Finale der Reihe MUSIK & MATHEMATIK

Der Programmbereich „(Inter)Mediation. Musik-Vermittlung-Kontext“ am interuniversitären Kooperationsschwerpunkt “Wissenschaft und Kunst” der Universität Salzburg/Universität Mozarteum Salzburg widmet sich der fächerübergreifenden Erforschung und Entwicklung von musikvermittelnden Prozessen und Aktivitäten. Die im März gestartete Reihe „MUSIK & MATHEMATIK“ geht mit zwei im Juni Online-Vorträgen zu Ende.

DEEP LEARNING FOR MUSIC / MATHEMATISCHE BESCHREIBUNG VON MUSIKSIGNALEN / MATHEMATISCHE METHODEN ZUR ANALYSE VON KLANG

MONIKA DÖRFLER, Universität Wien
Vortragsreihe „Musik & Mathematik“
Donnerstag, 10. Juni 2021, 18:00 Online

Musik stellt mathematisch gesehen eine spezielle Klasse von Signalen dar, hochstrukturiert und semantisch komplex durch die Position zwischen Sprache und Umweltgeräuschen. Eine Vielfalt an mathematischen Darstellungsmöglichkeiten ist in der Lage, die verschiedenen Bedeutungsebenen der Musik erfassen, reproduzieren und klassifizieren zu helfen. Im Vortrag wird auf die Grundideen dieser Darstellungen eingegangen und in weiterer Folge werden einige der faszinierendsten Entwicklungen der künstlichen Intelligenz in Bezug auf musikalische Signale präsentiert.

PD Dr. Monika Dörfler hat an der Fakultät für Mathematik der Universität Wien eine permanente Forschungs- und Lehrstelle inne, im Rahmen derer sie sich mit angewandter harmonischer Analyse auseinandersetzt. Sie ist auch als Pianistin und improvisierende Musikerin aktiv.

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DIE ÄSTHETISCHE WIRKUNG VON SPIELELEMENTEN IN DER INTERMEDIALEN KOMPOSITION

MARKO CICILIANI, Kunstuniversität Graz
Vortragsreihe „Musik & Mathematik“
Donnerstag, 17. Juni 2021, 18:00 Online

Marko Ciciliani spricht in seinem Vortrag über die beiden intermedialen Projekte „Anna & Marie“ (2018–19) und „RAVE Séance“ (2020), in welchen Spielelemente eine gestaltende Rolle spielen. Anhand konkreter Beispiele wird ihre Auswirkung auf Aspekte der Form, die Beschaffenheit des klanglichen Materials, die Rolle der Aufführenden, aber auch das Verhältnis zwischen Werk und Publikum anschaulich gemacht.

Beide Projekte befassen sich inhaltlich in unterschiedlicher Weise mit dem Verhältnis des Menschen des 18. und 19. Jahrhunderts zur Wissenschaft und damit dem Versuch, die Welt, in der man lebt, zu verstehen. Innerhalb der Projekte wird diese Thematik in Form eines Narrativs vermittelt, das im einen Fall konkreter und im anderen abstrakter gehalten wird. Es wird auch gezeigt, wie die Dynamik der Spielelemente auf Aspekte des Storytellings Einfluss nimmt. Dabei wird auch in allgemein nachvollziehbarer Weise auf programmiertechnische Implementierungen Bezug genommen.

Univ. Prof. Dr. Marko Ciciliani ist Professor für Komposition und Computermusik am Institut für Elektronische Musik und Akustik der Kunstuniversität Graz mit Arbeitsschwerpunkt in der performativen Vewendung von Elektronik in Kombination mit Licht-, Laserdesign und/oder live generiertem Video. Er ist auch Komponist, audiovisueller Künstler und Performer.

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(Inter)Mediation. Musik-Vermittlung-Kontext