Peter Rosmanith zu Gast im Rieder KiK

Eine in der Tat unbegreifbar wundersame Rhythmus-Reise durch die unterschiedlichsten Klangwelten bietet sich kommenden Montag, dem 7. Dezember, den BesucherInnen des Rieder KiK, wenn der österreichische Schlagwerker Peter Rosmanith einen schier unerschöpflich scheinenden Fundus aus der Perkussionskiste präsentiert.

Der in Gmünd geborene Musiker Peter Rosmanith hat während seiner Karriere mit seinem umfangreichen Percussionsgepäck bereits viele nationale sowie internationale Konzertbühnen bereist. Als Sideman war er unter anderem für Otto Lechner, Klaus Trabitsch, die Bethlehem Allstars, Christina Zurbrügg und Liederlich Spielleut tätig. Darüber hinaus machte er schon als Komponist und auch Musiker bei zahlreichen Theater- und Hörspielproduktionen einen Namen, darunter beispielsweise beim Theater der Jugend, Gruppe 80 oder Theater ohne Grenzen.

In seiner Arbeit beschäftigt sich Rosmanith sehr intensiv mit außereuropäischer Musik, vor allem mit indischer, arabischer und afrokubanischer Rhythmik. Dabei bedient sich der Perkussionist einem sehr breiten Repertoire an Schlaginstrumenten, angefangen beim afrikanischen Balaphon, über die arabische Rahmentrommel und die indischen Tablas bis hin zur karibischen Steeldrum. Damit nicht genug müssen, je nach Lust und Laune, auch noch diverse andere Alltagsgegenstände als Schlaginstrumente herhalten. Ganz nach dem Motto: “Kann man drauf schlagen, so kann man auch Musik damit machen”.

Peter Rosmanith hat eines Tages das so genannte Hang, ein von den Instrumenten-Bauern, Felix Rohner und Sabina Schärer entwickeltes Perkussionsinstrument, für sich entdeckt und es sogleich auch ins klangliche Zentrum seines 2008 erschienenen Albums “Schneesand” gerückt. Mit diesem Werk gelang es dem Musiker, seine lang gehegte Idee einer Verschmelzung diverser europäischer und arabischer Kulturen zu realisieren.  Das Album kommt einer Reise durch unterschiedlichste akustische Landschaften gleich. Einer Reise, die irgendwo in einem Beduinenzelt in der Sahara beginnt, in einem New Yorker Jazzclub Halt macht und im Wiener Konzerthaus endet.

 

Zur Seite stehen dem Percussionsten auf der Bühne die drei Musiker Mathias Jakisi, Miki Liebermann und Christoph Petschina, allesamt bekannt dafür, durch ihr Spiel der Musik zusätzliche Facetten zu verleihen. Man wird am Ende eines Konzertes dieser Formation nie das Gefühl los, an vielen Plätzen dieser Erde gewesen zu sein und das, ohne tatsächlich den Ort gewechselt zu haben.(mt)

 

 

Peter Rosmanith
KiK