
Lubitsch erzählt die Geschichte des jungen Lancelots der vor einer Schar heiratswilliger Frauen in ein Kloster flieht. Dort angekommen beschließt er zu bleiben. Doch die dort lebenden und habsüchtigen Mönche verfolgen ihr eigenes Ziel – Lancelot soll sich zum Schein mit einer Frauenpuppe vermählen und dem Kloster die Mitgift seines wohlhabenden Onkels überlassen. Im Gegenzug dazu darf Lancelot im Kloster bleiben.
Der tschechische Komponist Martin Smolka zaubert eine kunstvolle Filmmusik aus unterschiedlichsten Klangmaterialien und bedient sich einer ungewöhnlichenBesetzung die neben Bläsern, Streichern, Percussion und E-Gitarre auch Zusatzinstrumente wie Trillerpfeifen und andere spezielle musikalische Elemente miteinbezieht.

Smolka erreicht mit viel Feingefühl und Gespür eine ausgeklügelte Filmmusik, welche den Filmbildern sowie den einzelnen Charakteren die notwendige Stimmung, Emotion und Authentizität verleiht um über die Musik dem Publikum einen Einblick in die Geschichte und Geschehnisse zu geben.
Die Puppe
Regie: Ernst Lubitsch
Drehbuch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch
Kamera: Theodor Sparkuhl
Darsteller: Ossi Oswalda, Hermann Thimig, Victor Janson, Jacob Tiedtke, Ernst Lubitsch
Musik: Martin Smolka (CZ)
PHACE | CONTEMPORARY MUSIC
Simeon Pironkoff, Dirigent
Reinhold Brunner, Klarinette
Sylvie Lacroix, Flöte
Christof Dienz, Fagott
Peter Travnik, Trompete
Berndt Thurner, Karin Meissl, Percussion
Yaron Deutsch, E-Gitarre
Krassimir Sterev, Akkordeon
Ivana Pristasova, Violine
Maximilian Ölz, KB
Foto PHACE: Oliver Topf