
Das Programmkonzept, welches sich in den vergangenen Jahren durchaus bewährt hat, wurde auch diesmal beibehalten. Warum sollte man es auch ändern? Die hohen Besucherzahlen der letzten Jazzsommer sprechen eine eindeutige Sprache. Es ist vor allem die höchst eigenwillige Mischung aus Mainstream und wirklich innovativen Musikprojekten, welche den Grazer Jazzsommer bereits seit Jahren zu einem absoluten Highlight des steirischen Festival Sommers werden lässt. Auch heuer versuchten die Organisatoren, ein möglichst breites musikalisches Spektrum abzudecken. Das Publikum bekommt angefangen vom klassischen und traditionellen Jazz bis hin zu den unterschiedlichen Strömungen zeitgenössischer Jazzkultur, nahezu alles geboten. Auch wird darauf geachtet, jungen talentierten KünstlerInnen die Möglichkeit zu geben, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ein weiteres echtes Highlight ist das Konzert des amerikanischen Gitarristen Mike Stern, der in der Besetzung mit dem Meisterschlagzeuger Dave Weckl und der Trompeter-Legende, dem Grammy-Gewinner Randy Brecker für einen unvergesslichen musikalischen Abend sorgen wird. Für den heimischen Beitrag für das Festival sorgen unter anderem der Gitarrenvirtuose Harri Stojka und das Berndt Luef Quartett. Parallel zu den Konzerten auf dem Schlossberg fahrt der Grazer Jazzsommer im p.p.c. eine zweite Schiene mit der Schweizer Formation Round Table Knights und den Japanese Popstars aus Nordirland. (mt)
Foto Shantel: Katja Nideröst / Essay Recordings
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