Zwischen schlaflosen Nächten, flüchtigen Gedanken und dem Wunsch, Dinge nicht zu zerdenken, bewegt sich das Debütalbum „Surface Level Love“ (VÖ: 26.6.) von YAN NAY. Hinter dem Soloprojekt steht JOHANNES („JANI“) HOLZER, der vielen bereits als Musiker bei verschiedenen Wiener Indie-Projekten bekannt sein dürfte. Auf seinem ersten eigenen Album verbindet er eingängige Melodien mit nachdenklichen Momenten und erzählt von Beziehungen, Freundschaften und dem Versuch, auch in unruhigen Zeiten Leichtigkeit zuzulassen. Im Interview mit Ania Gleich spricht YAN NAY über intuitives Songwriting, kreative Gemeinschaften und die Frage, warum manche Songs erst dann funktionieren, wenn man ihnen nicht zu lange hinterherdenkt.
Du spielst in mehreren Projekten. Was war denn der Impuls, dass du jetzt etwas Eigenes machen möchtest?
Yan Nay: Ganz ehrlich? Der Musikfonds. Ich habe davor schon drei oder viermal eingereicht und bin wieder davon ausgegangen, dass ich nicht genommen werde. Dann habe ich es irgendwann auf der Website gesehen und konnte es überhaupt nicht glauben. Das war einfach mega geil, weil man Ressourcen braucht, um etwas umzusetzen. Ich hatte davor das Geld nicht und auch nicht die Zeit für all das. Plötzlich war da dieses Startkapital und ich konnte wieder etwas verwirklichen.
Und diese musikalische Richtung, die Mood, die das Album ausstrahlt: War das von Anfang an klar oder hat sich das entwickelt?
Yan Nay: Grundsätzlich sehe ich mich mit dem Projekt schon immer irgendwo zwischen Indie, Pop und Rock. Ich mache musikalisch auch andere Sachen, Lo-Fi zum Beispiel, aber dieses Songwriter-Ding mit der Gitarre ist schon die Musik, die ich selbst am meisten höre. In dieser Bubble würde ich mich verorten. Wenn ich meine eigenen Sachen höre, denke ich zwar oft, dass sie noch nicht ganz so klingen wie das, was ich eigentlich machen möchte. Aber ich glaube, das ist bis zu einem gewissen Grad normal. Was den Sound des Albums betrifft, haben Lukas Klement und Mario Fartacek einen riesigen Anteil. Sie haben produziert, gemischt und eigentlich fast alles begleitet. Gemeinsam mit Nina Schwarzott (Anm. Filiah), die mehrere Songs mitgeschrieben hat, und Ross Stanciu ist daraus ein eingespieltes Team entstanden.
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Ich hatte über die Jahre eine ganze Reihe an Demos angesammelt und mir immer wieder gedacht: Irgendwann mache ich daraus etwas. Als die Förderung dann da war, habe ich gemerkt, wie wenig Zeit ich eigentlich habe, weil ich nebenbei auch studiere und ja noch in vielen anderen Projekten involviert bin. Also habe ich beschlossen, einfach zu schauen, wie schnell ich ein Album machen kann. Ich wollte mich mit meinen Freund:innen zusammensetzen, einen Song am Tag schreiben, aufnehmen und fertig machen. Am Ende hat sich das zwar etwas gezogen, weil ich parallel mit Mario gearbeitet habe, aber grundsätzlich waren es nicht mehr als zehn bis vierzehn Tage reine Arbeitszeit. Das war einfach der Modus: Ich wusste, ich habe nicht viel Zeit und wollte etwas Ehrliches machen. Mit Nina war die Zusammenarbeit ohnehin schon eingespielt. Wir haben oft gemeinsam geschrieben. Sie ist wahnsinnig schnell, ich bin in anderen Bereichen auch schnell, und wir ergänzen uns gut. Wenn ich sage: „Ich möchte über dieses Thema schreiben“, hilft sie mir zum Beispiel sehr beim Texten. Die ersten beiden Songs, die jetzt erscheinen, haben wir an einem Tag geschrieben. Nach sechs Stunden waren sie fertig. Das wäre alleine für mich unmöglich gewesen. Aber mit den richtigen Leuten funktioniert das.
Gibt es Ideen, die schon länger im Hinterkopf schlummern und dann in solchen Sessions auftauchen?
Yan Nay: Ich wollte einfach ohne Plan hineingehen und auf das vertrauen, was ich kann und seit meinem vierzehnten Lebensjahr mache. Für mich ist das auch mein Moment. Dann schaut man: Wonach fühlt sich das an? Was beschäftigt mich gerade? Man redet darüber, schreibt den Text und entwickelt daraus den Song. Das hat sich für mich zumindest momentan als Erfolgsrezept herauskristallisiert: einfach spontan zu sein.
„DESHALB HABE ICH MIR VORGENOMMEN, MEIN EIGENES PROJEKT NICHT ZU ERNST ZU NEHMEN”
Das heißt, bei dir ist es wirklich eher: nicht zu viel nachdenken, einfach machen?
Yan Nay: Ja, definitiv. Wobei ich auch schon erlebt habe, dass ich selbst lange an Dingen herumschraube. Ich mache zum Beispiel bei einem Lo-Fi-Projekt mit. Das ist natürlich eine andere Art von Musik. Dort entsteht ein Song manchmal innerhalb einer Stunde. Da wird einfach ein Gefühl eingefangen. Vielleicht wollte ich mir diese Freiheit auch für mein eigenes Projekt nehmen. Früher habe ich einmal mit jemandem gearbeitet, bei dem sich alles ewig gezogen hat. Nach zwei Jahren hieß es dann wieder: „Lass uns noch einen neuen Mix machen.“ Irgendwann dachte ich mir einfach: Nein, es ist gut so.
Das kann ich total nachvollziehen. Aber danach kommen manchmal die großen Zweifel. Kennst du das auch?
Yan Nay: Hundert Prozent. Natürlich. Ich glaube, wir alle bewegen uns ständig zwischen diesen Extremen. Man zweifelt komplett daran, ob etwas gut ist, und dann gibt es diesen kurzen Moment im Studio, in dem plötzlich etwas entsteht und man denkt: „Boah, geil.“ Die ganze Welt öffnet sich. Zwei Tage später denkt man dann wieder: „Was ist das eigentlich?“ Selbst wenn Songs veröffentlicht werden, habe ich noch nie erlebt, dass ich hundert Prozent zufrieden bin. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mein eigenes Projekt nicht zu ernst zu nehmen. Ich sehe es als Leidenschaft. Ich möchte die Musik teilen, live spielen und schauen, was passiert. Denn oft hängt auch viel Selbstwert daran. Ich sehe das bei Freund:innen, die ihr Wohlbefinden von Streamingzahlen oder ähnlichen Dingen abhängig machen. Das finde ich schwierig.
Was suchst du denn selbst in Musik, wenn du sie hörst?
Yan Nay: Bei manchen Songs sind es einfach sofort die Vibes. Irgendetwas kitzelt mich und ich weiß sofort: Das werde ich jetzt hören. Das kann alles Mögliche sein. Eine Stimme, ein Sound, ein Gefühl. Es muss gar kein besonders komplexer Song sein. Ein gutes Beispiel ist vielleicht Mk.gee. Um den gibt es seit ein paar Jahren einen riesigen Hype, und ich war da schon relativ früh dabei. Das klang einfach frisch. Ich glaube, genau das suche ich oft: etwas, das neu klingt. Und das ist unglaublich schwierig, weil heute alles irgendwie in eine Schublade gesteckt wird. Wirklich originell zu sein, ohne komplett verkopft oder unhörbar zu werden, ist ein schmaler Grat. Diesen Sweet Spot zu finden, finde ich wahnsinnig spannend. Natürlich habe ich meine zehn Acts, die ich wahrscheinlich immer hören werde. Aber wenn es um neue Musik geht, suche ich schon aktiv danach. Gleichzeitig ist es durch dieses Überangebot heute einfach schwierig geworden, etwas zu finden, mit dem man wirklich tief connecten kann.

Dieses tiefe Eintauchen passiert auch deswegen viel seltener, weil Musik oft nur noch in dieser Playlist-Form konsumiert wird.
Yan Nay: Ja, total. Musik muss heute oft sofort funktionieren. Sie muss in wenigen Sekunden catchen. Das Gefühl ist kurz da, aber häufig bleibt nicht viel hängen. Das ist wahrscheinlich auch ein Stück weit der Zeitgeist. Ich bin da eher auf der Seite der Artists. Bei mir ist es meistens so, dass ich Künstler:innen finde, bei denen ich genau weiß: Die machen etwas, das mich interessiert. Dann höre ich mir mehr von ihnen an. Es ist eher selten, dass ich einfach nur einen einzelnen Song gut finde und sonst nichts darüber wissen will. Aber natürlich wird es immer seltener, dass Leute sich ein ganzes Album anhören. Dafür ist die Aufmerksamkeitsspanne vieler Menschen mittlerweile einfach zu kurz.
Wenn wir jetzt konkret über dein Album sprechen: Was würdest du sagen, fügt es diesem ganzen Chaos aus Musik und Welt hinzu?
Yan Nay: Puh. Ich glaube, vieles davon gibt es natürlich schon. Diese Gefühle, diese Themen, dieser Spannungsbogen. Aber für mich repräsentiert das Album schon ein Stück weit das Lebensgefühl eines jungen Menschen in dieser Zeit. Ich bin jetzt 27, die Songs habe ich mit ungefähr 24 oder 25 geschrieben. Es geht um dieses Unterwegssein im Leben, um Unsicherheiten, um verschiedene Zustände. Ein großes Thema waren für mich auch meine Schlafprobleme. Ich habe seit Jahren extreme Schlafstörungen, und genau in dieser Phase waren sie besonders präsent. Eine Zeit lang konnte ich fast nur mit Benzodiazepinen schlafen. Ich war tagsüber ständig erschöpft und teilweise wie in einem Halbdelirium unterwegs. Das hat definitiv seinen Weg in einige Songs gefunden. Aber genauso geht es um etwas anderes: sich selbst nicht immer so ernst zu nehmen. Ein bisschen loszulassen. Die Dinge zu akzeptieren, wie sie gerade sind. Es sind ernste Themen auf dem Album, aber gleichzeitig geht es auch darum, diese Gefühle zuzulassen und mit ihnen zu leben. Gerade der Song „Surface Level Love“ steht dafür ziemlich gut. Wir haben erst vor Kurzem das Video dazu gedreht. Letztlich trägt auch das Album diesen Titel, weil er für mich all diese unterschiedlichen Facetten zusammenfasst.
Wenn wir über Texte sprechen: Würdest du sagen, dass du eher abstrakt schreibst und mit Metaphern arbeitest? Oder bist du jemand, der Dinge möglichst direkt benennen möchte?
Yan Nay: Beides. Ich habe unterschiedliche Schreibphasen und unterschiedliche Zugänge. Das hängt oft davon ab, wo ich gerade im Leben stehe. Textlich und musikalisch verändert sich das ständig. Aber oft fühlt es sich schon gut an, einen gewissen Abstand zu den Dingen zu haben. Nicht alles direkt auszusprechen, sondern Raum für Interpretationen zu lassen.
„ICH WOLLTE PLÖTZLICH EINFACH EINEN SONG SCHREIBEN, DER ALS GANZES FUNKTIONIERT”
Du hast vorhin schon angedeutet, dass du heute manche Dinge anders machst als früher. Was sind Sachen, die du als Musiker früher gemacht hast und die du heute bewusst nicht mehr machen möchtest?
Yan Nay: Wenn ich mir anhöre, was ich vor fünf Jahren gemacht habe, denke ich mir oft: Wie konnte ich so ein Chaot sein? Es waren gefühlt zehn Songs in einem Song. Ich hatte damals dieses Bedürfnis, alles gleichzeitig zu zeigen: dass ich ein guter Gitarrist bin, dass ich komplizierte Rhythmen spielen kann, dass ich Taktwechsel beherrsche. Vieles davon habe ich gar nicht veröffentlicht, aber wenn ich es heute höre, denke ich mir oft einfach: Warum? Irgendwann kam dieser krasse Umschwung. Ich wollte plötzlich einfach einen Song schreiben, der als Ganzes funktioniert: Ein Tempo, eine Stimmung, ein klarer Gedanke. Da wächst man als Songwriter einfach hinein. Man merkt irgendwann: Weniger ist mehr. Zumindest bei der Art von Musik, die ich mache. Ich suche heute viel stärker nach einem Vibe. Nach etwas, das in mir selbst etwas auslöst. Nach Klängen und Stimmungen.
Wenn wir schon über Entwicklung sprechen: Was beschäftigt dich momentan am meisten – die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?
Yan Nay: Ich bin ehrlich gesagt oft überrascht, wie schnell alles vergeht. Auch das Älterwerden. Gerade passiert sehr viel gleichzeitig in meinem Leben. Studium, zwei Bands, mein eigenes Projekt – es gibt unglaublich viele Baustellen. Oft habe ich das Gefühl, nichts davon wirklich richtig zu machen. Dann gibt es diese Momente, in denen ich plötzlich merke, wie viel Zeit vergangen ist. Es ist zwar viel passiert, aber trotzdem stresst mich die Zukunft manchmal. Die Gegenwart ist oft schon so voll, dass gar nicht viel Raum bleibt, darüber nachzudenken. Psychisch war ich eigentlich immer recht stabil. Klar, ich hatte die ganze Geschichte mit dem Schlaf, aber grundsätzlich geht es mir gut. Trotzdem kommen dann diese Gedanken: Bald bin ich dreißig. Freunde von mir werden dreißig. Solche Dinge beschäftigen mich schon.
Gibt es einen Song auf dem Album, den du heute anders verstehst als in dem Moment, in dem du ihn geschrieben hast?
Yan Nay: Tatsächlich habe ich oft eher das Gegenteil. Manchmal höre ich etwas von früher und denke mir: Was habe ich damals eigentlich gemeint? Gerade wenn man in einer produktiven Phase viel macht, vergisst man manche Gedankengänge wieder komplett. Dann frage ich mich manchmal, aus welchem Gehirnabschnitt dieser Song eigentlich gekommen ist. Bei diesem Album ist es aber etwas anders, weil viele Songs gemeinsam entstanden sind. Dadurch bleiben die Gespräche und die Momente dahinter oft stärker in Erinnerung. Natürlich verändert sich die Beziehung zu den Songs trotzdem ständig. Man verliert Verbindungen, man entwickelt neue. Das ist völlig normal. Aber bei diesem Album habe ich bisher noch keinen Song, bei dem sich meine Sicht komplett verändert hätte. Vielleicht kommt das noch. Grundsätzlich bin ich aber jemand, der relativ schnell nach vorne schaut. Wenn etwas fertig ist, denke ich meistens schon an das Nächste. Ich höre mir meine eigene Musik auch kaum an. Sobald etwas abgeschlossen ist, bin ich gedanklich oft schon beim nächsten Projekt.
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Wie ist das dann live? Dort musst du ja immer wieder zu diesen Songs zurückkehren.
Yan Nay: Das wird spannend. In einer Woche spiele ich mein erstes Konzert mit dem Projekt auf einem Festival. Danach kommt die Releaseshow. Ich bin definitiv nervös. Wenn ich als Gitarrist oder Bassist spiele, stresst mich das überhaupt nicht mehr. Ich habe im Laufe meines Lebens so viele Konzerte gespielt – früher auch in Kommerzbands –, dass mir selbst größere Bühnen keine Angst machen. Aber als Frontman mit den eigenen Songs ist das etwas völlig anderes. Da bin ich hundertprozentig nervös. Das ist ein komplett anderes Spiel. Ich habe wirklich Respekt davor. Vor ein paar Tagen habe ich nach längerer Zeit wieder auf einer Hochzeit gesungen. Auch deshalb, weil ich bewusst aus meiner Komfortzone herauswollte. Sobald man singt, spricht und die Aufmerksamkeit auf sich zieht, muss man sich wieder öffnen. Das ist etwas, das ich in den letzten Jahren immer wieder erlebt habe: dieses Wechselspiel zwischen Rückzug und Öffnung. Und irgendwann merkt man, dass eigentlich nicht viel passieren kann. Im schlimmsten Fall gefällt es jemandem nicht. Mehr passiert nicht. Deshalb versuche ich gerade, mich solchen Gelegenheiten bewusst zu öffnen. Einfach Dinge auszuprobieren und Chancen anzunehmen. Denn am Ende kann tatsächlich nicht viel schiefgehen. Und diesen Zugang möchte ich mir erhalten. Ich weiß nicht, ob das die Frage beantwortet hat?
Doch, doch, das hat die Frage absolut beantwortet. Gibt es irgendeinen Aspekt des Albums, über den wir noch gar nicht gesprochen haben, der dir aber wichtig wäre?
Yan Nay: Eigentlich nicht. Das Wichtigste ist für mich, dass das Album etwas Ehrliches ist. Es ist aus echten Freundschaften entstanden, aus gemeinsamen Momenten und aus einer großen Spontanität heraus. Es fängt ein Gefühl ein, und das ist wahrscheinlich das Wesentliche daran.
Dann vielleicht noch eine letzte Frage. Du hast in vielen Projekten gespielt, in ganz unterschiedlichen Kontexten. Würdest du sagen, Musik ist für dich eher Ausdruck von etwas Innerem oder eher Begegnung mit etwas Äußerem?
Yan Nay: Ich glaube, das hängt auch davon ab, ob man die Perspektive des Artists oder die des Publikums betrachtet. Für mich persönlich ist Musik etwas, das ich gar nicht groß hinterfrage. Deshalb fand ich die Frage am Anfang auch gar nicht so blöd, warum ich überhaupt ein Album machen wollte. Ich mache einfach schon so lange Musik in unterschiedlichsten Formen, dass ich weiß, wie viel Hingabe und Aufopferung darin steckt. Gerade wenn man keinen riesigen kommerziellen Erfolg hat, zahlt sich das finanziell oft überhaupt nicht aus. Deshalb stellt sich mir die Frage gar nicht, ob ich Musik machen möchte oder nicht. Der Musikfonds war der Anlass dafür, dass aus den Demos ein Album wurde. Aber Musik schreiben, Demos aufnehmen oder Konzerte spielen – das werde ich immer machen. Das muss einfach raus. Ob Musik irgendwann mein Hauptberuf sein wird oder ob ich mich stärker auf mein Studium der Landschaftsarchitektur konzentriere, weiß ich nicht. Aber Musik wird immer Teil meines Lebens bleiben.
Die Album-Release-Show findet am 27.6.2026 im Club Lucia in Wien statt.
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Ania Gleich
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