Palaverama Festival

Von dritten bis vierten August findet in Gmünd ein Festival mit dem klingenden Namen “Palaverama” statt, bei dem der Schwerpunkt, nach einem Blick aufs Programm, eindeutig als auf gitarrenlastiger Musik basierend identifiziert werden kann.

Die vier am Freitag auftretenden Bands werden ein circa 300 m² großes Zelt bespielen, wobei der Eintritt an diesem Tag gratis ist und auch kein Festivalticket benötigt wird. Unter den Bands finden sich die Punkrocker von Rentokill, die in der österreichischen Punk-Szene mittlerweile schon längst keine Unbekannten mehr sind – immerhin sind sie ja auch bereits seit über zehn Jahren als Band unterwegs. Und das auch außerhalb der Landesgrenzen, unter anderem auf jeweils zwei England- und Holland-Touren.

Freitags-Headliner sind die Linzer Estate, der jüngste Stern am Himmel der regionalen Hardcore-Szene. Die Band hat sich im Laufe der letzten Jahre ihren ganz eigenen Sound erarbeitet, mit dem sie unter anderem auf ihrer EP “Arson Architecture” und natürlich auch live begeistert.

Am Samstag steht dann das reguläre, kostenpflichtige, Festival-Programm auf der Tageskarte – insgesamt acht Live-Bands. Mit dabei A Life, A Song, A Cigarette, die sich den eher ruhigeren Klängen verschrieben haben und Folk-Anleihen in überwältigender Weise mit elegantem Singer/Songwriter-Pop verbinden. Spröde akustische Gitarrenklänge treffen auf verspielte Keyboardmelodien und Harmonika, dazu ergänzen Slide-Gitarren den mehrstimmigen Gesang.

Etwas lauter zu Gange geht es später mit 3 Feet Smaller, die in den letzten Jahren unglaubliche Live-Präsenz und Spielfreude gezeigt und sich damit in die Punkrock-Oberklasse gespielt haben.

Als letzte Band des Festivals steht schließlich die Sixties Garage Punk und Rock and Roll Band The Staggers auf der Palaverama-Bühne. Die Musiker aus Graz und Wien haben sich sowohl musikalisch als auch optisch ganz den späten 50er und frühen 60er Jahren verschrieben und standen schon mit Bands wie The Fuzztones, The Monsters, The Monks und, um den Artikel “the” hier nicht weiter überstrapazieren zu müssen, mit King Khan auf der Bühne. (mm)

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