Pammer (c) Reinhard Winkler

Anna Maria Pammer ist neue Geschäftsführerin des oenm

Das OENM – ÖSTERREICHISCHES ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK stellt mit Anna Maria Pammer seine neue künstlerische Geschäftsführerin vor.

Ab 1. Juli 2019 wird die Sängerin und Konzertdramaturgin die Geschicke des Ensembles lenken. Das gab der bisherige künstlerische Leiter und Cellist des oenm Peter Sigl bekannt.

Anna Maria Pammer hat sich während ihrer Karriere als Sängerin sukzessive einen Ruf als Interpretin und Anwältin in Sachen neuerer und neuester Musik, aber auch als engagierte Programmgestalterin erworben. Geprägt und darin bestärkt wurde sie wesentlich vom kürzlich verstorbenen Komponisten und Musikpädagogen Balduin Sulzer. Anschließend hat sie in Wien und Zürich Lied- und Operngesang, Violoncello und Geschichtswissenschaft studiert. Darüber hinaus hat sie mit international renommierten Komponisten wie György Kurtág, Helmut Lachenmann, Hans Zender, Udo Zimmermann, Manos Tsangaris, Salvatore Sciarrino, Sofia Gubaidulina, Sandeep Baghwati, Georg Kreisler, Gerhard Rühm, Iván Eröd, Bernhard Lang oder Gerd Kühr zusammengearbeitet.

Mit dem oenm . österreichisches ensemble für neue musik und dessen ersten Gastdirigenten Johannes Kalitzke verbindet sie eine mehr als zehnjährige intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Nun hat sich das Ensemble einstimmig für sie als neue künstlerische Geschäftsführerin entschieden. Anna Maria Pammer freut sich auf die erweiterte Zusammenarbeit mit dem Salzburger Ensemble, das im Jahr 2020 sein 45-jähriges Bestehen feiert und damit eines der ältesten Ensembles für zeitgenössische Musik im deutschsprachigen Raum ist. Gemeinsam mit den Musikern möchte sie die Besucher der oenm-Veranstaltungen verstärkt auch in Zukunft ermuntern, die alltägliche Komfortzone zu verlassen, sich zu beteiligen und dann und wann in ungeahnte Gefilde verführen lassen. Ihr Credo – auch für sich selbst als Künstlerin und Kulturmanagerin – lautet: „Raus aus der Couch – emotional, mental, intellektuell! Denn Kunst kann etwas bewegen.“

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Anna Maria Pammer (Website)