„IN DER MITTE STEHT FÜR UNS DIE FREUNDSCHAFT“ – ROUNDABOUT IM MICA INTERVIEW

Von Kürbisfest bis Jazzclub: Die Linzer Band ROUNDABOUT – bestehend aus MANÚ KREUTZER, HENRIK STÖLLINGER, ALEXANDER DANNINGER und MORITZ LINDNER – hat schon an den unterschiedlichsten Orten gespielt und dabei ihren eigenen Zugang zu zeitgenössischer Jazzmusik gefunden. Am 2. Mai erscheint ihre Debüt-EP „Sidequest“, entstanden zwischen Probenlager, Zivildienst und Uni-Alltag. Im Gespräch mit Ania Gleich erzählen sie, wie sich Songs im Proberaum entwickeln, warum manche der schlimmsten Gigs in bester Erinnerung bleiben – und was passiert, wenn Freundschaft der Kitt ist, der musikalisch alles zusammenhält.

Wie ist es zu dem Projekt in der Form gekommen, wie ihr es jetzt macht? 

Alexander Danninger: Also wir waren alle gemeinsam am Pop-Borg Linz – anfangs in derselben Klasse, später hat sich das ein bisschen gesplittet, aber der Kern war immer zusammen. Wir hatten da auch Ensembleunterricht, hauptsächlich Popmusik. Aber wir wollten dann mehr – was anderes machen. Zuerst waren es nur wir drei, dann kam später noch der Henrik (Anm. Stöllinger) am Bass dazu. Ich glaube, am Anfang war da auch mal ein Wettbewerb, bei dem wir mitgemacht haben. Da haben wir gemerkt, wie stimmig das ist – und dann war klar: Das wollen wir weitermachen. Inzwischen studieren wir alle an der Bruckner-Uni in Linz – zwar zeitlich ein bisschen versetzt, aber wir haben irgendwie immer wieder zusammengefunden.

Und das war jetzt, vor wie vielen Jahren?

Manú Kreutzer: Also initial so 2018 herum.

Alexander Danninger: Die offizielle Gründung als Roundabout war dann in der Corona-Zeit – so 2021, 2022.

Bild der Band Roundabout
Roundabout © Jonas Hörbst

Habt ihr euch da auch musikalisch gleich gefunden?

Manú Kreutzer: Ja, das war in der Klasse relativ schnell klar. Wir waren alle im Pop-Zweig und haben viel Zeit miteinander verbracht – im Ensembleraum, aber auch einfach beim Musik hören oder gemeinsam jammen. Man hat dann recht schnell gemerkt, wer was für Musik mag. Und wir vier hatten da einen ziemlich ähnlichen Zugang. Wir hatten da zum Beispiel ein Live Konzert, das immer wieder gelaufen ist – „Spain, gespielt von Stevie Wonder (auch wenn der Song selbst nicht von ihm ist). Die Version aus London, 2008. Die Nummer dauert so 10–15 Minuten, weil wirklich jeder aus der Band ein Solo bekommt. Wir haben das so oft gehört, dass selbst Leute aus unserem Zweig, die mit Jazz nichts am Hut hatten, die Soli mitsingen konnten.

Moritz Lindner: Die perfekte Pausenlänge auch – in zehn Minuten ist man durch. 

Wenn wir schon bei der Länge sind: Eure Tracks auf der EP sind ja relativ kurz – zumindest im Vergleich zu klassischem Jazz. Wie sind die Songs entstanden und wie kam es zu dieser Form?

Moritz Lindner: Wir haben die EP bei mir im Proberaum aufgenommen – zwei Wochen lang haben alle zusammen dort geschlafen, inklusive Matratzenlager, das war schon voll intensiv. Wir haben da sehr poppig gearbeitet – also jede Spur einzeln aufgenommen, mit Overdubs. Und dadurch ist beim Aufnehmen auch schnell ein Gefühl dafür entstanden, welche Länge sich angenehm anfühlt.

Manú Kreutzer: Genau, live sieht das ganz anders aus – da können die Nummern schon mal acht oder zehn Minuten dauern. Aber für die EP wollten wir eben bewusst keine ultralangen Soli oder komplett freien Parts. Es hat sich einfach gut angefühlt, kompakter zu bleiben.

Das hört man auf jeden Fall – ich fand die EP sehr kurzweilig und trotzdem strukturell durchdacht. Hängt das auch mit eurer musikalischen Ausbildung zusammen?

Manú Kreutzer: Ja, wahrscheinlich schon. Unsere Lehrer haben uns das mitgegeben – acht Takte, 16 Takte, Songstruktur, Spannungsaufbau. Auch wenn wir live oft freier sind, ist das beim Schreiben irgendwie im Hinterkopf geblieben. Im Pop-Borg hast du halt bei Konzerten keine fünf Minuten Sax-Solo spielen können – das war einfach nicht vorgesehen. Man überlegt sich genau, was man wie lange macht.

„ES WAR NICHT UNSER MAINQUEST, ABER HALT UNSERE NEBENMISSION.“

Und live? Tobt ihr euch da mehr aus?

Alexander Danninger: Ja, schon. Die Studio-Aufnahmen waren unser erstes ernstes Recording – davor kannten wir das Projekt eigentlich nur im Live-Kontext. Da haben die Nummern oft viel mehr Raum bekommen. Aber wir haben nie gesagt: „Der Song muss jetzt 2:30 lang sein. Es ist einfach so passiert – weil es sich gut angefühlt hat.

Im Pressetext stand auch etwas davon, dass das Projekt vor der EP ein bisschen „pausiert hat – oder habe ich das falsch im Kopf?

Manú Kreutzer: Nein, das stimmt schon so irgendwie. Also, es war nicht auf der Kippe, aber die Zeit war einfach schwierig. Wir hatten alle andere Verpflichtungen – Zivildienst, Matura, Militärmusik … Musik war nicht unser Hauptding in der Zeit. Aber trotzdem haben wir versucht, Proben, Gigs und Songwriting irgendwie reinzupacken. So ist auch der Name „Sidequest entstanden. Genau wie bei einem Videospiel – Es war nicht unser Main Quest, aber halt unsere Nebenmission. Und jetzt, wo wir alle auf der Uni sind und uns wieder voll auf Musik konzentrieren können, ist „Sidequest quasi unser Main Quest geworden. Wir wussten immer: Wir machen das. Auch wenn es mal stressig war, auch wenn man nur drei Stunden geschlafen hat – das war es uns einfach wert.

Mich würde interessieren, wie euch das Musikstudium beeinflusst – ihr seid ja permanent in einem künstlerischen Kontext. Wie schafft ihr es, eure eigene Linie zu finden? 

Alexander Danninger: Der Wechsel nach der Schule war auf jeden Fall ein Bruchpunkt – besonders während des Zivildienstes. Wir haben eigentlich immer alles gemeinsam geschrieben, alles ist im Proberaum entstanden, meistens waren wir alle zu viert. Einer bringt vielleicht eine kleine Idee mit, aber die Nummern entstehen im Kollektiv. Und genau das ist uns in dieser Zeit genommen worden – weil es einfach logistisch kaum möglich war. Jetzt ist es wieder besser – auch wenn wir nicht unendlich Zeit haben, aber zumindest mehr, weil wir alle an der Uni sind. Dadurch kommt es langsam wieder ins Rollen.

Ich meine das aber auch musikalisch: Wie beeinflusst euch das Umfeld an der Uni, also all die Inputs, die man da bekommt? Wie behält man in dem Kontext eine eigene Handschrift?

Manú Kreutzer: Also ich glaube, dass uns eher die Phasen beeinflussen, die wir gemeinsam erleben. Zum Beispiel ein Urlaub – das kann sehr prägend sein. Da entstehen dann manchmal Songtitel oder eine Stimmung, die in einen Track einfließt. Wir waren mal gemeinsam in Istanbul, da ist das Wort „Misk“ hängen geblieben – ich weiß nicht mal genau, ob es ein Geruch war oder etwas anderes. Aber das hat sofort ein Gefühl erzeugt, das in uns allen gleich präsent war. Auch wenn man das dann vielleicht nicht direkt raushört – das Lied klingt nicht „türkisch“ – es ist trotzdem in uns drin. Unsere Musik spiegelt eher die gemeinsame Zeit wider als einzelne äußere Einflüsse. Die Linie entsteht dadurch, dass wir gemeinsam Dinge erleben.

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Vielleicht ist eure Handschrift dann genau das: diese kollektive Erfahrung.

Manú Kreutzer: Ja, das trifft es gut. Natürlich bringt jeder etwas Eigenes ein, aber wir entwickeln uns als Band sehr gemeinsam weiter. Und was wir hören, beeinflusst sich gegenseitig. In der Pop-Zeit haben wir nur „Spain gehört – das hat sich direkt auf unseren Sound ausgewirkt. Jetzt hören wir andere Sachen, und auch das verändert unsere Musik. Ich glaube, das passiert unbewusst – das ist nichts, was wir forcieren.

Das steckt ja auch schon in eurem Bandnamen, oder? Der Kreisverkehr als Bild: viele Ausfahrten, viele Einflüsse. Was würde bei euch in der Mitte des Kreisverkehrs stehen?

Moritz Lindner: Der Grammy steht in der Mitte!

High Dreams, aber hey – why not. Ich find das gut.

Moritz Lindner: Wenn wir das Bild ernst nehmen, steht in der Mitte wohl der Jazz. Wir studieren ja alle Jazz, das ist das, was uns musikalisch verbindet. Unsere Ausfahrten sind dann das, was jeder mitbringt – sei das brasilianische Musik oder UK Jazz … Aber in der Mitte bleibt dieser gemeinsame Kern.

Und wenn man jetzt mal das Genre außen vor lässt – wie würdet ihr euren Sound sonst beschreiben? Vielleicht mit Bildern oder Gefühlen?

Moritz Lindner: Ich glaube, wir haben oft Passagen, die sehr reduziert sind – wo zum Beispiel nur Saxophon und Klavier zusammenspielen. Wir lieben es, mit Emotion zu arbeiten, ohne dass es überladen wird.

Alexander Danninger: Emotionen sind uns total wichtig, aber ich weiß nicht, ob wir sagen könnten: „Das ist jetzt Melancholie“ oder „das ist Nostalgie“. Das ist schwer zu benennen. Viele Eindrücke fließen da unbewusst ein – gerade in stressigen Phasen, die man beim Schreiben vielleicht gar nicht reflektiert.

Ich finde, diese Begriffe wie „melancholisch“ oder „nostalgisch“ sind oft so schnell gesagt. Deswegen frage ich nochmal konkreter: Welche Gefühle oder Stimmungen wollt ihr transportieren – oder erlebt ihr selbst beim Spielen?

„WIR HABEN ÖFTER IN SETTING GESPIELT, WO MAN SICH DENKT, DASS UNSERE MUSIK DA GAR NICHT REINPASST“

Manú Kreutzer: Für mich ist das Schöne gerade, dass wir keine Lyrics haben. Das lässt mehr Raum. Die Geschichte eines Songs wird bei uns live jedes Mal neu geschrieben. Das kann sich jeden Abend verändern. Wenn jemand mal wütend ist, dann kann sich das in einem Solo ausdrücken. Und das greifen wir dann gegenseitig auf – so entstehen live manchmal Spannungen, aber auch Versöhnung. Das ist fast wie ein Gespräch oder ein Streit auf der Bühne – aber musikalisch eben.

Aber das ist ja eigentlich eine gesunde Form von Konfliktaustragung – verglichen mit vielen anderen, würde ich sagen. Und was du jetzt gesagt hast, bringt mich eigentlich eh schon zum nächsten Thema: Live spielen. Das ist ja nochmal eine ganz eigene Welt – je nach Raum, Publikum, Stimmung. Was habt ihr da schon für Erfahrungen gesammelt?

Alexander Danninger: Da war schon einiges dabei. Man spürt total, wie unterschiedlich es ist – ob es ein Jazzclub ist, ein Festival oder irgendein anderer Ort. Einmal haben wir bei einem Kürbisfest gespielt. Das war … eine Erfahrung. Ich weiß aber nicht, ob das deine Frage beantwortet!

Nein, perfekt – ich habe ja auch offen gefragt nach jeglicher Art von Erlebnissen!

Moritz Lindner: Ja, also das Kürbisfest war wirklich brutal. Wir haben auch öfter in Settings gespielt, wo man sich denkt, dass unsere Musik da gar nicht reinpasst – Gartenfeiern, Bars, kleine Linzer Lokale … Teilweise war das musikalisch vielleicht gar nicht ideal, aber dafür hatten wir die Freiheit, Dinge auszuprobieren.

Alexander Danninger: Und oft ist es dann doch gut angekommen. Auch wenn man denkt: Das wird heute gar nichts – am Ende waren es manchmal die besten Gigs.

Und wenn ihr das jetzt mal kontrastiert: Jazzclub mit konzentriertem Publikum versus random Festival oder eben Kürbisfest – was liegt euch mehr?

Bild der Band Roundabout
Roundabout © Jonas Hörbst

Manú Kreutzer: Für mich hängt das total vom Publikum ab. Ich moderiere ja oft bei unseren Konzerten und versuche eigentlich, mich gar nicht viel vorzubereiten. Ich gehe mit dem Flow, fühl rein, was zurückkommt. Wenn wir merken, es ist eh alles egal – wie beim Kürbisfest – dann machen wir einfach unser Ding draus. Dann wird es auch lustig. Und manchmal wird es dann fast ein Comedy-Gig, einfach weil man sich selbst den Spaß nicht nehmen will. Aber natürlich – die coolsten Momente sind schon die, wo man merkt, es wird zugehört, es wird respektiert. Da entsteht dann echt was Gemeinsames. Es gab aber auch ein paar dieser „schlechten“ Gigs, die einfach so absurd waren, dass sie uns total im Gedächtnis geblieben sind. Die gehören dazu.

Und zwischen den Extremen gibt es ja auch viel. Nicht jede Jazzclub-Experience ist angenehm – manchmal ist das Publikum ja auch da sehr bieder.

Manú Kreutzer: Ja, genau. Aber da finde ich es gerade gut, dass ich mit der Moderation auch ein bisschen lenken kann. Oft ist das Publikum älter, und ich versuche dann, das ein bisschen aufzulockern. Man kann ja auch auf das reagieren, was live passiert – das macht es spannender. Ich halte da keine Predigten – ich bin da eher locker drauf. Und ich habe das Gefühl, genau das kommt dann auch zurück. Die Stimmung wird entspannter, und das überträgt sich auf die Musik.

Alexander Danninger: Ganz oft war es auch so, wenn man vorher dachte: „Boah, wir haben keinen Platz, war das dann energetisch richtig gut. Einmal hatten wir eine riesige Bühne, standen super weit auseinander – und das war richtig schwer, irgendwie zusammenzukommen. Seitdem schauen wir, dass wir immer nah beieinander stehen – das gibt einfach mehr Verbindung. Mehr Spielfreude.

Ich würde jetzt gern in die Zukunft schauen: Wo seht ihr euch gerade? Was sind die nächsten Schritte nach der EP? Gibt’s Tour-Pläne oder konkrete Projekte?

Moritz Lindner: Ja, mit der EP kommt auch gleich eine kleine Release-Tour – das haben wir schon vor über einem Jahr angefangen zu planen. Das ist das Nächste, worauf wir uns grad richtig freuen. Und dann wollen wir auf jeden Fall Richtung Album weiterarbeiten.

Und ihr habt ja bei der EP auch mit anderen Musiker:innen zusammengearbeitet. Gibt’s Wünsche für künftige Kooperationen? Oder Künstler:innen, mit denen ihr gerne was machen würdet?

Alexander Danninger: Ein kleiner Traum ist schon in Erfüllung gegangen – Jamie Leeming, der Gitarrist von Alfa Mist, spielt auf „Torino 06“ mit. Das war richtig besonders für uns. Aber klar, es wird sicher noch mehr kommen – vielleicht auch mal was mit Gesang. Wir haben mal mit einem französischen Rap-Duo aus Linz gespielt, Aist Connexion. Das hat auch super funktioniert.

Moritz Lindner: Generell wollen wir mehr ausprobieren – Gesang, Harfe, vielleicht eine Oud. Einfach schauen, was passiert. Und uns da nicht begrenzen.

„DAS IST WIRKLICH WIE FAMILIE“

Also würdet ihr sagen, ein Album ist dann der richtige Ort, um euch da nochmal breiter aufzustellen?

Moritz Lindner: Ja, total. Eine EP hat einfach Grenzen – das Album bietet mehr Platz für Experimente. 

Was war eigentlich die Entscheidung, zuerst eine EP zu machen? Ging es da auch um Kapazitäten?

Moritz Lindner: Genau. Es war nie so: „Wir machen nur eine EP“. Aber wir haben gemerkt, dass mehr gerade nicht möglich war – zeitlich und finanziell. Aber wir sind super happy damit. Es war ein guter Mittelweg: endlich mal etwas releasen, ausprobieren, und trotzdem zufrieden sein mit dem Ergebnis.

Ich finde, das ist eigentlich ein schöner Abschluss. Gibt es noch irgendwas, das ihr gerne loswerden würdet – etwas, das ich nicht gefragt habe, aber euch wichtig ist?

Manú Kreutzer: Ja, doch! Ich hab vorher noch an was gedacht – zu der Frage, was bei uns in der Mitte vom Kreisverkehr steht. Was ist eine stabile Schlagzeile, die sich gut verkaufen lässt?
Dann ist meine Antwort auf die Frage: In der Mitte steht für uns die Freundschaft. Das ist wirklich so.

Aww.

Manú Kreutzer: Wir haben uns oft gefragt, wie es wäre, wenn mal jemand aussteigt oder ersetzt werden müsste – und das ist echt schwierig vorstellbar. Wir brennen alle seit der Unterstufe für dieses Projekt, und diese persönliche Verbindung ist echt besonders.

Es kann aber auch jemand in Freundschaft dazu kommen!

Manú Kreutzer: Natürlich kann sich mal jemand anders entwickeln – das muss dann auch nicht im Streit enden. Aber was uns jetzt ausmacht, ist eben diese Verbindung. Wir sind nicht nur musikalisch verbunden, sondern auch privat. Wir unternehmen super viel gemeinsam. Das ist wirklich wie Familie.

Voll schön. Das ist ein noch besserer Abschluss als vorhin! Danke euch für die Zeit!

Alle: Danke dir! 

Ania Gleich 

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Roundabout Live (EP-Release-Tour)  

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