Josef Ostermayer zu Gast beim BSA-Lecture in Wien

Wien (OTS/SK) – Gemeinsam mit BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny diskutierte Bundesminister Josef Ostermayer gestern, Montag, anlässlich des BSA-Lecture über aktuelle Themen der Innenpolitik und wichtige kulturpolitische Maßnahmen dieser Legislaturperiode. Dabei betonte Ostermayer: “Im Kunst- und Kulturressort bleibt das Budget trotz notwendiger Konsolidierung konstant. Mit einer Reihe von Maßnahmen wollen wir die Situation von KünstlerInnen und Kulturschaffenden verbessern. Dazu zählen unter anderem die Reform des Urheberrechts oder erhebliche Verbesserungen in der Künstlersozialversicherung. Denn wer Kunst und Kultur schafft, leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft und muss auch entsprechend abgesichert sein.”

Die Verbesserung der Einkommenssituation für KünstlerInnen und Kulturschaffende ist vorrangiges Ziel des künftigen Kunst- und Kulturministers. Mehr Menschen sollen in Zukunft die Möglichkeit haben von der Künstlersozialversicherung zu profitieren. “Der Kreis der Bezugsberechtigten soll auch auf jene, die in Kunstvermittlung und Lehre beschäftigt sind, ausgeweitet werden. Auch zusätzliche Erleichterungen um die Berechtigung der Künstlersozialversicherung zu erlangen, etwa bei der Erreichung der unteren Einkommensgrenze, werden geprüft.”

Das Urheberrecht benannte Ostermayer als ein weiteres, sehr wichtiges Thema dieser Legislaturperiode. Novelliert werden sollen unter anderem die Leerkassettenvergütung sowie der Umgang mit verwaisten Werken. “Ziel ist eine rasche Lösung, auch wenn das sicherlich mit hitzigen Debatten verbunden sein wird. Wir müssen uns die Frage stellen, wie wir mit geistigen Leistungen umgehen wollen. Einerseits sollen diese möglichst vielen zugänglich sein, andererseits muss auch die Erschaffung eines Werkes entsprechend honoriert werden”, hielt der Minister abschließend fest. (Schluss) kg