Uli Soyka präsentiert sein neues Projekt „Erstkontakt“

Es handelt sich um ein mehr als nur spannendes Jazzprojekt, welches Uli Soyka im kommenden Oktober unter dem Titel „Erstkontakt“ an den Start zu bringen gedenkt. Der umtriebige österreichische Schlagzeuger hat international renommierte Musiker-Persönlichkeiten eingeladen, mit ihm den Versuch zu unternehmen, dem Jazz der traditionellen Ausrichtung durch dessen Herauslösung aus seinem ursprünglichen musikalischen Kontext mit den Mitteln der Improvisation neues Leben einzuhauchen. Einschränkungen, welcher Natur auch immer, stehen nicht auf dem Programm. Vielmehr sind die Beteiligten dazu angehalten, ihrer Kreativität und Virtuosität freien Lauf zu lassen. Was nichts anderes bedeutet, dass man aus musikalischer Sicht, wirklich mit allem rechnen kann. Präsentiert wird das Ergebnis dieser ausgewöhnlichen Zusammenkunft am 12. Oktober im Wiener Porgy & Bess.

Schon alleine die an diesem Projekt mitwirkenden Musiker, lassen Großes erwarten.  Bei Kenny Wheeler (Trompete, Flügelhorn), Klaus Gesing (Sopran Saxophon, Bassklarinette), Peter Ponger (Piano) und Paul Rogers (7 String Double Bass) und Uli Soyka (Schlagzeug) handelt es sich durch die Bank um international bereits mit allen Wassern gewaschenen Instrumentalisten, die sich neben ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten vor allem durch auszeichnen durch ihre Lust an Unbekanntem und Unerhörtem und den ausgeprägten Willen, die traditionellen Begrifflichkeiten und Definitionen kunstvoll zu überwinden. Wiewohl sie in ihrem ihrer Interpretation und Deutung des Jazz sehr unterschiedlich agierend, verbindet sie doch ihre Experimentierfreudigkeit und Offenheit Neuem gegenüber.

Erstkontakt (Demo) by mica

In diesem Sinne ist auch die Zusammenarbeit unter dem Titel „Erstkontakt“ zu verstehen. Man will sich nicht schlicht  im Wiederholen des bereits Bekannten und tausende Mal Gehörten üben, sondern den Versuch unternehmen, die etwas anderen Wege zu gehen und über das freie und von jeder Stilfrage enthobene Spiel zu neuen akustischen Ausdrucksformen zu finden. Was auf dem Programm steht, ist ein dynamischer, von jeglichem Scheuklappendenken befreiter musikalischer Austausch, welcher im Ergebnis die buntesten und klanglich vielschichtigsten Blüten trägt. Spannung verspricht zudem  auch die Tatsache, dass man eine exakte Voraussage darüber, in welche Richtung sich die fünf Herren tatsächlich zu bewegen gedenken, niemals zu treffen ist. Man muss sich schon überraschen lassen. (mt)

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