Time for Silence in der Brunnenbar

Die in Wien geborene Songwriterin Violetta Parisini präsentiert am 27. Mai in der Brunnenbar im Burggarten vor dem Palmenhaus mit Band ihr Debutalbum „Giving you my heart to Mend“. Bei Schlechtwetter findet findet das Konzert in der Soho Kantine in der Nationalbibliothek statt.

Die Einflüsse der Sängerin sind breit gefächert und reichen von klassischer Musik wie Schubert, Bach, Chopin oder Mozart bis hin zu Billy Joel, Jeff Buckley den Lassie Singers oder Tori Amos. An letztere denkt man zwangsläufig beim Hören von Violettas Songs. Denn wenn eine rothaarige zarte Frau an einem Bösendorfer-Flügel sitzt und mit einer sehr kräftigen Stimme ihre Kompositionen intoniert, liegt der Vergleich zum amerikanischen „Cornflake Girl“, das mittlerweile in England wohnt, recht nahe.

Violetta kommt aber, wie man es ihrer Musik zuerst nicht wirklich anhört aus dem DJ-ing. Im Jahr 2001 entdeckte sie die Turntables als Instrument für sich und nicht nur als Instrument allein, sondern auch als perfekte Untermalung für ihre Stimme. Bis zum heutigen Tag gab die hübsche Wienerin unter anderem Konzerte in Berlin, Zürich, München oder Bratislawa. Ihre Mischung aus Pop, Jazz oder wie sie es selbst beschreibt akkustik Powerpop Blues.

Klavierunterricht hat die Wienerin nie genossen. Das Klavier oder der Flügel als Instrument, hat sie aber schon von klein auf fasziniert. Ihre Stücke schreibt sie selbst: Manche sind sehr einfach arrangiert, andere wiederum groß produziert mit allen möglichen Elementen. Violetta macht die Musik, die ihr Spass macht, drückt ihre Gefühle dabei aus, und hofft, das es den Leuten gefällt.

Sie will keine gefällige Musik machen, die sie auf ein Publikum gezielt hinschneidern würde. Und das ist auch gut so, denn ihre Musik kommt mit der Mischung aus Pop Chanson, Jazz mit ein paar Teilen Blues Singer-Songwritertum und Elektronik ganz eigentständig aus den Startlöchern. In den Songs geht es ums Suchen und um das Finden, vor allem um das Finden des Glücks. Befreundet ist die Wienerin mit dem Duo Tanz, Baby, dass sie bei dem ein oder anderem Konzert schon unterstützt hat. Aber eines ist klar: Das Debut „Giving you my heart to Mend“, bei dem die Sängerin ihr Herz zur Übergabe bereit in der Hand hält, dass am 27. Mai in der Brunnenbar präsentiert wird, ist ein mehr als nur gelungenes, dem hoffentlich noch viele Alben folgen werden. (me)

Fotokredit: Verena Soltitz

http://violettaparisini.com/