
Die Künstlerin hat über die Jahre hinweg ihre ganz eigene, unverkennbare und an Nuancen und Zwischentönen ungemein reiche Klangsprache und -ästethik entwickelt, eine, die auf große und sich aufdrängende Gestiken verzichtet. Vielmehr befinden sich ihre Werke in einem steten, fast schon meditativen und hypnotischen Fluss. Dem Faktor Zeit misst Dana Cristina Probst insofern hohe Bedeutung zu, als diese eben in gewisser Weise verlangsamend wirken soll.
Die höchst unterschiedlichen Werke “…et une flûte – für Flöte solo”, “Am Orte des Lichtes – für Bass und Klavier”, „Sanftes Licht“ und „maître du marteau II“ werden dabei nicht nur von MeisterInnen ihrer Instrumente zum Erklingen gebracht, sondern mit der Flötistin Sylvie Lacroix und dem Pianisten Otto Probst finden sich in Zusammenarbeit mit Sorin Coliban (Stimme), Reinhold Brunner (Klarinette) und Maria Frodl (Violoncello) InterpretInnen zusammen, die mit dem Werk der Komponistin bestens vertraut sind. (mt, dw)
Cristina Dana Probst