
Themenschwerpunkt der POOLINALE 2014 ist „Musik und Gesellschaft“. Das kuratierte Filmprogramm untersucht dabei die Bedeutung und potentielle Kraft von Musik im Umgang mit politischen Spannungen und sozialen oder persönlichen Veränderungen. In vielen der heuer gezeigten Filme pocht Musik nachdrücklich auf ihren Stellenwert als Verbindungselement zwischen Menschen und Kulturen oder als künstlerisches Ausdrucksmittel für die persönliche Auseinandersetzung und Weiterentwicklung.
Der Bogen umspannt dabei etwa die Dokumentation “Music And Coexistence“, die der Bedeutung von Musikprojekten in Krisenzonen, wie dem israelischpalästinensischem Grenzgebiet oder einer geteilten kosovarischen Stadt nachgeht. Regisseur Oseilly Hanna zählt bei der Europa-Premiere des Filmes auch zu den Festivalgästen (siehe Programm).
„As The Palaces Burn“ beabsichtigte zunächst zu zeigen, wie grundverschieden die Fanschar der Metal-Helden LAMB OF GOD sein kann und damit auch, was eine indische Schülerin und einen brasilianischen Taxifahrer verbindet. Während der Dreharbeiten erfährt das Projekt eine erstaunliche Wendung, als der Sänger der Gruppe in Prag wegen Totschlags angeklagt wird und sich dadurch auch der Blickwinkel auf etwaige Szene-Klischees – ebenso wie der Film selbst – drastisch verändert.


Ebenfalls im Programm läuft „DMD KIU LIDT“. Georg Tillers stiller „Anti- Musikfilm“ mit und über die umjubelte Band JA, PANIK feierte zuletzt auf der Berlinale Premiere. Österreichs derzeit erfolgreichster Popmusiker PAROV STELAR wurde auf Tour von einem Filmteam begleitet, die dabei entstandene und äußerst kurzweilige Doku “All Night” bietet ungewöhnlich tiefe Einblicke in den Backstage- Bereich der Musikszenerie.

Von Freitag bis Sonntag bildet traditionell das Top Kino die Festivalzentrale. Neben dem Filmprogramm werden dabei auch die „Poolinale Talks“ einmal mehr tiefe Einblicke in die Welt zwischen Musik, Film und Werbung liefern – heuer steht dabei die Wechselwirkung von Marken mit Musik im Zentrum. Festivalpässe in Form von Fünfer- und Zehnerblöcken sind bereits erhältlich; (nicht nur) für Freunde von “This Is Spinal Tap” gibt es außerdem einen limitierten Spezialpass – “These Go To Eleven!” – der entsprechend für 11 Vorstellungen gilt.
Die Blocktickets sind ab sofort gegen Filmtickets einlösbar (bei Zehner-/Elferblock bis zu 2 Tickets pro Film). Ab 10. März sind auch reguläre Einzelfilmkarten auf www.poolinale.at und unter http://ntry.at/tag/poolinale erhältlich. Ab 17. März ist der Ticketerwerb außerdem direkt im Top Kino möglich.
http://www.poolinale.at/