Ankathie Koi
Ankathie Koi ist seit 2014 eine feste Größe in der deutschsprachigen Musikszene, eine Wiener Popinstitution mit punkiger Landei- Sozialisation und einer Überdosis Achtzigerjahre im Herzen. Und diese Frau kann zaubern: Mit ihrer Stimme, ihrem uniquest selling point, die sie gern zum Schabernack-Treiben verwendet, die aber auch erschüttern, durchrütteln, beglücken kann in ihrer Tiefe und Eindringlichkeit. Die Musikerin hat die für das Jahrzehnt typischen Glam-Looks und Synth-Sounds erfolgreich in das neue Jahrtausend hinübergehievt und steckt ihr Publikum stets mit einer überbordenden Freude am grellbunten Chaos an. Sie buchstabiert POP in Großbuchstaben und hat in Sachen Trends stets die Nase vorn.
Eines ist allen klar, die jemals auf einem Ankathie Koi Konzert waren – es wird (auf gut wienerisch) ur arg und episch! Die Band ist berühmt-berüchtigt dafür, ihre Klassiker zu 15-minütigen Tanzorgien auszweiten. Also gern ein bissi weniger anziehen, weil heiß wird’s bestimmt!
Lusterboden
Freundschaft. Vertrautheit. Charme.
Drei Wörter, die einem automatisch durch den Kopf schwirren, sobald Lusterboden spielt. Ihre Musik ist ehrlich. Ein seltenes Gut in Zeiten, in denen Klang oft synthetisch wirkt. Echte Musik stirbt nicht. Sie ist nicht kleinzukriegen. Lusterboden ist einer dieser Eckpfeiler, auf die sich Kunst immer stützen kann, wenn sie mal ins Straucheln gerät. Sie bleibt, leuchtet nach, trägt.
Merlin und Florian kennen sich, seit sie Kinder sind. Damals standen sie gemeinsam auf der Bühne des Burgtheaters, zwei Burschen, die spielten, bevor sie wussten, dass man dass päter einmal „Kunst“ nennt. Der Dachboden über dieser Bühne heißt Lusterboden. Dort, zwischen Staub, Licht und Geschichten, entstand etwas, das bis heute nachhallt: eine Freundschaft, die Musik geworden ist. Und genau diese Freundschaft hört man. Sie ist das unsichtbare Band zwischen den Tönen. Der Sauerstoff, der ihre Musik atmen lässt. Wenn Merlin und Florian auf der Bühne miteinander sprechen, dann ist das kein Bühnenprogramm, sondern pures Vertrauen. Ihre Gespräche sind ungekünstelt, ihr Lachen ansteckend, ihre Stille genauso ehrlich wie ihre Melodien. Vielleicht ist das das Geheimnis von Lusterboden: dass man bei ihnen nicht nur Musik hört, sondern auch miterlebt, wie Freundschaft klingt.