Der kommende Wochenanfang (Montag 16. und Dienstag 17. Juni 2014) wird in Wien gefüllt sein von betörenden Frequenzen junger, hochtalentierter Studentinnen und Studenten des Institutes für Popularmusik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, kurz „i-pop“ genannt (sprich: /i-pop/), sofern man ihn down under im ersten Bezirk im Lokal Aera verbringt.
Gleich mehrere Acts pro Abend laden ein auf Frisches, Freches, Lustvolles und das von beherzten Musikerinnen und Musikern, die ihr Handwerk mehr als ordentlich beherrschen und sprudeln vor Ideen. Beginn ist jeweils 20h. Die Genres reichen von Ethno-Weltmusik, Reggae, Jazz, Jodeling, Frühstücksmusik, Calypso, Blues, Balladen, Rock, Hymnen, hochkarätige Popnummern über schräge und hemmungslose Improvisationen bis zu Funkigem, Souligem, Geswungenem und vielen anderen Stilen, sei es in Hochdeusch, Dialekten, Englisch, Persisch, Spanisch, Tschechisch und und und. Die Ensembles sind von klein bis groß vertreten, die Themen reichen von toten Tieren über Verrücktheiten bis zu Liebe und Schlimmerem, instrumental, vokal, genial.
Heute die Stars von morgen hören
Man wird junge, gute Leute auf der Bühne sehen (von denen Sie später einmal ihren Enkelkindern erzählen können: „Die/den habe ich schon in seinen frühesten Karrierephasen gehört und war natürlich sofort ein Fan!“), die sich für Nichts zu schade sind, außer dafür, nicht ihr Bestes zu geben. Es sind KünstlerInnen, die sich ungeniert einbringen und nach Herzenslust interpretieren, texten, komponieren und arrangieren, improvisieren, bedingt und unbedingt auch Stil- sowie Kontinente-übergreifend, weltumrundend einmal Milchstraße und zurück mit Sanftem und Knallhartem, mit Schmäh und ungeschliffener Ehrlichkeit reizen, dem Treiben, das man nur dieses eine Mal so hören wird, beizuwohnen. Gute Unterhaltung auf der Bühne von der Bühne versprechen MusikerInnen, die sich kompromisslos künstlerisch ausleben. Es ist ein Konzert für viele Geschmäcker von jung bis alt und für alle, denen das Leben für Eintönigkeit zu kurz ist.
Daham sterbn de Leit!
Zum Schlafen ist es eh zu heiß und im Keller des beliebten Aera wird es wahrlich groovig und geschmeidig zur Sache gehen, gleich nach dem Tauchgang in der Donau. Daham sterbn de Leit!
Es erwarten einen am Montag, 16. Juni:
Das Wednesday Afternoon Jamtett unter der Leitung von Erwin Schmid, gefolgt vom Jazzcomposers Showcase bei dem das Erwin Schmid-Ensemble die Kompositionen und Arrangements der Studierenden Geri Schullers interpretieren. Dann ist das Songwritingensemble von Gerald Schuller an der Reihe mit gschmackigen Gruppenkompositionen. Abschließen wird das Livespielen an dem Tag das Ensemble Handmade unter der Leitung von Horst Michael Schaffer.
Am Dienstag, 17. Juni:
Es beginnt das Talking Drums Ensemble unter der Leitung von Manfred Krenmair, das gefolgt wird vom Jazz me if you can-Ensemble unter der Leitung von Andreas Schreiber, anschließend gibt es das Yellow Jackets Projekt (Leitung Walter Chmela), gefolgt vom Beach Party Orchestra, das unter der Leitung von Harald Huber Eigenkompositionen auf’s Tablett bringt (Vielfalt pur in jeder Hinsicht). Abgerundet wird der Abend von Stefan Gleixners Motown Party Bandprojekt.
Alexandra Leitner
http://ipop.at/