mica-Interview "My Sound Of Music"

Dass ein Musikfilm-Festival wie “My Sound Of Music” ausgerechnet in der “Sound Of Music”-Stadt Salzburg stattfindet entbehrt sicher nicht einer gewissen Pikanterie. Doch im Gegensatz zu hauptsächlich touristisch geprägten Vorstellungen von Kultur, geht es den Festival-Initiatorinnen Selina Nowak (Radio- und Printjournalistin, Kulturarbeiterin, Künstlerin, Autorin und Boxerin), Clara Migsch (Medienwissenschaftlerin und Journalistin), Teresa Meikl (Bildhauerin und Initiatorin des Salzburger Remix-Contest “Voixtronik”) und Theresa Dückelmann (Tänzerin und Choreographin) um Blicke und Diskurse jenseits folkloristischer Postkartenansichten. Egal, ob es sich dabei um die Salzburger “Sound Of Music”-Kulisse oder um exotischer Plätze rund um den Globus handelt. Dabei gibt es von Donnerstag, 12.09.2013 bis Sonntag, 15.09.2013 in Locations wie dem Filmkulturzentrum DAS KINO, der ARGEkultur, dem Rockhouse und dem  Republic ein sehr geballtes und hochkarätiges Programm bei dem es auch darum geht “die großen Geschichten hinter der Musik” zu zeigen und zu thematisieren. Für mica unterhielt sich Didi Neidhart mit Clara Migsch über das Konzept und das Zustandekommen des Festivals.

Wie ist die Idee zum Festival entstanden?
Durch unsere Liebe zu Musik und Film. Und aus dem Drang heraus, selbst etwas zu machen, nicht nur Konsument, sondern auch aktiver Kulturproduzent zu sein. Angeregt wurden wir durch die vielen kleinen Film-Festivals, die derzeit vor allem in Wien entstehen und die bestimmte Nischen bedienen.
Einen wichtigen Anstoß gab das Norient Musikfilm-Festival in der Schweiz, das von der gleichnamigen Plattform organisiert wird. Durch ihre musikjournalistische Tätigkeit steht Selina Nowak seit Jahren in Kontakt mit den Norient-Machern. Zusammen haben wir das Festival dann einige Male besucht und eines Abends in unserem Berner Hotelzimmer beschlossen, selbst etwas ähnliches auf die Beine zu stellen.

Was ist eure Grundintention, welche Diskussionen/ Diskurse wollt ihr damit anregen?

Unserer Meinung nach eignet sich das Genre Musikfilm wunderbar, um “größere” Thematiken darzustellen. Wer Musik portraitiert, portraitiert immer auch die Gesellschaft in der sie stattfindet. Natürlich tut das nicht jeder Musikfilm gleichermaßen. Das Genre ist ja an sich ein breit gefächertes. Eine klassische Banddokumentation ist oftmals nur ein Werbefilm für die Musiker. Ist sie aber gut gemacht, wird auch ein Stück Zeitgeschichte mitdokumentiert.
Wir zeigen dieses Jahr hauptsächlich Dokumentationen über Musikszenen oder Musikerinnen und Musiker. Wichtig war uns, “kleine” Filme auszuwählen, Filme, die von den Regisseurinnen und Regisseuren mit Herzblut gemacht wurden, auch ohne großes Budget. Sehr intensive Filme mit schrägen Themen, die gegen den Strich bürsten.

Wie hat sich die Programmgestaltung ergeben, welche Kontakte und Kooperationen haben sich ergeben?
Von Anfang an war klar, dass das Thema “Globale Musik” Teil des Festivals sein soll. Wir zeigen zwei Filme zum Thema, die schon beim Norient Musikfilmfestival liefen, welches unser wichtigster Partner ist. Die Themenschiene “Volksmusik im 21. Jh.” lag nahe, nachdem wir Salzburg als Veranstaltungsort ausgewählt hatten. In einer Stadt, in der es zum ganz normalen Straßenbild gehört, dass Leute mit Tracht herumlaufen, mussten wir einfach etwas dazu machen, das nicht schon 1000 Mal wiedergekäut ist. Mitorganisiert wird der Volksmusiktag von Voixtronik und dem Salzburger VolksLiedWerk. Und “Musik als politisches Ausdrucksmittel” bot sich an, da es eine Unmenge an Filmen gibt, die Musik und Politik verbinden. In unserem Programm zeigen wir, wie Musik sowohl für gute als auch für schlechte politische Zweck eingesetzt werden kann. In Bürgerrechtsbewegungen aber auch als Neonazi- Propaganda. Da uns Vernetzung wichtig ist, bespielen wir fünf verschiedene Spielstätten (DAS KINO, Rockhouse, ARGEkultur, Republic, Tanzboden am Platzl). Wir lieben netzwerken, weshalb sich weitere Partnerschaften mit dem Experimente Festival ergeben haben, ebenso mit einigen umliegenden Lokalen, von denen wir Gutscheine für unsere Besucher bekommen haben. Wir haben immer ein offenes Ohr für neue Ideen.

Der Begriff “Worldmusic” hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Weg von folkloristischen Zuschreibungen hin zu einem “transglobal underground”, zu einer diasporischen Definition des Begriffs “outernational” und zu einer, wie es bei Norient so schön heißt, “Weltmusik 2.0”.
Speist sich euer Festival auch aus diesen Transformationen?

Auf jeden Fall. Unser Musikverständnis ist sicher kein ethnisches, wobei man sich ständig selbst kritisch hinterfragen muss, inwieweit man immer noch denselben folkloristischen Stereotypen aufsitzt. Es ist aber auch interessant zu beobachten, wie Künstler selber mit ethnischen Bildern spielen, sich über sie verkaufen, sie persiflieren oder mit etwas ganz anderem mischen. Es ist unglaublich spannend, was international an neuen Musikstilen entsteht. Die große weite Welt des Internet hat unbegrenzten Austausch möglich gemacht. Und so haben wir einen bunten Stilmix programmiert, der international und lokal zugleich ist. Ägyptische Bauchtänzerinnen, Salzburger Schuhplattler, brasilianische Rapperinnen, Wiener Jodlerinnen, grölende Neonazis und schwarze Bürgerrechtler.

Wie finanziert sich so ein Festival?

Zum großen Teil durch öffentliche Förderungen – an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die jeweiligen Förderstellen! Des Weiteren durch Anzeigenverkauf und ein paar private Sponsoren – ein großes Dankeschön auch an diese! Wir selbst investieren unsere Zeit in Form vieler nicht bezahlter Arbeitsstunden.
Unser Traum wäre natürlich, dass das Festival heuer so gut läuft, dass wir ein konstantes Budget für die Folgejahre auf die Beine stellen.

Wie viele Leute (Team, etc.) arbeiten bei “My Sound of Music” mit?
Im Kern sind wir sechs Leute. Fünf Mädels und ein Quotenmann. Allesamt kommen wir aus dem Kulturbetrieb. Journalismus, Medienarbeit, Bildende Kunst, Illustration, Tanz, Film und Körperarbeit waren und sind unsere Professionsfelder. Zudem werden unsere Familien und Freunde beinhart eingespannt. Ohne sie ginge gar nichts!

Was waren die Schwerpunkte bei der Programmauswahl?
Abgesehen davon, dass sie zu den Themenschienen passen, war uns wichtig einfach gute, packende Filme zu zeigen. Die einem Dinge zeigen, die man vorher noch nicht so gesehen hat. Wir haben zu vielen der RegisseurInnen einen guten persönlichen Kontakt und wissen, mit welchem Hintergrund die Filme entstanden sind.
Die Konzerte haben wir zu den Filmen bzw. den Themenschienen programmiert. Ebenso die Workshops und Lectures. Wichtig war uns auch, aktuelle, lokale Phänomene und Entwicklungen zu beleuchten. Dies tut etwa “Blut muss fließen”, der ja im gesamten deutschsprachigen Raum medial für großes Aufsehen gesorgt hat.

Bei der Auswahl der Filme stechen einem sofort die engen Verknüpfungen zwischen ästhetischen und politischen Praxen ins Auge. Ist diese Auswahl im Sinne einer “Kulturgeschichte des Politischen” bewusst vorgenommen worden?
Unsere Herangehensweise war eher untheoretisch – wir haben wie wild Filme angesehen und die thematisch und inhaltlich passendsten ausgesucht.

Im Programm gibt es mit einem Dixieland-Festumzug zum Festivalauftakt und Workshops zu den Themen Schuhplatteln, Jodeln, Soundpainting, (queerer) Bauchtanz auch Mitmachangebote, die sich im öffentlichen Raum abspielen. Geht es dabei vor allem um Sichtbarkeit, oder um mehr?

Wir wollen raus aus dem geschlossenen Raum und in der Öffentlichkeit präsent sein. Da wir zum ersten Mal stattfinden, wollen wir Aufmerksamkeit erregen und auch Leute erreichen, die sich eigentlich nicht für das Festival interessieren. Auch Touristen sollen mitmachen. Die Idee: Jodelnde, schuhplattelnde und tanzende Chinesen, Japaner, Italiener, Amis, Deutsche und Österreicher gemeinsam auf dem Tanzboden des Heimatverein Anthering in der Altstadt von Salzburg. Das ganze soll auch ein bisschen den Charakter eines Volksfestes bekommen.

Neben Filmen und Konzert bietet ihr auch Lectures an. Eine vom Norient-Mitherausgeber Thomas Burkhalter zu Thema “Global Music 2.0” und eine von Alex Nowak und Florian Binder zum Thema “Musikvideo als Kunstform”. Welche Funktion haben diese Lectures innerhalb des Festivals?
Die Lectures dienen einereits zur Vertiefung, andererseits zur Entspannung.  Die Sound-Lecture von Thomas Burkhalter von Norient dreht sich um das Thema “Globale Musik”. Begriffe wie “Weltmusic 2.0.”, “Global Bass” oder “Global Ghetto Tech” sind ja immer noch keine gängigen Begriffe – außer für Leute aus dem Musikjournalistenghetto. Burkhalter präsentiert diese in Form einer audio-visuellen Lecture, also mit vielen Beispielen zum Anschauen und Anhören, die Lust machen, sich selbst auf Recherche und Reisen zu begeben. Das Thema “Musikvideo als Kunstform” wählten wir  aufgrund unserer Liebe zu diesem Genre. Diese Lecture findet im Rahmen des sonntäglichen Musikbrunches im Republic statt und soll zum entspannten Ausklang des Festivals dienen.

Nach welchen Kriterien wurden die Musik-Acts ausgewählt?
Einen Teil der Musiker kennen wir persönlich. Einen Teil haben wir auf Konzerten gesehen und fanden sie gut. Natürlich war wichtig, dass sie musikalisch und konzeptuell zur jeweiligen Themenschiene passen. Bei der Clubnacht am zweiten Tag, der als Schwerpunkt ja “Globale Musik und Genderfragen” hat treten als Clubacts etwa What’s Inside A Girl und Anbuley auf, die mit Genderstereotypen spielen bzw. selbst perfekte Vertreter der so genannten “Weltmusik 2.0” darstellen. No Head On My Shoulders, die am ersten Tag auftreten, zeichnen sich hingegen durch politische, gesellschaftskritische Texte aus.

Am Samstag, 14.09.2013 sollen “Freunde wie Feinde der Volksmusik auf ihre Kosten” kommen. Was ist darunter zu verstehen?
Den Spruch haben wir der  Beschreibung zum Film “Eisenwurzen – A Mountain Musical” entnommen. Volksmusik ist ja umstritten. Viele haben ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Genre, da sie damit immer noch Nazimief, Volkstümelei und Nationalismus verbinden. Die Volksmusikhasser sollen ruhig zu uns kommen – unsere Filme sind eckig und sperrig und passen nicht in dieses Muster. Sie driften bisweilen ins Surreale, Abstruse ab und eröffnen so neue Perpektiven auf vermeintlich vertraute Phänomene. Die Musikacts am Abend beschäftigen sich mit der Frage: Klingt unser Land wirklich so? “Sonic Traces: From Switzerland” beweist, dass Noisemusik, Rap und Metal genauso aus dem Volke kommen, und die Schweiz nicht nur nach Alphörnern und Kuhglocken klingt. Und die Damen von marmar cuisine kleiden traditionelle ladinische Lieder in ein neues Popgewand. Für Freunde der Volksmusik kommt noch die musikwissenschaftliche Komponente hinzu. Wir haben hochkarätige Experten zum Thema eingeladen und zeigen darüber hinaus rare Musik-Dokumente, die noch nicht durch den Fleischwolf der Kulturindustrie gedreht wurden.

Beim Festival geht es u.a. um Global Bass, Baile Funk, Wienerlied und (heimische) Volksmusik. Kann das alles überhaupt unter einem Hut gebracht werden, oder geht es nicht auch bzw. eher um die Differenzen zwischen diesen Genres?
Uns ist es sehr wichtig, für alle musikalischen Genres und Phänomene offen zu sein und sie gleichwertig nebeneinander zu stellen. Interessanterweise ergeben sich bei näherem Hinsehen durchaus Parallelen und Überschneidungen, so unterschiedlich die Genres auf den ersten Blick auch sein mögen. Im Fall von “Global Bass Music” etwa werden folkloristische Rhythmen aufgegriffen und elektronisch weiterverarbeitet. Etwas, das auch mit alpenländischer Volksmusik immer stärker betrieben wird. Globale Musik kann gleichzeitig Volksmusik und Volksmusik global sein.

Wie sehr hängt der Titel “My Sound of Music” mit dem Veranstaltungsort Salzburg zusammen? Aus us-amerikanischer Sicht ist wird Musical wie “The Sound of Music” ja auch eher mit einem exotischen Blick versehen.
Das ist ein interessanter Aspekt! Tatsächlich ist Salzburg Drehort des wohl berühmtesten Musikfilms aller Zeiten. Darauf wollten wir augenzwinkernd verweisen und zeigen: An diesem Ort machen wir nun unser eigenes Ding namens “MY Sound Of Music”! Da wir ja auch einige, für uns exotische, musikalische Phänomene beleuchten, passt der Name umso besser. Wie emotional aufgeladen er ist, zeigt die Reaktion eines Salzburger Tourismus-Unternehmers, der uns mit einem Anwaltsbrief gedroht hat, da er Angst hatte, wir könnten das Heile-Welt-Image des Filmes beschädigen. Zum Glück hatten wir da aber schon alle rechtlichen Fragen mit der Musicalfirma geklärt.

Sind weitere “My Sound of Music”-Aktivitäten geplant?

Derzeit spielen wir mit dem Gedanken das Festival zweijährig zu veranstalten. Mit vielen kleineren Zwischenveranstaltungen in den Jahren dazwischen. Das lässt uns Zeit, eigene Produktionen zu planen, in Auftrag zu geben oder selber umzusetzen. 2015 ist außerdem The Sound Of Music Jubiläumsjahr. Das wird ein Spaß!

Danke für das Interview.

Programm “My Sound Of Music”
Salzburg, 12.09.2013 – 15.09.2013

Don, 12.09.2013

“Musik als politisches Ausdrucksmittel”

15:00 Uhr: Dixieland-Festumzug (Route: Das Kino–Staatsbrücke-Getreidegasse- Makartsteg-Makartplatz-Linzergasse-Das Kino).

15.45 Uhr:  Eröffnungsrede

16.00 Uhr: Stummfilmvertonung durch No Head On My Shoulders und der Soundpainterin Ceren Oran Virgil von “Fast Film” (R: Virgil Widrich, AUT/LUX 2003).

17.00 Uhr: “Blut muss fließen” (R: Peter Ohlendorf, D 2012), anschließend Diskussion

19.00 Uhr: “The Black Power Mixtape 1967-1975” (R: G. H. Olsson, S/USA/D 2011)
Alle: Das Kino, Gisleakai 11, A-5020Salzburg

21.00 Uhr: No Head On My Shoulders (A, Rockhouse Saal)

23.00 Uhr: Black Power DJ Line – Funky Jazz & Soul (Rockhouse Bar)

Rockhouse, Schallmooser Hauptstrasse 46, A-5020 Salzburg

Fre, 13.09.2013

“Norient Spezial: Globale Musikproduktion, Orientalismus und Geschlechterstereotype”

14.00 Uhr -17.00 Uhr: Soundpainting & (queerer) Bauchtanz (Platzl/Salzburg) mit Ceren Oran (Toihaus)

17.30 Uhr: Out Of The Absurdity Of Life – Globale Musik 2013 (Sound-Lecture von Thomas Burkhalter, Mitherausgeber und Gründer der Musikplattform Norient und Miterausgeber des Buches “Out of the Absurdity of Life – Globale Musik”)

18.45 Uhr: “At Night They Dance” (R: Isabelle Lavigne & Stéphane Thibault, CA/EGY 2011, 81 Min.)

20.15 Uhr: “I’m Ugly But Trendy” (R: Denise Garcia, BRA 2005), anschließend Diskussion mit der Regisseurin Denise Garcia.

Alle: Das Kino, Gisleakai 11, A-5020Salzburg

22.00 Uhr: Konzert- & Clubnacht im Rockhouse
What’s Inside A Girl (A/D/GB), Anbuley (A/Ghana), Georg Milz (Dala Dala Soundz), Thomas Burkhalter und Simon Grab (Norient), Cheez McQueen.

Rockhouse, Schallmooser Hauptstrasse 46, A-5020 Salzburg


Sam, 14.09.2013

“Tradition und Moderne: Volksmusik im 21. Jahrhundert”

10.00 Uhr: Film-Matinee am Vormittag: “Die Zillertaler Geiger” von Bert Breit (Das Kino)

14.00 Uhr – 17.00 Uhr: Tanzboden am Platzl (Schuhplatteln mit dem Antheringer Heimatverein
Volkstänze vom Balkan mit Dr. Marianne Ferstl
Jodeln mit Meisterjodlerin Christina Zurbrügg)

Im DAS KINO-Saal kommen am Abend Freunde wie Feinde der Volksmusik auf ihre Kosten:

17.45 Uhr: “Orvuse On Oanweh” (R: Christina Zurbrügg, A 1998), im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin

19.20 Uhr: “Eisenwurzen – A Mountain Musical” (R: Eva Eckert und Christina Zurbrügg, A 2008), im Anschluss Gespräch mit den Regisseurinnen

21.15 Uhr: Konzertabend im Studio der ARGEkultur
Sonic Traces: From Switzerland (Norient/CH), marmar cuisine (IT)

Son, 15.09.2013

10.00 Uhr -14.00 Uhr: Brunch & Lecture von Alex Nowak und Florian Binder zum Thema “Musikvideo als Kunstform”
Republic, Anton Neumayer-Platz 2, A-5020 Salzburg

http://www.mysoundofmusic.at
http://www.argekultur.at/
http://www.rockhouse.at/
http://www.republic.at/
http://www.daskino.at/