RELEASE RADAR: KREIML & SAMURAI, KENJI ARAKI, AVA FINA, COMBAT BEACH, UVM!

Was tut sich gegen Ende des Monats in der österreichischen Musikszene? Die neuesten Veröffentlichungen aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik hat Katharina Reiffenstuhl für euch zusammengefasst.

KREIML & SAMURAI – „VIENNA SAUSAGE“ (VÖ: 22.10.2021)

Mit „Vienna Sausage“ gelang es KREIML & SAMURAI am 1. April 2017, mit einer Rap-Performance nach typisch Wiener Art auf YouTube viral zu gehen. Und zwar mit einem Denglisch, bei dem so mancher Englisch-Lehrer die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde: Mit Lines wie „Nobody out there can reach us the water“ oder „this is me sausage“ gibt das Duo vor der Millenium City einen sprachlich durchaus außergewöhnlichen Track zum Besten. Der Song, der heute auf YouTube über 140.000 Klicks verzeichnet, steht nun endlich digital auf allen Streaming-Plattformen zur Verfügung. Wer ihn noch nicht zu seiner Playlist hinzugefügt hat, sollte das jetzt schleunigst tun.

Kreiml & Samurai (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

KENJI ARAKI – „BOOM BOOM BOOM“ (VÖ: 15.10.2021)

Dass das digitale Zeitalter bei der Musik keine Grenzen kennt, zeigt KENJI ARAKI in seiner Debütsingle „Boom Boom Boom“. Mit Einflüssen aus den verschiedensten Genres, wie Hyperpop, Dubstep und einer Menge Electro, hat er einen Song zusammengemixt, der sich hören lassen kann. Mit einer gewissen Ästhetik und seinem einschlägigen Beat verschlägt der Track die Hörerinnen und Hörer in ein anderes Universum. Bitte mehr davon!   

Kenji Araki (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

THERA P. – „STILL“ (VÖ: 22.10.2021)

Gefühlvolle Melodien und tiefgründige Textpassagen erwarten einen in der neuen Single von THERA P. aka Theresa Pribasnig. Mit dem Lied „Still“ macht sie auf die Situation von Menschen in schwierigen Lebenslagen aufmerksam und singt über bestehende soziale Ungerechtigkeiten, die vor allem durch die Corona-Pandemie immer stärker werden. Neben der wichtigen Message ist der Song auch musikalisch super aufgestellt und sorgt mit einem eindrucksvollen Mix aus Klavier, Saxofon und Schlagzeug für harmonische Stimmung. Wer vom Instrumental-Teil nicht genug bekommt, kann den Track auch als Dubversion, gemixt von Umberto Echo, streamen.

Thera P. (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

AVA FINA – „AIN’T ALICE“ (VÖ: 22.10.2021)

„I ain’t Alice and this ain’t wonderland“. Mit Zeilen wie diesen erzählt Newcomerin AVA FINA in ihrer neuen Single von Tagen, von denen man sich wünscht, dass sie schnell zu Ende gehen. Nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen hat die Sängerin nach persönlicher und künstlerischer Veränderung gesucht – woraus auch „Ain’t Alice“ entstand. Diese Neuorientierung fällt vor allem durch den Genrewechsel auf: Die Songs der gebürtigen Salzburgerin gehen im Gegensatz zu ihren akustischen Balladen von früher mittlerweile in Richtung Pop, Soul und Elektronik. Ein Song, der an schlechten Tagen mit Sicherheit zu guter Laune verhilft.

Ava Fina (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

COMBAT BEACH – „I NEVER ASKED TO BE HERE“ (VÖ: 22.10.2021)

Mit „I Never Asked You To Be Here“ hat COMBAT BEACH eine neue Herzschmerz-Nummer auf den Markt gebracht. Wer jetzt mit einer traurigen Ballade rechnet, wird jedoch enttäuscht: Begleitet von einer durchaus fröhlichen Melodie erzählen die Lyrics vom Wiederfinden der Lebensfreude nach einer schmerzhaften Trennung. Sänger Moritz drückt in seiner Musik gemeinsam mit einer Band, deren Mitglieder regelmäßig wechseln, aktuelle Stimmungslagen aus und vermischt dabei gerne mal Elemente aus Pop, Punk, Indie oder Emo. Das funktioniert auch bei „I Never Asked You To Be Here“ überraschend gut – geht auf jeden Fall direkt ins Ohr.

Combat Beach (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

BLACK PALMS ORCHESTRA (FEAT. MONSTERHEART) – “NIGHTCALL” (VÖ: 27.10.2021)

Anlässlich der zehnjährigen Premiere von Nicolas Winding Refns Film „Drive“ hat sich das BLACK PALMS ORCHESTRA mit MONSTERHEART zusammengetan und eine Cover-Version zum Filmhit „Nightcall“ aufgenommen. Inspiriert von der düsteren, thrilligen Atmosphäre des Kinostreifens ist zur Single auch ein passendes Musikvideo entstanden: Mit einem bunt gemischten Team aus der österreichischen Krimiszene wurde der geheimnisvolle „Nightdrive“ mit Jutta Fastian (Tatort, Landkrimi) und Martina Poel (Vier Frauen und ein Todesfall) am Steuer auf Wiens Autobahnen umgesetzt. Musikalisch als auch filmisch eine absolute Meisterleistung. Besser hätte man den Vibe gar nicht einfangen können.

Black Palms Orchestra (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

YASMO & DIE KLANGKANTINE – „RICH“ (VÖ: 29.10.2021)

Neues aus der Kategorie Poetry-Rap! Die österreichische Slammeisterin YASMO begeistert in ihrer neuen Single „Rich“ mit einer ordentlichen Portion Selbstbestimmung. Nach Tracks wie „Eigentlich kein Hip Hop“ oder „Es ist Musik“ veröffentlicht die Wienerin gemeinsam mit ihrer Band nun eine Feminismus-Hymne, die es in sich hat: Mit rhythmischen Beats und kreativen Texten macht YASMO klar, dass man als Frau nur sich selbst zum Reich sein braucht – und nichts oder niemand anderes. Ohrwurm-Potenzial ist definitiv vorhanden.

Yasmo & Die Klangkantine

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.

FOLKSHILFE – „HAU DI HER“ (VÖ: 29.10.2021)

FOLKSHILFE hat neben zahlreichen Konzerten und Festival-Auftritten in diesem Sommer auch an einer neuen Single gearbeitet: In „Hau di her“ ruft die dreiköpfige Band zu einem guten Miteinander auf, das besonders in Zeiten wie diesen oft ein bisschen zu kurz kommt. Ganz nach dem Motto „Hau di her, samma mehr!“ lädt der Song mit gewohntem Harmonika-Sound zum Tanzen ein. Dem „Quetschn-Synthpop“ bleiben sie dabei treu, zusätzlich wurde diesmal auch ein bisschen Dancehall integriert. Muss man gehört haben!

Folkshilfe (Facebook)

Dieses Video ansehen auf YouTube.
Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich sämtliche Cookies von YouTube.