlich überfordert.
Als ich später ins Hotelzimmer zurückkam, ist dieses „Tell-Me-Bullshit“-Vocal-Sample mit dem Beat einfach aus mir heraus entstanden. Als ich es mir am nächsten Tag anhörte, dachte ich: Wow, das ist irgendwie meine Antwort darauf – weil ich mir an diesem Abend doch einiges an Bullshit anhören musste.
Es gibt dieses vermeintlich Versöhnliche: Bei solchen Netzwerktreffen bekommt man oft vermittelt, dass alle sich möglichst intensiv vernetzen wollen und dass dabei auch die persönliche Komponente eine Rolle spielt. Zumindest wird dieses Gefühl vermittelt.
Es ist jedoch schwer zu sagen, was davon wirklich übrigbleibt. Ist es ernst gemeint, auch auf persönlicher Ebene? Oder gehört es einfach zum „Vernetzen“ dazu? Ich finde es oft schwierig, das Menschliche darin klar herauszuarbeiten. Was ist echte Begegnung, und wann geht es nur ums Verkaufen? Wenn alle ständig auf sich selbst fokussiert sind und sich nur präsentieren wollen, frage ich mich, wie echte Begegnung entstehen kann. Das ist auch ein zentraler, kritischer Aspekt des Songs.
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Wieder zurück zum Soloprojekt: Inwieweit ist es jetzt als längerfristiges Projekt gedacht, oder war die EP eher ein einmaliges Ereignis?
Mario Fartacek: Für mich ist dieses Soloprojekt tatsächlich das perfekte Format, das neben meinen anderen Projekten einfach koexistieren kann – auch, weil es organisatorisch recht unkompliziert ist, es alleine umzusetzen. Auf jeden Fall ist der Plan, das langfristig weiterzuführen. Nächstes Jahr wird es definitiv ein Album geben, mit einigen Kollaborationen, die gerade entstehen. Dieses Projekt hat mich auf jeden Fall mehr abgeholt, als ich erwartet hätte.
Und was nimmst du von dieser Rückkehr zu deinen Wurzeln wieder in deine anderen Projekte mit – etwa zu Mynth oder in deine Tätigkeit als Produzent?
Mario Fartacek: Ich glaube, genau das: es wirklich ernst zu nehmen, wie wichtig es ist, Räume für Chaos und Freiheit zu schaffen – auch in einer Produktion. Also bewusst Momente zuzulassen, in denen einfach etwas passieren darf. Strukturen, die man für unverzichtbar hält, nicht immer zu ernst zu nehmen.
Ich möchte mir dieses Spielerische, dieses „Schauen wir mal, was passiert“ bewahren. Und dieses Gefühl von Freiheit im Tun – das ist etwas sehr Schönes. Das würde ich auf jeden Fall gerne in meine anderen Projekte mitnehmen.
Vielleicht zum Abschluss: Wie sieht es mit deinen zukünftigen Live-Aktivitäten aus?
Mario Fartacek: Ich mache jetzt die Support-Tour für Atzur. Ich habe bereits zehn Shows gespielt. Beim Waves Vienna Festival letztes Jahr hatte ich mein Debüt-Konzert, und im Herbst gab es noch einige Konzerte in Wien.
Jetzt im März bin ich in Spanien und Portugal, ebenfalls als Support für Azur. Für mich ist das das perfekte Setting, um das Projekt wirklich live zu präsentieren. Ich probiere dabei viel aus – was funktioniert, was nicht – und nach dieser „Inauguration“ kann ich mein eigenes Licht auf der Bühne mit einbringen. Es geht mir vor allem darum, viel auszuprobieren und Sicherheit zu gewinnen, indem ich alleine auf der Bühne stehe.
Wie groß war der Respekt davor, allein auf die Bühne zu stehen?
Mario Fartacek: Beim Waves-Konzert habe ich mich auf einer Bühne wirklich noch nie so alleine gefühlt. Mir wurde zum ersten Mal bewusst, wie sehr man sich als Band gegenseitig auf der Bühne stützt. Ganz alleine zu stehen, fühlte sich fast an, als befände man sich in einem Vakuum.
Zwar waren viele Leute im Publikum, und sie standen auch ganz nah, aber es wirkte, als wären sie weit entfernt. Ich war richtig nervös, und es war eine sehr intensive Erfahrung. Ich hatte schon gedacht, dass es herausfordernd wird, aber nicht, dass es so stark wirkt. Trotzdem habe ich es geschafft.
Vielen Dank für das Interview.
Michael Ternai
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farmar Live – Support für Atzur
05.03.2026 – La Nau, Barcelona (ES)
06.03.2026 – Azkena, Bilbao (ES)
07.03.2026 – Sala Rock City, Valencia (ES)
12.03.2026 – Villanos, Madrid (ES)
13.03.2026 – Sala X, Sevilla (ES)
19.03.2026 – Tokyo, Lissabon (PT)
20.03.2026 – Hard Club, Porto (PT)
21.03.2026 – Tribeca Live, Oviedo (ES)
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