Befreiungsgesten, extreme Stille, äußerste Fragilität. Diese Werke vermessen ein hochverdichtetes Gelände an Beziehungen und Bezügen. Ligeti inszeniert einen elektronischen Klangbeschleuniger, Kurtág erkundet die Abgründe einer verlöschenden Selbstachtung, Andre schafft Räume für Klänge, die kein Klingen mehr benötigen. Alle drei Komponisten sind und waren sich durch Wertschätzung verbunden.
Programm
György Ligeti Glissandi (1957)
Mark AndreZwischenraum (2011/12, ÖEA)
György KurtágDie Botschaften des verstorbenen Fräulein R. V. Trussowa, op. 17 (1976-80)
Mitwirkende
Klangforum Wien
Viktoriia VitrenkoSopran
Florian BognerKlangregie
Dirigent
Bas Wiegers