Release Radar: MARINA & THE KATS, NENDA, LILIANA ANGELICA, SCHIEFER, uvm.

Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Sophia Olesko. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.


TAUSEND ROSEN – “SO WIE IHR” (LABELSERVICES.AT // 15.08.´25)

Statt sommerlichen Flair gibt es von Tausend Rosen mit “So wie ihr” wuchtige Gitarren und Melancholie am polierten Silbertablett serviert. Perfekt, um jenen den Spiegel vorzuhalten, die dem Reichtum nachjagen. Denn Tausend Rosen würden sich ein Haus aus Gold nur bauen, um es demonstrativ in die Luft zu sprengen. Der Text der Single zeichnet ein Bild, das den Kern ihrer Botschaft unüberhörbar macht: Geld macht nicht glücklich, was wir wirklich brauchen ist in uns. Die Band hat ihre Wurzeln im Rock, Grunge und Punk der 90er. Mit ihrer Metal-Band Artas tourten sie durch Europa, als Tausend Rosen spielten sie 2023 bereits Support-Shows für Seiler & Speer. Die fünfköpfige Band, bestehend aus Hannes „Koko“ Koller (Gesang, Gitarre), Chris Grabner (Schlagzeug), Sebastian Risavy (Bass), Roland Kerschbaumer (Leadgitarre) und John Sommer (Rhythmusgitarre, Hammond-Orgel), veröffentlichte 2019 ihre Debüt-EP, demnächst bringen sie ihre neue EP heraus: „1kR“ soll die perfekte Mischung aus Härte, Haltung und Herzschlag liefern und “So wie ihr” ist die erste Auskopplung davon.

Tausend Rosen (Instagram)

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KREIML & SAMURAI, AUSTRIAN APPAREL – “CFKL” (HONIGDACHS // 08.08.´25)

Als „geniale wie unheilige Allianz“ machen Samurai (Kreiml & Samurai) und Austrian Apparel (Rx The Shice) gemeinsame Sache. Sie nennen sich mehr oder weniger offiziell sAA+murai, eine Mischung aus Austrian Apparels Debütscheibentitel/Labelname und dem Hip-Hop Schwergewicht. Die Beiden kennen sich und experimentieren musikalisch gemeinsam schon ewig, wie Austrian Apparel verrät: „Samurai ist ja ur lang schon im gleichen Studio, quasi im Nachbarstudio gewesen, und Befruchtungen und Verknüpfungen sind immer zustande gekommen“. Vor ein paar Monaten, beim Hören ihrer Aufnahmen kam der Gedanke auf: Eigentlich muss ein Album her. Und so kam es zur Veröffentlichung von „CFKL“, eine Odé mit Schmäh und Ohrwurmqualität an den ersten Rapper, der jemals mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Es ist die zweite Singleauskopplung aus dem Debütalbum von Samurai und Austrian Apparel, ihre Debütsingle „Alles ist Liebe“ wird auch auf dem Album zu hören sein.

Kreiml & Samurai (Instagram)
Austrian Apparel (Instagram)

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MARINA & THE KATS – “ON AND ON” (IDEAS EDITION // VÖ: 08.08.´25)

“On and on” heißt der neue Ohrwurm von Marina & The Kats. Die Band kommt aus der Swing-Szene und zeigt damit, dass sie tanzbaren Pop genauso beherrscht. Mit dynamischen Vocals, Gitarrenschnurren und einem Beat, der im ganzen Körper spürbar wird, ist das Lied ein vergnügter Wunsch nach mehr Veränderung und weniger „Ja“-Sagen aus Gewohnheit, Angst oder welchem Grund auch immer. Im Musikvideo wird federleicht getanzt und das Leben zelebriert, und die Band hat auch einiges zum feiern. Denn Marina & The Kats haben heuer ihr zehnjähriges Jubiläum und blicken zurück auf fünf veröffentlichte Alben und über 500 gespielte Konzerte. Apropops, heuer stehen Konzerte in Klagenfurt (08.09.), Prag (26.09.) und Wien (05.10. & 18.12.) auf dem Programm.

Marina & The Kats (Instagram)

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NENDA – MOUNTAIN GOAT (WIRBELWIND PRODUCTIONS // 25.07.´25)

Mit “Mountain Goat” führt uns Nenda hoch in die Tiroler Alpen und direkt in ihre Realität. Sie nimmt dabei den Wiener Grant sowie sich selbst aufs Korn und legt dennoch den Finger in die Wunde: Im Heimatland gefragt zu werden, ob man überhaupt die Sprache spricht – das ist alles andere als nett. Für das Musikvideo stand Nenda nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera, Regie & Produktion stammen von ihr selbst. Die Schauspielerin und Musikerin veröffentlicht mit ihrer neuen Single die erste Auskopplung ihres Debütalbums “KRRA”, das am 14. November erscheinen wird. Wer die Künstlerin live sehen möchte kann das am 09.08 beim Picture On Festival im Burgenland und am 20.08. im WUK Wien. 

Nenda (Instagram)

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LILIANA ANGELICA – “MORE THAN WORDS” (RECORDS DK // 01.08.´25)

Mit “More than Words” veröffentlicht Liliana Angelica ihre vierte Single. Die erst 17-jährige Musikerin mit beeindruckendem stimmlichen Repertoire und starker Bühnenpräsenz hat eine besondere Vorliebe für Fusion-Jazz mit Pop-Elementen, funkige Rhythmen und Rockmusik. Sie lässt sich dabei von anderen Künstler*innen inspirieren, die Genregrenzen sprengen, wie etwa Jacob Collier. In “More than Words” geht es um den Moment, wenn sich die Blicke auf einer Party treffen und dadurch eine knisternde Spannung ausgelöst wird. Komposition, Text und Produktion stammen von der Künstlerin selbst, die mit Schulkolleg*innen außerdem in der Band HIBISKUSS singt. 

Liliana Angelica (Instagram)

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SCHIEFER – “EHRLICH” (SCHIEFER RECORDS // 01.08.´25)

Schiefer sind Sängerin Luise Hanel und Bassist Thorsten Kaiser. Gegründet im vergangenen Jahr, veröffentlicht das Duo nun mit „Ehrlich“ die zweite Single. Der zarte Song, getragen von hauchigen Vocals und einem minimalistischen Arrangement, lädt zum Eintauchen und Innehalten ein. Durch die Musik von Schiefer soll trotz aller Belastungen des Lebens in der Gegenwart ein Gefühl von Beständigkeit entstehen und auch die schwersten Themen Form und Stimme finden, informiert die Band. Die erste EP der Band wird Ende September veröffentlicht und am 4. November mit einem Release-Konzert in der SARGFABRIK Wien, gemeinsam mit dem Streichqurtett Zwischenwelten, gefeiert. 

Schiefer (Instagram) 

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ANNA MABO & DIE BUBEN “ANDERS JETZT” (VÖ: 25.07.´25)

Mit “anders jetzt” veröffentlichen Anna Mabo & die Buben eine tanzbare Single. Sie macht Mut zum Tragen und Getragenwerden, zum Sich-Wahrnehmen anstatt sich auszublenden. Sie schafft Raum für unbändige Fröhlichkeit, mit einer Soundwelt die elektronische und akustische Instrumentierung verwebt. Es ist eine Gratwanderung zwischen experimentellem und poppigem Sound, die hervorragend gelingt und quietschvergnügt zwischen Autotune, Geigenflächen und ‘dadada’-Chor balanciert. Im unterhaltsamen Musikvideo ist Anna Mabo zu sehen, wie sie im Fitnesstudio alles gibt, unterstützt von zwei unsichtbaren Helfern. “anders jetzt” ist die erste Singleauskopplung aus dem Album “Mittelschwere Extase”, das Anfang Oktober dieses Jahr erscheinen wird. Live ist Anna Mabo am 15.08. mit Special Guest Voodo Jürgens bei Theater im Park (Wien) zu erleben, am 15.10. feiert sie ihren Album-Release mit einem Konzert im Porgy & Bess.

Anna Mabo (Instagram)

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ELASTIC SKIES “HILLS OF PASTEL” (FEBER WOLLE // VÖ: 23.07.´25)

Elastic Skies veröffentlicht mit “Hills of Pastel” den zweiten Vorboten ihrer EP “II”, die heuer im Herbst erscheinen wird. Die düstere, synthgetriebene Single pulsiert auf einem stoischem Beat, tranceartigem Gitarrenstrumming und kraftvollen Vocals, die jegliche Schnörkel verweigern: es ist Elastic Skies´ Antwort auf das Patriarchat. “Die `Hills of Pastel´sind die in Pastellfarben getunkten Hügel der Vorstädte, auf denen die lüsternen alten weißen Männer hinterhältig auf ihre Beute lauerninformiert die Künstlerin. Die Single folgt auf die Debüt-EP “I”, die im vergangenen Herbst erschien, europaweit Airplay bekam und in Magazinen wie skug und Spicy Underground besprochen wurde. Elastic Skies macht Musik für Fans von Lebanon Hanover, The KVB oder She Past Away – wer sie live erleben möchte kann das heuer beim Waves Vienna.

Elastic Skies (Instagram)

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Alpha Romeo – “Kiefer Song 3” (SEAYOU RECORDS // VÖ: 18.07.´25)

Mit den lautmalerischen Zeilen “Tschiggi Tschiggi ba ba bebe” beginnt Alpha Romeo seinen“Kiefer Song 3”. Was klingt wie ein entspannter Spaziergang am Strand ist eigentlich das Eingeständnis, dass Alpha Romeo nachts wegen quälender Gedanken nicht schlafen kann. Während der Song sich lässig entfaltet singt der Künstler von Zähneknirschen und Gedankenstürmen, die ihn Nachts einholen. Doch es wäre nicht Alpha Romeo, wenn das Ganze nicht humorvoll verpackt wäre. Im Musikvideo gießt er den Ernst der Lage in Absurdität: Tiere kauen, Dinosaurier posieren, KI-Gesichter verschwimmen und Alpha Romeo lässt sich vom Meer einsalzen. In den Sozialen Medien meldet er sich bezüglich des neuen Release und verabschiedet sich mit “Ich olive euch – Bussis aus Italien”. Was sonst? “Kiefer Song 3” ist übrigens der erste Vorbote aus seinem kommenden Album “Pluto im Wassermann”. Wer Alpha Romeo live erleben möchte kann das am 23.08. in Lembach oder am 09.09. in Wien am “Reumädchenplatz”.

Alpha Romeo (Instagram)

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ZELTEN – “WIR SIND STERNE” (ZELTEN // VÖ: 16.07.´25)

Mit ihrer ersten Veröffentlichung “wenn ich manchmal” schlugen Zelten bereits in einer beliebten Spotify Playlist auf. Mit ihrer neuen Single “wir sind Sterne” veröffentlichen sie einen Vorgeschmack auf ihre Debüt-EP, die heuer noch erscheinen wird. Das Trio bestehend aus Jonas Budde, Sven Gebauer und Moses Köhler kommt aus Braunschweig und Berlin und lässt sich von Indie-Bands der Nullerjahre inspirieren. Tocotronic, Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller und Kettcar sind ein paar der Artists, die Zelten als Referenz nennt. Der Bandname legt nahe, welche Wirkung die Musik entfalten soll – das Gefühl unendlicher Freiheit bei frischer Luft, eindrucksvoller Natur und einem funkelnden Sternenhimmel. Das schafft Zelten vortrefflich und es gibt neben der geplanten Debüt-Scheibe weitere gute Neuigkeiten: die vielversprechende Band bringt sich für Festivalbühnen und Clubs in Stellung. “Also Heringe in den Boden, Gaskocher an und den Blick gen Sternenhimmel – die Zeltsaison beginnt!”, informieren die Drei. Den Campingsessel kann man für ein Zelten Konzert aber getrost zuhause lassen.

Zelten (Instagram)


RIA KISSER – “YOU HAVE TO HEAR WHAT I SAY!” (THE KISSER // VÖ: 11.07.´25)

Ria Kisser setzt mit “You Have To Hear What I Say!” ein Statement gegen sexualisierte Gewalt. Es ist ein politischer Song mit gefühlvoller Instrumentierung und einem Text, der die Geschichte einer jungen Frau erzählt. Die Musikerin brachte heuer im Februar ihre erste Single heraus und spannt mit ihrer neuen Veröffentlichung den Bogen zu ihrer Debüt-EP. Diese wird im November im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen veröffentlicht.Die Künstlerin lässt ihren Aktivismus und ihre Erfahrungen in der Sozialen Arbeit in ihre Musik einfließen und fegt wie ein Sturm über Personen hinweg, die sich von der Verantwortung lossagen und somit zum Täter werden. Sie erzählt in der Single vom Gefühl, um unbeschwerte Zeiten bestohlen worden zu sein und fordert mit kraftvollen Vocals Respekt ein.

Ria Kisser (Instagram)

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REBOUNDER & SOFIE ROYER – “TENNIS BRACELET” (REBOUNDER // VÖ: 10.07.´25)

Sofie Royer veröffentlicht mit der in New York ansässigen Band Rebounder die Single “Tennis Bracelet”. Das Trio spielte als Support und Backing Band für Sofie Royer auf ihrer Nordamerika-Tour, von der sie gerade zurückkehrt. Die Single ist so extravagant wie das besungene Armband – mit seidenweichen Vocals, knisternder Instrumentierung und einem Bass der kaum greifbar, aber überall ist. Der Song klingt nach einer durchwachten Nacht, irgendwo zwischen Traum und Champagner. Schwerelos wirbeln Rebounder & Sofie Royer durchs Chelsea Hotel zum Pool und tauchen in ihre Sehnsüchte ein. Das Musikvideo mit Handykamera-Ästhetik führt unter anderem nach Los Angeles, Sofie Royer und Rebounder zelebrieren sich darin humorvoll und stilbewusst. Der Song ist ein Muss für jede Pop-/Dance-Sommerplaylist!

Sofie Royer (Instagram)
Rebounder (Instagram)

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FILIAH – „SAD GIRL WITH A PUNCHLINE” (INK MUSIC // VÖ: 11.07.´25)

Filiah kündigt mit ihrer dritten Single im heurigen Jahr “Sad Girl With A Punchline“ ihre gleichnamige EP an, die im Herbst erscheint. Die Künstlerin veröffentlichte 2022 ihr Debütalbum „For Someone“, dass zwar von Insidern geschätzt, aber von der breiten Öffentlichkeit übersehen wurde. Die Herausforderungen des Selbstmanagements bremsten sie aus, doch bei einem Songwriting-Retreat mit anderen Künstler:innen fand sie wieder Antrieb. Filiah strebt einen Sound an, der sich wie ein kleines Zuhause anfühlt, in dem man verstanden und umsorgt wird. Zwar sprechen aus den Zeilen von „Sad Girl With A Punchline“ Frustration, doch der Song transportiert Esprit und antwortet auf die Herausforderungen des Lebens, wie auch der Titel schon verrät, mit Humor. Mit „Sad Girl With A Punchline“ schlägt Filiah einen Weg ein, der nicht glatt, sondern ehrlich ist, gesäumt von Spitzen und Kanten, die sie im Vorbeigehen formt, statt ihnen auszuweichen. Der Song ist eine Hymne für Viel-Fühlende, für all jene, die ihre Emotionen nicht herunterschlucken können (oder wollen). Live erlebt man Filiah demnächst übrigens am 23.07. in der Superbude in Wien bei freiem Eintritt.

Filiah (Instagram)

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TOPSY TURVY – „CAN´T YOU SEE” (SILUH RECORDS // VÖ: 10.07.25)

Nach ihrer Tour, die sie nach England, Frankreich und Deutschland führte, melden sich Topsy Turvy nun mit einer neuen Veröffentlichung. Die Single “Can´t You See” ist ein Tune, der sich anschleicht um dir zunächst ein sanftes Küsschen auf die Wange zu drücken. Vergnügt, leichtfüßig und beherzt treffen Bass, Gitarrenriff und E-Orgel aufeinander um dann für ein paar ekstatische Momente lang relativ unzimperlich von Gitarrengeschreddere und aufgewühlten Vocals aus dem Weg geräumt zu werden. Es ist eine Neuinterpretation die im Originalen von Felix Schnabl (Salamirecorder  & the Hi-Fi Phonos, Telebrains, Sux Sux Sux) stammt, der mit zwei Dritteln der Besetzung von Topsy Turvy in der Band Laundromat Chicks spielt. Das Cover stammt von der Compilation “Pocket Songs” und entstand zur Feier des 20-Jährigen Jubiläum des Labels der Band Siluh Records. Auf der Platte sind 13 Songs zu hören, auf denen sich Bands des Labels gegenseitig covern, unter anderem DIVES, Culk, Mile Me Deaf, Euroteuro und viele weitere spannende Acts. Wer das aufstrebende Trio live sehen möchte kann das am 2. August in Wien, am 27. September in Hersbrück (DE) oder am 18. Oktober in Linz.

Topsy Turvy (Instagram)


MARWIN TEA – „TEA GARDEN” (TEA RECORDS // VÖ: 03.07.´25)

Ein Ort an dem alles schön ist, ist Marwin Tea´s “Tea Garden”. Es ist ein Pop-Paradies ohne jede Spur von Bösem, gebrüht aus Schwarz-, Grün- und Weißtee – und, (nicht nur) dem Reim zuliebe, mit erfrischendem Eistee. Inspiriert zum Entwurf seiner Utopie wurde der Künstler von einer Reise nach Indien, die Passion zum Tee dürfte dem vorangegangen sein, wie Künstler- & Labelname verraten. Von Tee-Parties weiß der Musiker auf jeden Fall eine Menge, vor allem von entspannten. Das freundliche “Sodala” zu Beginn der Nummer sowie die direkt danach einsetzende Bassline sind der Einstieg in eine unwiederstehliche Einladung. Zwischen Gitarrenzauber, sonnengetränkten Orgelmomenten und filigranen Flötenlinien breitet sich eine beruhigende Klanglandschaft aus, in der man sich sofort verlieren möchte. Zieh die Schlapfen an, lehn dich zurück – hier wird nicht intrigiert, viel eher sinniert.

Marwin Tea (Instagram)

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MARKUS KEIMEL – „SUGAR“ (Timezone Records // VÖ: 04.07.25)

Mit „Sugar“ legt der österreichische Musiker Markus Keimel eine neue Single vor, die musikalisch auf sanfte, organische Sounds setzt. Der Track verbindet warme Gitarren, dezente Rhythmik und eine reduzierte Instrumentierung zu einem atmosphärischen Gesamtbild, das Raum für die zentrale Botschaft lässt: sich selbst anzunehmen und dem Leben mit einer positiven Haltung zu begegnen. Keimel komponiert, arrangiert und produziert seine Musik eigenständig. Auch bei „Sugar“ stammen sämtliche Instrumente, der Gesang sowie das Songwriting aus seiner Hand. Stilistisch bewegt sich der Song zwischen Pop, Singer-Songwriter und leichten Jazz-Einflüssen – unaufdringlich, aber mit klarer Handschrift. Das begleitende Musikvideo entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Mara Kornschober, die neben der visuellen Umsetzung auch ein Maskottchen zum Song gestaltet hat.

Markus Keimel (Instagram)
Markus Keimel (Facebook)

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JO THE MAN THE MUSIC – „SKINNY DIPPING” (INK MUSIC // VÖ: 04.07.´25)

Bevor ihr erster Song veröffentlicht war, ging Jo The Man The Music mit Oehl auf Tour. Die 24-jährige Steirerin begleitete die Band im heurigen Frühjahr und spielte mehrere Support-Shows. Mit „Skinny Dipping“ veröffentlicht sie nun ein starkes Debüt. Mitgewirkt dabei haben Nastasja Ronck (My Ugly Clementine) als Co-Komponistin und Nikodem Milewski, der Mix und Master übernommen hat – seine bisherigen Arbeiten reichen von Bibiza bis Nemo und Felix Jaehn.  Jo The Man The Music schreibt ihre Songs frisch von der Seele weg. „Oft verstehe ich die Bedeutung dessen, was entsteht, erst zwei Wochen später“, erzählt sie. „Am ehrlichsten fühlt es sich für mich immer dann an, wenn dabei das rauskommt, was man sich fast nicht traut, auszusprechen.“ Der Sound von „Skinny Dipping“ ist verträumt und warm, geprägt von flirrenden Gitarrenparts, die sich zu Noise-Gipfeln steigern, um dann wieder Platz machen für filigrane Momente. Jo The Man The Music lässt mit diesem Debüt aufhorchen und lässt auf mehr hoffen.

Jo The Man The Music (Instagram)

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DICHT & ERGREIFEND FEAT. KREIML & SAMURAI – „BITTE NED HEID“ (ZIPFE ADAM RECORDS // VÖ: 04.07.´25)

Mit ihrer neuen Single liefern dicht & ergreifend feat. Kreiml & Samurai einen Song, der klingt wie ein freier Nachmittag – leichtfüßig und mit einem Augenzwinkern versehen. Zwischen Tuba, Trompete und Klavier fühlt sich der Track wie ein kurzer Ausstieg aus dem Alltag an. Musikalisch strahlt der er pure Lebensfreude aus, doch unter der Oberfläche schwingt eine ehrliche Botschaft mit: Man muss nicht jeden Tag funktionieren, nicht permanent an sich arbeiten oder produktiv sein. Statt Selbstoptimierung gibt’s hier Selbstfürsorge auf Shuffle. Heiratsantrag? Bitte ned heid. Der Song ist eine herrlich amüsante Erinnerung daran, dass auch Leichtigkeit Tiefe haben kann. Er hält einem liebevoll den Spiegel vor und sagt: Nicht jeden Tag musst du dich um dein Karma kümmern. “Bitte ned heid” ist ein Gute-Laune-Song für alle, die sich selbst nicht ganz so ernst nehmen – aber ernst genug, um mal eine Pause einzulegen.

dicht & ergreifend (Instagram)
Kreiml & Samurai (Instagram)

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THE PALAIS – „MEMORIES“ (INDEPENDENT // VÖ: 03.07.´25)

Memories“ heißt die neue Single der Wiener Indie-Rock-Band The Palais. Sie markiert den Auftakt zum Release ihres Debütalbums „After Midnight“, das diesen Herbst veröffentlicht wird. Nach dem Erfolg der letzten Single Better Than This – vier Wochen in den FM4 Charts, Airplay auf Amazing Radio UK und Inter FM Japan – kehren sie nun mit einem atmosphärischen, emotional dichten Track zurück. „You take, what’s left of me, I hold on to memories“ heißt es darin, und es klingt wie eine Postkarte aus dem Innersten: zwischen Wunde und Wunder, zwischen Vergangenem und dem, was bleibt. „Memories“ ist ein immersiver Indie-Alternative-Track mit einem treibenden Wechselspiel aus Synths, Hooks und intimen Momenten. Wer Bands wie Sam Fender, Wolf Alice oder Phoebe Bridgers schätzt, wird sich hier zuhause fühlen.

The Palais (Instagram)

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RHAYN – „MARY OLIVER” (TAILORMATE RECORDS // VÖ: 02.07.´25)

Mit „Mary Oliver“ veröffentlicht RHAYN eine sanfte, eindringliche Debütsingle. Der Song ist nah, ehrlich, zart, mit einem eng verwobenen Klangteppich aus warmem Bass, Flöten, Summen und hauchzarten Backing-Vocals. RHAYN´s Stimme schwebt in klarer Kopfstimme darüber und klingt, als würde sie dir ein Geheimnis anvertrauen. Der Text ist direkt und findet Schönheit in der Ehrlichkeit. Es ist Musik, die sich Zeit nimmt, ohne zu zögern. Man verlässt den Song ruhiger, als man ihn betreten hat und das ist eines der Geschenke an die Hörer:innen von RHAYN´s „Mary Oliver“. Die Musikerin ist ursprünglich ausgebildete Flötistin, lernte aber, motiviert durch ihr Bestreben unabhängiger auftreten zu können, Gitarre zu spielen. Die Künstlerin lebt in einer Welt aus Büchern und Musik und möchte den Trost und die Faszination, die sie in ihren Lieblingsbüchern und – alben findet durch ihre Musik weitergeben.

RHAYN (Instagram)

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Cute Aggression – „Agents Of Love“ (VÖ: 27.06.‘25)

Das Wiener Duo – bestehend aus Aaron (u.a. Aux Portes, Breitband) und Erika (u.a. Backstage bei Buntspecht & Verifiziert) – macht Pop nach eigenen Vorstellungen: roh, verspielt, kompromisslos. In ihrer neuen Nummer „Agents Of Love“zelebrieren sie künstlerische Eigenwilligkeit im Klanggewand des Synthpop – mit polternden Drum-Machine-Beats, schrägen Synths und einer Struktur, die sich jeder Pop-Norm entzieht. Statt glattproduzierter Konfektion setzen Cute Aggression auf Ironie, Widerstand und Charme – und das noch dazu mit einer ordentlichen Portion Ohrwurmcharakter.

Cute Aggression (Instagram)

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