
Es tut sich im Bereich der Neuen Musik in Österreich einiges. Verantwortlich für diese höchst erfreuliche Entwicklung zeigt sich vor allem eine neue Generation von KomponistInnen und MusikerInnen, die mit ihrem Schaffen das Spektrum der zeitgenössischen Musik hierzulande um bisher nicht gehörte Facetten erweitern. Wo jedoch wird man auf diese Talente aufmerksam, wo findet die Diskussion über sie und ihr Tun statt. Musik, speziell die Neue Musik, gewinnt ihre künstlerische wie gesellschaftspolitische Bedeutung auch dadurch, dass man über sie schriebt, sie analysiert. Nur sind in den vergangenen Jahren die Magazine und Plattformen, in und auf denen die journalistische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Musik und deren ProtagonistInnen geführt worden sind, aus welchen Gründen auch immer, selten geworden.
Barbara Preis und Axel Petri-Preis wollen mit ihrem Verein terz zur Wiederbelebung dieses in den vergangenen Jahren vernachlässigten beitragen. Es soll als strukturierte Kommunikationsplattform auf digitaler Basis MusikwissenschaftlerInnen, KomponistInnen, Musikschaffende und MusikpädagogInnen mit Sitz und Schwerpunkt in Wien als Drehscheibe für einen lebhaften und informativen Ideen-, Gedanken- und Meinungsaustausch dienen, wobei der inhaltliche Fokus geziehlt auf das zeitgenössische Musikschaffen gerichtet wird. Darunter verstehen Barbara Preis und Axel Petri-Preis Musik, die im Jetzt und Heute entsteht und geschieht. Das übergeordnetes Ziel des Vereins ist es, die Außenseiterrolle zeitgenössischer (E-)Musik zu verändern und ihr zu einem selbstverständlichen und fixen Platz im gegenwärtigen Musikbetrieb und in der gesellschaftlichen Wahrnehmung zu verhelfen.
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