Russkaja im Avalon

Eine Naturgewalt der besonderen Art wird am 15. September gnadenlos über das Allensteiger Avalon hinweg fegen. Und zwar Russkaja, ein russisch-österreichisches Konglomerat an Musikern, welches sich zum Ziel gesetzt hat, das Publikum mit mitreißendem Ska ekstatisch zum Tanzen und Abfeiern zu bringen.

Mit ihrer kraftvollen Interpretation des Ska haben sich Russkaja mittlerweile in den Olymp der besten Live-Bands, die die Bühnen heimischer Musiklandschaften schmücken, gespielt. Russkaja zu erleben ist beinahe so, als durchbräche man, festgeschnallt an einer wodkagefüllten Sputnikrakete, die Schallmauer. Wenn überhaupt noch genügend Wodka übrig bleibt, um die Rakete damit zu füllen. Besagtes Getränk fließt erfahrungsgemäß bei Russkaja-Auftritten zur Genüge, so dass spätestens bei der Zugabe jeder im Saal fließend russisch kann.

 

Damit aber noch nicht genug. Mit 100% Meskalin und Six Tin Jonesy stehen nämlich noch zwei weitere energetische Ska-Bands auf dem Programm. Erstere stehen quasi für die Begründung der vierten Ska-Generation. Traditionelles kombiniert die Band mit neuen Klängen und lässt so eine progressive, zugleich aber relaxende Atmosphäre entstehen, womit neben 100 % Meskalin auch 100 % Stimmung und gute Laune garantiert sein dürfte.

 

Im Ska-Punk von Six Tin Jonesy wiederum finden sich neben Punk auch Einflüsse und Elemente aus Rock, Funk und Jazz, die sämtliche Anwesende, sofern sie das nicht ohnehin bereits getan haben, geradezu nötigen, die Tanzschuhe anzulegen und sich auf den dafür vorgesehenen Untergrund zu begeben.

 

Ein heißer S(k)amstag, man verzeihe mir das kleine Wortspiel, im Avalon ist also geradezu vorprogrammiert.(mm)

 

 

Avalon
Russkaja