Bereits zum 13. Mal wurde im Rahmen des Kurzfilmfestivals VIENNA SHORTS der ÖSTERREICHISCHE MUSIKVIDEOPREIS (MUVI) verliehen. Insgesamt fünfzehn Videos waren nominiert. KEVIN THALIYATH erhielt die Auszeichnung für das Video zu „NATEMU නටමු“ von KVSAL.
Die MUVI-Preisverleihung fand am 30. Mai im METRO Kinokulturhaus statt. Eingeleitet wurde der Abend mit einem Screening der nominierten Musikvideos und einem Konzert von KENJI ARAKI. Über hundert Videos wurden heuer eingereicht und das Team rund um Christoph Etzelsdorfer hat die Auswahl der Nominierten getroffen. Die heurige Jury bestand aus Christina Eckersdorfer, Head of Digital Marketing des Onlinemagazins „Vienna Würstelstand“, Jasmin Hagendorfer, Festivalleiterin des Porn Film Festival Vienna und dem Finnen Joel Karppanen, der als Künstlerischer Leiter das Oulu Music Video Festival betreut. Die Jury war sich relativ schnell einig und entschied sich für die Arbeit von Kevin Thaliyath zu „NATEMU නටමු“ von KVSAL. Der Regisseur durfte ein Preisgeld von € 2.500 (Dotiert von Film- und Musikwirtschaft Wien) entgegennehmen und wurde weiters mit einer Qualifikation für den Österreichischen Filmpreis 2025 ausgezeichnet. Außerdem gibt es seit letztem Jahr bei VIENNA SHORTS keine Trophäen mehr. Stattdessen werden den Sieger:innen frisch gepflanzte Bäume gewidmet, die mit einer Plakette versehen sind, die Infos zum Gewinnerfilm, sowie einen QR-Code beinhalten. Die Baumtrophäe des MUVI-Gewinners ist in der Argentinierstraße zu sehen.

Das Statement der Jury zum MUVI-Gewinnervideo 2025:
„Unser Gewinner bricht mit kraftvoller Selbstermächtigung durch. Das Video stellt mutig stereotype Darstellungen von Männlichkeit, südostasiatische Identität und gängigen Vorstellungen von Hip-Hop-Kultur infrage. Es stellt Erwartungen und Erzählmuster auf den Kopf und wird zu einem visuell eindrucksvollen Aufruf, gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung zu protestieren. Es ist ein filmischer Aufstand und ein Ruf nach einzigartiger Sichtbarkeit – das ist nicht nur ein Musikvideo, das ist eine Bewegung.“
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Die lobende Erwähnung ging an Ioan Gavriel und Anja Franziska Plaschg für das Musikvideo zu „Girl Loves Me“ von SOAP&SKIN.

Das Statement der Jury zur Lobenden Erwähnung des MUVI 2025:
„Es zeigt den Kampf Frau gegen Maschine, Menschlichkeit gegen Kapitalismus. Eine uralte Geschichte vom Gefangensein und dem Versuch, sich zu befreien vom Verlust des eigenen Platzes in der Welt.“
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Links
Kevin Thaliyath Instagram
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Ioan Gavriel Instagram
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Die Gewinner:innen des Austrian Music Video Award
