Die Kärntner Singer-Songwriterin KATHRIN ARNDT aka KATHALINA veröffentlichte am 1. Juli ihr Debütalbum „Changing Habits“. Mit einer Mischung aus Indie, Folk, Pop und Soul singt sie von persönlichen Erfahrungen, zerstörten Weltbildern und enttäuschten Gefühlen – ihre soulige Stimme und die tiefgründigen, gefühlvollen Texte werden bald ein größeres Publikum begeistern.
Mit 14 Jahren begann Katharina Arndt, sich Gitarre selbst beizubringen und dazu zu singen – bis der Jazzgitarrist Anton Korenjak sie dazu ermutigte, ihre Lieder nicht für sich zu behalten, sondern aufzunehmen und zu veröffentlichen. Gemeinsam mit Rudi Pravda (Schlagzeug, Percussion, Backing Vocals), Stefan Delorenzo (E-Bass, Kontrabass), George Matters (Backing Vocals), Manfred Plessl (Strings) und Albert Korenjak (Keyboards) entstand das Album „Changing Habits“, welches ihr Debüt als professionelle Musikerin ist.
„Hello you, Mary Lou“

Das Album steigt ein mit einem ruhigen, hoffnungsvollen Song namens „Waiting“, in dem es genau um das geht, was der Titel besagt: das qualvolle Warten auf jemanden. Von Anfang an zieht Kathalina ihre ZuhörerInnen mit ihrer Stimme in Bann. Doch es bleibt nicht ruhig, denn der darauffolgende Song „I Don’t Want To“ wird richtig poppig und rockig mit E-Gitarre und Drums. Die Lyrics handeln von der Isolation gegenüber anderen Menschen, die einem alles aus ihrem Leben zeigen, auch wenn man es nicht sehen möchte. Musikalisch ist der Song wie bereits gesagt sehr poppig und vor allem schlagzeug- und gitarrenlastig – die Breaks, erfüllt von Gitarrenriffs, sind gut gewählt und komponiert. Es folgt ein Stimmungsbruch – die E-Gitarre verschwindet und ein folkiger Beat mit Akustikgitarre dominiert das Lied. Besungen wird die Geburt eines nagelneuen Menschen – des Babys Mary Lou. Herzerwärmend und voller Hoffnung werden Träume und Ängste für das Leben des Kindes ausgebreitet.
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Die Nummer vier des Albums, „Feel The World“, ist wahnsinnig traurig und melancholisch. Es geht um das Böse in der Welt, all das Leiden und die ungehörten Schreie – sehr passend für die derzeitige weltpolitische Situation. Den Lead hat die E-Gitarre, die Drums spielen einen schwerfälligen Beat, der die Stimmung unterstützt. Die Atmosphäre bleibt jedoch nicht traurig: Die Lyrics des nächsten Songs sind zwar nicht fröhlich, aber die Melodie strahlt Zuversicht aus. Ähnlich zuversichtlich ist „Matter of Habit“, das vorletzte Lied des Albums, welches von Beziehungen handelt. Das Album schließt mit einem tieftraurigen Song über Gewalt an jungen Mädchen, der beim Zuhören fast wehtut, weil er so schmerzerfüllt ist.
Kathalina hat das Talent, ihre Gefühle und Gedanken in wunderbare Texte zu fassen und diese den Zuhörerinnen und Zuhörern mit ihrer souligen, warmen Stimme zu präsentieren. Instrumental ist das Album sehr abwechslungsreich – alles in allem ein sehr gelungenes Album!
Antonia Seierl
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