JAZZ & THE CITY 2016

5 Tage, 30 Bühnen, über 60 Konzerte. Vom 19. bis zum 23. Oktober verwandelt sich die Salzburger Altstadt für einige Tage einmal mehr in das österreichische Zentrum des Jazz. Das internationale Festival JAZZ & THE CITY geht in seine mittlerweile siebzehnte Runde. Und das mit einem Programm, das in Sachen musikalischer Qualität, Abwechslung und Vielfalt erneut alle Stückerl spielt. Eröffnet wird das Festival spektakulär von dem großartigen französischen ORCHESTRE NATIONAL DE JAZZ.

Ein Blick auf die Namen der auftretenden Künstlerinnen und Künstler lässt auf jeden Fall schon einmal den Schluss zu, dass es in diesem Jahr an den diversen Spielstätten in Salzburg musikalisch besonders abwechslungsreich zugehen wird. Tina Heine – die neue künstlerische Leiterin des Festivals – hat es sich nicht nehmen lassen, gleich schon bei ihrem Einstand ein richtig starkes musikalisches Ausrufezeichen zu setzen. Mehr als noch in der Vergangenheit werden der stilistischen Vielfalt bei JAZZ & THE CITY alle Tore geöffnet. Der Jazz in all seinen Facetten – von klassisch bis modern, von großformatig bis experimentell – wird ebenso zu erleben sein wie auch diverse Darbietungen aus den Bereichen Weltmusik und Elektronik. Es reiht sich ein musikalischer Höhepunkt an den anderen, womit die Entscheidung, welchen Konzerten man beiwohnen möchte, zur Qual der Wahl wird. Aber die Wege zwischen den Spielorten sind ja bekanntlich kurz, was die ganze Sache etwas erleichtert.

Eine bunte Mischung aus internationalen Stars, heimischen Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträgern

Es gibt heuer viel Spannendes und Neues zu entdecken, auch weil neben bekannteren und international renommierten Acts wie etwa dem norwegischen Tuba-Virtuosen Daniel Herskedal, der ebenfalls aus Norwegen stammenden Sängerin Torun Eriksen (sie wird im Duo mit der Pianistin Julia Hülsmann zu sehen sein), dem Schweizer Posaunisten Nils Wogram (Trio Nostalgia), dem amerikanischen Gitarrenhelden Bill Frisell und dem famosen Weltmusikensemble Yemen Blues aus Israel vielen österreichischen Bands die Gelegenheit geboten wird, sich zu präsentieren. Unter anderem auf den diversen Bühnen der Stadt ein Stelldichein feiern die mittlerweile auch im Ausland abgefeierten Mario Rom‘s Interzone und das David Helbock Trio. Damit nicht genug lassen auch unter anderem Großmütterchen Hatz plus Klok, Loktor, Diknu Schneeberger Trio, The Talltones, Expressway Sketches, Folksmilch sowie Nataša Mirković und Matthias Loibner heimische Töne aus unterschiedlichsten musikalischen Richtungen – von Jazz bis Weltmusik – erklingen.

Alles in allem dürfen die BesucherInnen fünf wirklich abwechslungsreichen und aufregenden Tagen entgegenblicken – auf eine musikalische Zeit, die alle Wünsche erfüllt und den Jazz in seiner facettenreichsten Form hochleben lässt.

Michael Ternai

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