Spring and the Land präsentieren ihre neuen Songs

Musik, die einen jeden grauen Wintertag zumindest für einen Moment mit Wärme erfüllt und etwas bunter scheinen lässt, genau für eine solche steht die der Grazer Formation Spring and the Land. 2009 von Jacques Bush und Marino Acapulco, ehemals dogboy!, gegründet, ist es der psychodelische Folk-Pop mit einem charmant optimistischen Einschlag, den sich die Band als musikalisches Betätigungsfeld auserkoren worden ist. Die von schönen Melodiebögen getragenen und in durchdachte Arrangements gehüllten Songs von Spring and the Land gehen sofort ins Ohr und machen sich es dort auch sogleich gemütlich. Zwei Jahre nach dem Erscheinen des vielgelobten ersten Full-Length Albums Outside my Window soll es in Bälde nun auch ein zweites geben. Um die Wartezeit auf dieses zu verkürzen, gibt es nun als Vorgeschmack quasi als Reminiszenz an die Tage als dogboy! eine 7“-Vinyl, die gelungene Neueinspielungen der ersten beiden Radio-Singles Superbitch und Flowers enthält. Präsentiert wird diese am 18. Dezember im Wiener Fluc.

Jacques Bush (Gitarre, Gesang) und Marino Acapulco (Schlagzeug, Synthesizer), die in den frühen 2000er Jahren mit ihrer ersten gemeinsamen Formation dogboy! eher dem Elektropop huldigten und mit diesem auch zu einer gewissen Bekanntheit gelangen konnten, entschieden sich 2009 für einen Neuanfang, welcher sich vor allem in der Abkehr von dem bis zu diesem Zeitpunkt betriebenen Sound manifestieren sollte. Das Zweiergespann erfand sich quasi neu, es öffnete sich dem Folk-Pop und begann Lieder zu schreiben, die, wie man auf dem Erstlingswerk Outside my Window hören konnte, stark an die Musikentwürfe der 60er und 70er Jahre angelehnt waren.

Stehen die nun neu bearbeiteten Stücke Superbitch und Flowers im Stil stellvertretend für die Nummern des im kommenden Jahr erscheinenden zweiten Albums, hat sich an der Ausrichtung nicht viel geändert. Immer noch ist der Musik von Spring and the Land diese bestimmte „Flower Power“-Note inne, die, verstärkt durch die starke gesangliche Performance von Jacques Bush, in diesem Fall sich aber keineswegs im Kitsch oder irgendwelcher Lagerfeuerromantik verliert, sondern, ganz im Gegenteil, dem Dargebotenen diesen speziellen Reiz verleiht. Der Folk-Pop der Grazer Formation ist einer, der erfrischend modern klingt, ohne sich aber irgendwie an aktuellen hippen Trends zu orientieren.

Man darf also wirklich gespannt sein, was noch folgen wird. Auf jeden Fall steigert das Gehörte die Vorfreude auf das noch Kommende. (mt)

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